International
Wetter

1000 Orte nach Wintereinbruch in Bulgarien ohne Strom – Mann erfroren

1000 Orte nach Wintereinbruch in Bulgarien ohne Strom – Mann erfroren

26.11.2023, 15:5526.11.2023, 17:47

In Bulgarien ist bei einem Wintereinbruch mit eisiger Kälte ein obdachloser Mann erfroren. Er wurde leblos bei Mülltonnen im mittelbulgarischen Kasanlak gefunden, berichtete der Fernsehsender Nova am Sonntag. Bei Schneechaos mit starken Winden mussten am Wochenende in dem Balkanland mehr als 1000 Orte ohne Strom auskommen. Auch in der Hauptstadt Sofia wurde die Stromversorgung in den südlichen Stadtteilen wegen beschädigter Leitungen unterbrochen, wie bulgarische Medien berichteten. Von den für November ungewöhnlich intensiven Schneefällen und Verwehungen war der Nordosten von Bulgarien am stärksten betroffen. Vier Regionen riefen den Notstand aus.

Landstrassen waren wegen des vielen Schnees Berichten zufolge unbefahrbar. Abgebrochene Äste blockierten vielerorts die Fahrbahnen. Personenzüge aus der Schwarzmeerstadt Warna nach Sofia blieben wegen beschädigten Stromleitungen stehen. Wichtige Pässe im Balkangebirge wurden für den Verkehr vorübergehend komplett geschlossen. Am Flughafen Warna fielen mehrere internationale Flüge aus. Am Flughafen Sofia starteten die Maschinen mit Verspätung. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Nächste Woche wird es ganz schlimm»: Trump droht Mullahs – so will Iran zurückschlagen
Der US-Präsident will Teheran an den Verhandlungstisch zurückbomben. Das Regime plant massive Vergeltung.
Um Iran an den Verhandlungstisch zurückzubringen, will US-Präsident Donald Trump die Angriffe weiter verschärfen. Am Mittwoch drohte er erneut mit der Zerstörung der iranischen Infrastruktur und nannte als Zeitfenster die «kommende Woche». «Dann wird es für sie richtig schlimm, denn dann sind die Kraftwerke und Brücken dran», sagte Trump wörtlich.
Zur Story