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Russland

Putin: So abgeschottet lebt der Präsident von Russland inzwischen

Russian President Vladimir Putin listens to Head of the Republic of Mordovia Artyom Zdunov at the Kremlin in Moscow, Monday, May 4, 2026. (Mikhail Metzel/Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP)
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Wladimir Putin: Die Sorge vor einem Anschlag wächst.Bild: keystone

Neue Enthüllungen: Putin zieht sich immer mehr in Bunker zurück

Putin lässt seine Köche überwachen und verbringt mehr Zeit in Bunkern – so gross ist die Angst des russischen Präsidenten vor einem Attentat. Die Sorge ist nicht ganz unberechtigt.
05.05.2026, 09:3905.05.2026, 09:39
Marisa Lattemann / t-online
Ein Artikel von
t-online

Der Föderale Schutzdienst (FSO) hat die Sicherheitsvorkehrungen rund um den russischen Staatschef deutlich verschärft. Nach Angaben kremlnaher Personen, auf die sich die «Financial Times» beruft, verbringe Putin immer mehr Zeit in unterirdischen Bunkern. Ausserdem steuere er den Krieg akribisch bis ins Detail und halte sich immer mehr von zivilen Angelegenheiten fern.

Putins Isolation hat in den vergangenen Jahren zugenommen, insbesondere seit der Covid-19-Pandemie. Doch seit März habe sich die Sorge im Kreml vor einem Staatsstreich oder einem Attentatsversuch «deutlich verschärft», sagte eine Person mit Nähe zu europäischen Geheimdiensten der «Financial Times». Der Schock über die ukrainische Drohnenoperation «Spiderweb» sitze noch tief, zitiert die Zeitung eine andere, mit Putin vertraute Person. Zusätzlich verstärkt worden seien die Sicherheitsbedenken durch die Festsetzung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA im Januar, so eine zweite Person mit Nähe zum Präsidenten.

Kremlchef offenbar in Bunkern isoliert

Als Reaktion darauf habe der FSO die ohnehin strengen Sicherheitsmassnahmen weiter verschärft. Putin habe seine öffentlichen Auftritte reduziert, und die Sicherheitskontrollen für Personen, die ihn persönlich treffen, seien weiter verschärft worden, so die Quelle aus dem Umfeld europäischer Geheimdienste.

Der Präsident und seine Familie reisen demnach nicht mehr zu ihren Residenzen in der Region Moskau oder im nordwestlich gelegenen Waldai. Stattdessen verbringt Putin mehr Zeit in Bunkeranlagen, wo er teils wochenlang arbeitet. Staatliche Medien nutzen währenddessen voraufgezeichnetes Material, um Normalität zu vermitteln.

Mitarbeiter aus Putins engstem Umfeld – darunter Köche, Fotografen und Leibwächter – dürfen dem Bericht zufolge keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr nutzen und keine Mobiltelefone oder internetfähigen Geräte in seiner Nähe verwenden. In ihren Wohnungen wurden Überwachungssysteme installiert.

Tatsächlich steigt die Unzufriedenheit mit Putin und seiner Kriegsführung gegen die Ukraine weiter. Putins jährliche Umfragewerte sind laut der unabhängigen russischen Plattform «Meduza» seit Herbst 2022 auf den niedrigsten Stand gefallen.

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25 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Lohner
05.05.2026 10:24registriert August 2025
Ich finde das gut, ist der kleine Wicht verängstigt. Irgendwann wird hoffentlich sein Schutz nicht mehr ausreichen.
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Migheleto
05.05.2026 11:24registriert November 2020
Ich freu mich schon auf den Film "Der Untergang 2" im Kino.
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Simsalabimeon
05.05.2026 10:17registriert Oktober 2024
Gut so, soll ihn seine Furcht auffressen. Die Frage ist, was kommt nach ihm? Hat überhaupt jemand den Rückhalt um das riesige marode Land zu übernehmen, oder zerfällt das Kartenhaus? Einerseits hoffe ich darauf, dass der Koloss zerbröckelt, andererseits mache ich mir Sorgen, was mit all den Nuklearwaffen dann passieren würde. Vor allem wenn diese gewissen Tschetschenen in die Hände fallen. Und was würde China machen? den fernen Osten übernehmen (die haben dort schon viele "Gastarbeiter" eingeschleust)?
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