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Schoigu räumt ein: Keine Region Russlands kann sich sicher fühlen

Schoigu räumt ein: Keine Region Russlands kann sich sicher fühlen

17.03.2026, 18:5617.03.2026, 18:56

Der Sekretär des russischen nationalen Sicherheitsrats, Sergej Schoigu, räumt ein, dass ukrainische Angriffe im russischen Hinterland zu einem immer grösseren Problem werden.

Die Entwicklung der Kampfmittel, in erster Linie Drohnen, und die Raffiniertheit ihrer Einsatzmethoden seien so, dass sich keine Region Russlands sicher fühlen könne, sagte der Ex-Verteidigungsminister russischen Agenturen zufolge in der Millionenstadt Jekaterinburg im Ostteil des Uralgebirges. Noch vor kurzem sei der Ural für Angriffe aus der Luft von ukrainischem Territorium aus unerreichbar gewesen, heute befinde er sich in der Zone unmittelbarer Bedrohung.

Die Zahl ukrainischer Angriffe aus der Luft auf Infrastrukturobjekte in Russland habe sich 2025 fast vervierfacht. Schoigu warnte, es könnte tragische Folgen haben, das Bedrohungsniveau zu unterschätzen oder bei der Beseitigung bestehender Schwachstellen zu zögern. Dies könnte die sozial-ökonomische Stabilität beeinträchtigen und die logistische Versorgung der Streitkräfte erschweren. Zudem stieg seinen Angaben nach die Zahl der Terroranschläge in Russland 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent.

Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Kiew setzt als Teil seines Abwehrkampfes zunehmend auf Drohnenattacken gegen Objekte der Öl- und Gasindustrie im russischen Hinterland. Damit will die Ukraine die Finanzierung des russischen Militärs aber auch den Treibstoffnachschub stören. Die Zahl der Opfer und das Ausmass der Schäden stehen in keinem Verhältnis zu den verheerenden Kriegsfolgen russischer Angriffe in der Ukraine. (hkl/sda/dpa)

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19 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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future--?
17.03.2026 21:10registriert November 2023
Es ist bemerkenswert – und nicht ohne Ironie –, dass ausgerechnet Schoigu, der als Verteidigungsminister massgeblich für Russlands Angriffskrieg mitverantwortlich ist, nun öffentlich einräumen muss, dass die Ukraine immer tiefer ins russische Hinterland treffen kann. Die Drohnenstrategie der Ukraine ist eine logische Antwort auf einen Gegner, der über weit mehr konventionelle Feuerkraft verfügt – und sie zeigt Wirkung. Dass Russland nach vier Jahren brutalen Angriffskriegs nun selbst Verwundbarkeit eingestehen muss, ist zwar kein Trost für die ukrainische Bevölkerung, aber ein wichtiges Signal
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Vegan-Pacman
17.03.2026 21:28registriert Juni 2025
Ergänzung: Shoigu war zu Beginn des Ukrainekriegs Verteidigungsminister, enger Vertrauter Putins, Mitarchitekt dieses Krieges und somit ein Kriegsverbrecher. Der Artikel nimmt dies völlig aus.
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Andi Weibel
17.03.2026 23:26registriert März 2018
Man muss die Aussage von Shoigu auch vor dem Hintergrund sehen, dass Russland zunehmend das mobile Internet ausschaltet. Offiziell sollen damit Drohnenagriffe verhindert werden, aber allen Beobachtern ist klar, dass so auch jeder Protest im eigenen Land verhindert werden soll.
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