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Es geht um 400 Millionen Euro: IWF-Chefin Lagarde soll wegen Tapie-Finanzaffäre vor Gericht



epa05072898 (FILE) A file photograph showing Managing Director of the International Monetary Fund (IMF) Christine Lagarde speaks on the global economy ahead of the IMF/World bank annual meetings at the Willard Hotel in Washington, DC, USA, 30 September 2015. Media reports state that Christine Lagarde is to stand trial in France for alleged negligence over a 400m Euro payment to a businessman in 2008.  EPA/JIM LO SCALZO *** Local Caption *** 52285147

Christine Lagarde im Visier der Justiz
Bild: JIM LO SCALZO/EPA/KEYSTONE

Der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, soll wegen einer Finanzaffäre in Frankreich der Prozess gemacht werden. Die frühere französische Finanzministerin soll sich in der sogenannten Tapie-Affäre vor dem Gerichtshof der Republik in Paris verantworten.

Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Justizkreisen.

Lagarde war im August 2014 in der Affäre um eine staatliche Entschädigungszahlung für den umstrittenen Geschäftsmann Bernard Tapie von mehr als 400 Millionen Euro formell beschuldigt worden. Die Ermittler werfen ihr vor, als damals verantwortliche Finanzministerin «nachlässig» gehandelt zu haben.

Zwar beantragte der zuständige Staatsanwalt im September eine Einstellung des Verfahrens gegen die IWF-Generaldirektorin. Die Ermittlungskammer des Gerichtshofs der Republik folgte diesem Antrag aber nicht und ordnete einen Prozess gegen Lagarde an.

Die IWF-Chefin kündigte am Donnerstag an, Rechtsmittel gegen diese Entscheidung einzulegen. Der IWF in Washington drückte Lagarde sein «Vertrauen» aus. (sda/afp)

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