DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

EZB belässt Leitzins im Euroraum auf Rekordtief von 0,05 Prozent



Die Europäische Zentralbank (EZB) hält an ihrer Politik der extrem niedrigen Zinsen fest. Wie erwartet beschloss der EZB-Rat am Donnerstag bei seiner auswärtigen Sitzung auf Malta, den Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von 0.05 Prozent zu belassen.

Das teilte die Notenbank mit. Damit bleibt Zentralbankgeld für Geschäftsbanken aussergewöhnlich günstig. Seit März versuchen die Währungshüter, die Konjunktur und den Preisauftrieb zusätzlich mit einem gewaltigen Kaufprogramm anzuschieben.

European Central Bank (ECB) President Mario Draghi testifies before the European Parliament's Economic and Monetary Affairs Committee in Brussels, Belgium, September 23, 2015. The ECB needs more time to assess if it will have to beef up its 1 trillion euro plus asset-buying program, ECB President Draghi said, confounding some expectations that the bank was ready to expand quantitative easing.   REUTERS/Yves Herman

EZB-Präsident Mario Draghi hält die Zinsen weiter tief
Bild: YVES HERMAN/REUTERS

Monatlich 60 Milliarden Euro sollen in Staatsanleihen und andere Vermögenswerte investiert werden, insgesamt 1.1 Billionen Euro bis September 2016 – mindestens. Bis zum 16. Oktober hat die EZB in diesem Rahmen allein Staatsanleihen im Gesamtvolumen von knapp 371 Milliarden Euro erworben.

Das frische Geld kommt im Idealfall über Geschäftsbanken in Form von Krediten bei Unternehmen und Konsumenten an. Das soll Investitionen und Konsum anschieben und so die Konjunktur in Schwung bringen und die Inflation anheizen.

Die Teuerung im Euroraum ist jedoch weiterhin weit vom EZB-Ziel von knapp unter 2.0 Prozent entfernt. Im September sank die Inflation auf minus 0.1 Prozent nach plus 0.1 Prozent im August. Das lag vor allem am erneuten Absturz der Ölpreise.

EZB-Präsident Mario Draghi hat bereits angekündigt, dass die Notenbank die Geldschleusen noch weiter öffnen könnte: «Wir haben den Willen und die Fähigkeit zu reagieren, falls dies notwendig ist.» Das Kaufprogramm könne im Umfang ausgedehnt oder zeitlich gestreckt werden. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Apple zahlte Userin Millionen, weil Nacktbilder bei iPhone-Reparatur veröffentlicht wurden

Eine Studentin hat offenbar eine Millionenentschädigung erhalten. Zuvor waren Nacktbilder von ihr während einer Reparatur ihres iPhones bei einem Drittunternehmen auf ihr Facebookprofil hochgeladen worden.

Es ist vermutlich die Horrorvorstellung eines jeden Smartphone-Besitzers: Im Jahr 2016 schickte eine Studentin aus Oregon ihr iPhone zur Reparatur bei Apple ein. Pegatron, ein Vertragspartner von Apple, führte den Auftrag aus. Doch während der Reparatur des Smartphones kam es offenbar zu einer Katastrophe für die Besitzerin, wie «The Telegraph» berichtet:

Während das Gerät repariert wurde, posteten zwei Techniker 10 Fotos, die die junge Frau beim Ausziehen zeigten sowie ein Sex-Video von ihr …

Artikel lesen
Link zum Artikel