International
Gesundheit

Erbrechen und Durchfall: 1700 Kreuzfahrtschiff Passagiere in Quarantäne

Ambience , Kreuzfahrtschiff der Reederei Ambassador Cruise Line am Kreuzfahrtterminal Hamburg Hamburg Hamburg Deutschland *** Ambience , cruise ship of the shipping company Ambassador Cruise Line at t ...
Ein Schiff der Reederei Ambassador Cruise Line in Hamburg (Archivbild).bild: www.imago-images.de

Erbrechen und Durchfall: 1700 Personen auf einem Kreuzfahrtschiff unter Quarantäne

Passagiere eines Kreuzfahrtschiffs sind in Bordeaux unter Quarantäne, nach dem Tod eines Passagiers und Verdacht auf Norovirus-Ausbruch an Bord. Ein Zusammenhang mit dem Hantavirus wurde ausgeschlossen.
Cet article est également disponible en français. Lisez-le maintenant!
13.05.2026, 15:1713.05.2026, 16:08

Mehr als 1700 Personen, darunter viele Briten und Iren, sind nach dem Tod eines Passagiers und dem Verdacht auf einen Norovirus-Ausbruch an Bord eines Kreuzfahrtschiffs unter Quarantäne, das am Dienstagabend in Bordeaux im Südwesten Frankreichs angekommen ist, wie am Mittwoch aus Quellen der Gesundheitsbehörden bekannt wurde.

Von den 1233 Passagieren, darunter die verstorbene 90-jährige Person, zeigten etwa 50 weitere Symptome. Untersuchungen laufen, um eventuell das Vorhandensein des Norovirus nachzuweisen. Laut derselben Quelle befinden sich auch 514 Crew-Mitglieder an Bord.

Die Gesundheitsbehörden schliessen die Möglichkeit eines lebensmittelbedingten Problems nicht aus und verwerfen einen Zusammenhang mit dem Hantavirus, das kürzlich zum Tod von drei Passagieren an Bord des Kreuzfahrtschiffs MV Hondius geführt hatte, das Ushuaïa in Argentinien mit den Kapverdischen Inseln verband.

Keine Sicherheitsmassnahmen an Land

Das Schiff der Reederei Ambassador Cruise Line, das am 6. Mai von den Shetlandinseln (vor der Küste Schottlands) abgelegt hatte, machte Zwischenstopps in Belfast, Liverpool und Brest (Westfrankreich), bevor es nach Bordeaux weiterfuhr, von wo aus es normalerweise in Richtung Spanien ablegen sollte. Am Mittwochmittag lag es im Hafen von Bordeaux im Stadtzentrum, direkt am Fluss Garonne, ohne dass Sicherheitsmassnahmen an Land getroffen wurden. Passagiere machten Fotos von Bordeaux vom Deck des Kreuzfahrtschiffs aus.

Erste Untersuchungen an Bord haben das Vorhandensein von Norovirus ausgeschlossen, jedoch laufen weiterführende Tests im Spital von Bordeaux, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Der Höhepunkt der Symptome – Erbrechen und Durchfall – trat am 11. Mai auf, als das Schiff in Brest war, so die Quelle. Die verstorbene Person, ein Nonagenarian, starb noch vor der Ankunft im Hafen. (jzs/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Buckelwal Timmy wochenlang in der Ostsee gestrandet
1 / 23
Buckelwal Timmy wochenlang in der Ostsee gestrandet

Buckelwal Timmy hat mehrere Wochen Deutschland und die Welt bewegt.

quelle: dpa / philip dulian
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Kash Patel weist Vorwürfe von Alkoholkonsum in Debatte zurück
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Garp
13.05.2026 15:28registriert August 2018
Vielleicht verlieren die Leute durch solche Vorfälle die Lust an Kreuzfahrten, wäre eine feine Sache.
253
Melden
Zum Kommentar
2
Minus 225'000 Jobs bis 2035: Deutsche Auto-Branche vor noch grösserem Stellenabbau
Der Verband der deutschen Automobilindustrie rechnet mit einem zusätzlichen massiven Stellenabbau in der Branche.
«Wir müssen leider nach aktuellen Berechnungen von einem Beschäftigungsverlust von 225'000 Arbeitsplätzen bis 2035 ausgehen, also etwa 35'000 Arbeitsplätze mehr als bisher angenommen», sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
Zur Story