International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

US-Präsident Obama auf seinem letzten Deutschland-Besuch: Nur noch mal kurz für TTIP werben



US-Präsident Barack Obama ist am Sonntag zu einem zweitägigen Deutschland-Besuch in Hannover eingetroffen. Er wurde auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil empfangen.

In der niedersächsischen Landeshauptstadt will Obama am frühen Abend gemeinsam mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel die Hannover Messe eröffnen. Die USA sind diesjähriges Gastland der grössten Industriemesse der Welt.

Werben für Freihandelsabkommen TTIP

Es wird erwartet, dass Obama seinen fünften Besuch in Deutschland nutzt, um für den Abschluss des umstrittenen Freihandelsabkommens TTIP zwischen seinem Land und der EU zu werben.

Merkel will vor der gemeinsamen Messe-Eröffnung Obama zunächst am Nachmittag mit militärischen Ehren am Schloss Herrenhausen empfangen, wo die beiden zu einem bilateralen Gespräch zusammenkommen. Am Abend nehmen Merkel und Obama dort an einem Essen mit Wirtschaftsvertretern beider Länder teil.

Der Besuch Obamas in Deutschland ist voraussichtlich sein letzter als US-Präsident. In den USA finden am Jahresende Präsidentschaftswahlen statt, Obama darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten.

Mini-Gipfel mit Cameron, Hollande und Renzi

Vor dem Abflug des US-Präsidenten kommen Merkel und Obama am Montagnachmittag im Schloss Herrenhausen zu einem Mini-Gipfel mit dem britischen Premier David Cameron, Frankreichs Staatschef François Hollande und dem italienischen Regierungschef Matteo Renzi zusammen.

Die Staats- und Regierungschefs wollen nach Angaben des Weissen Hauses über den gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus und in diesem Zusammenhang einen engeren Austausch von Informationen beraten. Weitere Themen sollen die Flüchtlingskrise, der Bürgerkrieg in Syrien und die Lage im nordafrikanischen Krisenstaat Libyen sein. Zudem gehe es um den Ukraine-Konflikt und die Präsenz der NATO in den östlichen Mitgliedstaaten der Militärallianz. (egg/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

3 Hauptargumente der KVI-Gegner auf dem Prüfstand

Der Kampf um die Konzernverantwortungsinitiative (KVI) tobt unerbittlich. Dabei argumentieren die Gegner auch mit Vorwürfen, die sich bei genauerer Betrachtung als falsch herausstellen. Drei Argumente im Prüfstand.

Im Abstimmungskampf zur KVI gehen die Wogen hoch. Ja-Fahnen zieren jeden zweiten innerstädtischen Balkon, die Initianten machten diese Abstimmung zur teuersten aller Zeiten. Auf der anderen Seite werden die Initianten auf Facebook in einer Verleumdungskampagne als «linke Krawallanten» verunglimpft und Ueli Maurer wird «bei der Arroganz, die hinter dieser Initiative steckt, fast schlecht».

So hart die Bandagen in diesem Kampf sind, so knapp wird wohl auch das Ergebnis werden. Momentan liegen …

Artikel lesen
Link zum Artikel