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Iranischer Militärsprecher weist Verhandlungen mit Donald Trump zurück

Video: watson/Emanuella Kälin

«Verhandelt mit euch selbst»: Hier verspottet die iranische Militärführung Donald Trump

25.03.2026, 15:1325.03.2026, 15:13

Irans Militärführung hat Berichte über Verhandlungen für ein Ende des Krieges zurückgewiesen und scharf gegen die US-Regierung ausgeteilt. «Eure (eigenen) Konflikte haben die Stufe erreicht, dass ihr mit euch selbst verhandelt», sagte der Sprecher des zentralen Hauptquartiers Chatam al-Anbija, das im Kriegsfall die operative Führung der iranischen Streitkräfte bündelt.

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Die Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen iranischen Revolutionsgarden nahesteht, wies in einem Bericht unter Berufung auf «informierte Quellen» jegliche Verhandlungen zurück. «Der Iran akzeptiert keine Waffenruhe. Grundsätzlich ist es nicht logisch, mit Vertragsbrechern in einen solchen Prozess einzutreten», zitierte Fars eine namentlich nicht genannte Quelle.

Medienberichten zufolge hat die US-Regierung der Führung in Teheran einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs unterbreitet. Pakistan habe den Vorschlag an den Iran weitergereicht, berichteten US-Medien wie das Portal «Axios» und die «New York Times». Der Plan verlangt der Führung in Teheran demnach grosse Zugeständnisse ab.

«Weder werdet ihr in der Region investieren können, noch werdet ihr die früheren Preise für Energie und Öl wiedersehen», sagte der Militärsprecher. Die USA müssten akzeptieren, dass Irans Streitkräfte die Stabilität in der Region garantierten. Das «Vorgehen gegen das iranische Volk» müsse aus den «verdorbenen Köpfen» der Amerikaner verschwinden, sagte er. Man werde sich nicht mit der US-Regierung arrangieren. «Weder jetzt noch irgendwann sonst.» (sda/dpa)

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27 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Idealisst, Fabulisst, Alchemisst
25.03.2026 15:21registriert Januar 2014
Wie weit haben wir es gebracht, wenn man anfängt in Betracht zu ziehen, dass die Kommunikation der Revolutionsgarden allenfalls glaubwürdiger ist als die des amerikanischen Präsidenten?
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Lohner
25.03.2026 15:34registriert August 2025
Es ist tragisch, was da im Nahen Osten im Moment läuft. Es ist zudem tragisch, dass im Moment den Worten der Iranischen Seite mehr Glauben geschenkt werden kann als denen des Weissen Hauses mit Trump als deren erbärmlichen Führers.
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rosen nell
25.03.2026 16:39registriert Oktober 2017
Was für ein Fiasko! In den USA traut sich scheinbar keiner, dem durgeknallen Alten den Stecker zu ziehen. Aus purem Trotz wird er wohl noch Bodentruppen verheizen und damit noch mehr Chaos und Leid anrichten. Kein Deut besser als sein Pendant in Moskau.
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