Deutschland, aufgepasst! Australien zeigt vor, wie man einen Buckelwal rettet
Australien ist kurzerhand das gelungen, was Deutschland seit Wochen nicht schafft: einen Wal zu retten. Am Freitag vor einer Woche haben mehrere Hilfsorganisationen einen Buckelwal vor der Küste von New South Wales gerettet. Er war auf einer Sandbank gestrandet.
Die Rettung gelang beim zweiten Versuch. Mehrere Helferinnen und Helfer zogen den Wal mithilfe spezieller Gurte von einer Sandbank. Der Wal sei trotz Strapazen in guter Verfassung, heisst es in einer Mitteilung der beteiligten Sea World Foundation. Das zehn Tonnen schwere Tier schwimmt nun wieder im offenen Meer.
In Deutschland hingegen ist es seit 24 Tagen nicht gelungen, Buckelwal Timmy zu retten – noch immer liegt er in der Ostsee vor der Insel Poel.
Die deutsche «Tagesschau» greift diese Parallele auf und veröffentlicht ein Video der Rettungsaktion in Australien. Zunächst lautet der Titel im Video lediglich «Buckelwal gerettet», kurz darauf folgt der Zusatz «in Australien». Nutzerinnen und Nutzer auf Instagram werfen der «Tagesschau» daraufhin auf humorvolle Weise Ragebait vor. «Reibt's uns halt unter die Nase», schreibt etwa der deutsche Comedian Aurel Mertz. «‹… in Australien› war bodenlos», merkt ein anderer User an. Ein weiterer kommentiert schlicht «Hope-Bait». Hope ist neben Timmy ein weiterer Name, den Menschen dem Tier gegeben haben. (hkl)
