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USA wollen Handelsallianz für wichtige Mineralien gründen

USA wollen Handelsallianz für wichtige Mineralien gründen

04.02.2026, 16:4604.02.2026, 16:46
Vice President JD Vance speaks at the Critical Minerals Ministerial at the State Department, Wednesday, Feb. 4, 2026 in Washington. (AP Photo/Kevin Wolf)
JD Vance
JD Vance spricht am Mittwoch am «Critical Minerals Ministerial».Bild: keystone

Die USA wollen trotz internationaler Spannungen mit ihren Verbündeten eine Handelsallianz für seltene Erden und andere wichtige Mineralien aufbauen. Damit will die US-Regierung die Abhängigkeit zu China verringern.

Durch Zölle und Preisuntergrenzen solle verhindert werden, dass Peking die Märkte mit Rohstoffen zum Dumpingpreis überschwemme und so Konkurrenten unterbiete, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Der «Handelsblock» solle die US-Wirtschaft stärken und zugleich die Produktion im gesamten Bündnisraum ausweiten.

Die USA hatten für den heutigen Mittwoch zu einem Ministertreffen zu dem Thema eingeladen, an dem früheren Angaben nach Teilnehmer aus mehr als 50 Ländern angekündigt waren.

Abhängigkeit von Peking reduzieren

Mit den Kooperationsvereinbarungen versucht Washington, auch die eigene Abhängigkeit von Peking in Sachen seltene Erden und anderen Mineralien von kritischer Bedeutung zu verringern. Hintergrund ist, dass die Veredelung der als seltene Erden bekannten Metalle zu grossen Teilen von China kontrolliert wird.

Sie sind unter anderem für die Elektronikindustrie und die Herstellung von Elektroautos und Magneten essenziell. Als Rohstoffe von kritischer Bedeutung gelten unter anderem auch Lithium und Kobalt.

Am Montag hatte Trump eine Reserve der wertvollen Mineralien im Wert von zwölf Milliarden Dollar angekündigt. Die Reserve solle sicherstellen, dass es keine Engpässe für amerikanische Unternehmen gebe, sagte Trump im Weissen Haus.

US-Unternehmen sollen in der Lage sein, Mineralien von kritischer Bedeutung zu einem zuvor fest vereinbarten Preis aus der Reserve zu beziehen. Das würde sie vor Engpässen oder Preisschwankungen auf dem Weltmarkt schützen. Sie sollen die Bestände später aber auch wieder auffüllen. (sda/awp/dpa)

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