International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A police car blocks one of many entrance points into the National Security Administration facility in Fort Meade, Maryland in this March 30, 2015, file photo. No charges will be filed in the deadly March shooting outside the National Security Agency where officers fired on a vehicle carrying two men dressed as women that crashed into the spy agency's gates, federal officials said on Wednesday.   REUTERS/Gary Cameron/Files

Bild: GARY CAMERON/REUTERS

Nicht nur Präsidenten bespitzelt: NSA betrieb Wirtschaftsspionage in Frankreich



Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat erneut Dokumente über Aktivitäten der NSA in Frankreich veröffentlicht. Demnach spähte der US-Geheimdienst nicht nur Staatspräsidenten, sondern auch Wirtschaftsvertreter aus. 

Die USA haben nach Informationen der Enthüllungsplattform Wikileaks umfangreiche Wirtschaftsspionage gegen Frankreich betrieben. Wikileaks veröffentlichte am Montag weitere angebliche Geheimdokumente des amerikanischen Geheimdienstes NSA.

Demnach sollen sich die Amerikanerfür internationale Verträge französischer Unternehmen mit einem Wert von mehr als 200 Millionen US-Dollar interessiert haben.

Zudem seien jahrelang unter anderem der damalige französische Wirtschaftsminister und heutige EU-Kommissar Pierre Moscovici, hochrangige Beamte und der französische Botschafter in den USA abgehört worden.

epa04815399  European commissioner in charge of Economic and Financial Affairs  Frenchman Pierre Moscovici attends a hearing by European parliament in Brussels, Belgium,  23 June 2015.  EPA/OLIVIER HOSLET

EU-Kommissar Pierre Moscovici. Bild: OLIVIER HOSLET/EPA/KEYSTONE

Fokus: Geschäftspraktiken und Beziehungen zu internationalen Finanzorganisationen

Vergangene Woche hatten Enthüllungen über angebliche US-Spähaktionen gegen drei französische Präsidenten für Empörung in Paris gesorgt, das Aussenministerium bestellte die US-Botschafterin ein.

Die nun veröffentlichten Dokumente datieren nach Angaben von Wikileaks zum Teil bis zum Jahr 2002 zurück. Darunter sind zwei Listen, die angebliche US-Spionageziele nennen. Demnach interessierte Washington sich unter anderem für französische Geschäftspraktiken und Beziehungen zu internationalen Finanzorganisationen.

Assange: USA tauscht Ergebnisse mit UK aus

Eine weitere Order aus dem Jahr 2012 gebe den US-Spionen den Auftrag, Verhandlungen und Verträge französischer Unternehmen über internationale Aufträge und Investments auszuspionieren. Dies betrifft die Telekom-Branche, den Energiebereich sowie den Verkehrs-, Umwelt- und Gesundheitssektor.

«Die Vereinigten Staaten tauschen die Ergebnisse dieser Spionage mit dem Vereinigten Königreich aus.»

Julian Assange.

FILE - In this Aug. 18, 2014, file photo, Ecuador's Foreign Minister Ricardo Patino, left, and WikiLeaks founder Julian Assange speak during a news conference inside the Ecuadorian Embassy in London. Whistleblower site WikiLeaks has put hundreds of thousands of emails and documents from last year's Sony hack into a searchable online archive. Assange says that its database includes more than 170,000 emails from Sony Pictures Entertainment and a subsidiary, plus more than 30,000 other documents. (John Stillwell/Pool Photo via AP, File)

Assange im August 2014. Bild: AP/Pool PA

Die französischen Bürger hätten ein Recht darauf, zu wissen, dass ihr Land von einem angeblichen Verbündeten über den Tisch gezogen werde, sagte Wikileaks-Gründer Julian Assange.

Er warf Grossbritannien vor, ebenfalls von den Spähattacken auf den EU-Partner zu profitieren: «Die Vereinigten Staaten nutzen die Ergebnisse dieser Spionage nicht nur selbst, sondern tauschen sie auch mit dem Vereinigten Königreich aus.» (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

«Die Menschen respektieren nichts mehr» – Zoo-Besucher ritzen Namen in Nashorn

Dieser Bilder sorgen für Aufregung in Frankreich: Ein Besucher machte kürzlich Aufnahmen im Zoo im französischen La Palmyre, die ein Nashorn zeigen, dem zwei Namen in die Haut eingeritzt wurden.

«Camille» und «Julien» ist auf der Haut des Tieres zu lesen. Die Bilder riefen empörte Reaktionen in den sozialen Netzwerken hervor.

Die lokale Nachrichtenseite Royan News verbreitete die Aufnahmen am Dienstag auf Facebook, die französische Tierrechtsorganisation «Code Animal» kritisierte, das Nashorn …

Artikel lesen
Link zum Artikel