International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

EU-Handelskommissar will mit USA gegen China-Subventionen vorgehen



European Commissioner designate for Trade Phil Hogan answers questions during his hearing at the European Parliament in Brussels, Monday, Sept. 30, 2019. (AP Photo/Virginia Mayo)
Phil Hogan

Bild: AP

Der designierte EU-Handelskommissar Phil Hogan will die USA von den Vorteilen eines gemeinsamen Vorgehens gegen chinesische Staatssubventionen überzeugen. Die USA müssten verstehen, dass Europa viele ihrer Sorgen teile, sagte der Ire Hogan am Montagabend in der Anhörung der neuen EU-Kommissare vor einem Ausschuss des EU-Parlaments.

Das gelte insbesondere für die öffentlichen Subventionen in einem bestimmten Land, ergänzte Hogan in Anspielung auf China. Dort würden die staatlichen Lenkungsmöglichkeiten genutzt, um bestimmte Wirtschaftsbranchen zu fördern.

Hogan unterstrich ferner, den schwelenden Handelskonflikt mit der Regierung in Washington entschärfen zu wollen. Die neue EU-Kommission unter Chefin Ursula von der Leyen wolle an die positive Agenda des Treffens von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und US-Präsident Donald Trump aus dem Sommer 2018 anknüpfen. Damals wurde ein Abbau von Handelsbarrieren vereinbart. Im Gegenzug legte Trump die geplante Erhöhung der Zölle für Autos aus der EU auf Eis.

Die Verhandlungen über einen Handelsvertrag laufen bislang ins Leere, da die USA in diesem Rahmen unbedingt auch über Agrarprodukte sprechen wollen. Brüssel lehnt dies aber ab.

Der Handelsausschuss des Abgeordnetenhauses sollte nach der Anhörung informell über die Personalie Hogan abstimmen. Das EU-Parlament muss dann am 23. Oktober die neue Kommission als Ganzes bestätigen oder ablehnen. (sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

China baut Riffs zu Stützpunkten aus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1

Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in der Schweiz und der internationale Vergleich

Die Corona-Zahlen für die Schweiz steigen im Moment rapide. Deshalb findest du hier einen Überblick zu allen neuen sowie aktuellen Fallzahlen für die Schweiz und einen Vergleich zu internationalen Daten zu Neuansteckungen mit dem Coronavirus.

Das Coronavirus hält die Schweiz weiterhin in Atem. Die Zahl der Neuansteckung steigt nach neuesten Entwicklungen in den unterschiedlichen Kantonen seit dem August wieder und viele sprechen bereits von einer zweiten Corona-Welle in Europa und in der Schweiz.

Damit du den Überblick über die sich stetig verändernde epidemiologische Lage behältst, zeigen wir dir hier alle relevanten Statistiken zu den Neuansteckungen, Positivitätsrate, Hospitalisierungen und Todesfällen in den Schweizer …

Artikel lesen
Link zum Artikel