International
X - Twitter

Trump bedauert manche seiner Tweets

Trump bedauert manche seiner Tweets

24.07.2020, 22:5825.07.2020, 17:48

US-Präsident Donald Trump bedauert nach seinen Worten manche seiner kontroversen Tweets und Retweets. Trump sagte dem Gründer der Webseite «Barstool Sports», Dave Portnoy, in einem am Freitag veröffentlichten Interview auf eine entsprechende Frage, es geschehe «zu oft», dass er aufwache und denke, er hätte etwas lieber nicht auf Twitter verbreiten sollen. «Früher schrieb man einen Brief und sagte: »Dieser Brief ist wirklich schlecht«. Und man legte ihn auf den Schreibtisch, ging am nächsten Tag zurück und sagte: »Oh, ich bin froh, dass ich das nicht abgeschickt habe«.»

Trump sagte weiter: «Aber das machen wir bei Twitter nicht.» Stattdessen veröffentliche man Dinge dort sofort. Dann fühle man sich grossartig, bis die Anrufe mit der Frage kämen, ob man das wirklich gesagt habe. «Ich sage: »Was ist daran falsch?«, und man findet viele Dinge.» Trump fügte hinzu: «Es sind nicht die Tweets, es sind die Retweets, die einen in Schwierigkeiten bringen.» Auf die Frage, ob er Twitter liebe, sagte der Präsident: «Es gibt Zeiten, da liebe ich es. Manchmal zu sehr.» Trump folgen auf Twitter 84 Millionen Nutzer. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
18 alte Dinge, die Leute im Jahr 2020 noch immer verwenden
1 / 20
18 alte Dinge, die Leute im Jahr 2020 noch immer verwenden
«Mein Telefon Modell 786 GPO Trimphone, 1980 hergestellt. Funktioniert auch noch 40 Jahre später perfekt und ist zu 100 Prozent mit unserem VoIP-Festnetzanschluss kompatibel.»bild: twitter/snathe
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Trumps Tweets verbrennen – es gibt jetzt einen Roboter dafür
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
70 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
sansibar
24.07.2020 23:14registriert März 2014
Ok was haben die ihm jetzt für Medikamente gegeben? Der Stoff muss mehr wert sein als Kokain! Macht dass Trump Tweets bereut und Masken gut findet - ah stop. Vielleicht würde er wirklich ALLES tun um wiedergewählt zu werden? Sogar Sachen sagen, die eine breite Schicht der Bevölkerung vernünftig findet? Und ab dem 4. November spritzt dann wieder die Gülle...
3519
Melden
Zum Kommentar
avatar
Völkerrechtler
24.07.2020 23:22registriert Juli 2020
Das ist das ziemlich Intelligenteste und Reflektierteste, das ich je von Trump gehört habe!

Allerdings sind meine Erwartungen diesbezüglich auch ziemlich bescheiden...
25513
Melden
Zum Kommentar
avatar
Franz v.A.
25.07.2020 06:51registriert August 2019
Na klar, bald sind ja Wahlen. Da muss man ja ein bischen vernüftig erscheinen, auch wenn man gar nicht mit dem was man sagt einverstanden ist. Diesem Herrn glaube ich rein gar nichts mehr.
1475
Melden
Zum Kommentar
70
«Die USA befinden sich in einem Krieg, aus dem sie nicht mehr herauszukommen wissen»
Nach der Verkündung einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und Iran atmet die Welt auf. Dabei sind viele Fragen noch offen und ein Frieden alles andere als in Sicht, wie Staatswissenschaftler Andreas Böhm im Interview einordnet.
Kurz bevor das Ultimatum von US-Präsident Donald Trump an das iranische Regime abgelaufen ist, haben sich die beiden Kriegsparteien auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt. Ist die Welt knapp an einem atomaren Angriff der USA auf den Iran vorbeigeschlittert?
Andreas Böhm: Das ist schwer zu sagen, und ich hoffe natürlich, dass diese Frage nicht im Raum stand. Die Nutzung von Atomwaffen ist auf internationaler Ebene absolut geächtet. Die USA hätten es sich damit mit allen ihren Verbündeten verspielt. Ausserdem hätten sie damit rechnen müssen, dass der Iran massiv zurückschlagen würde. Trotzdem gab es Anzeichen, die darauf hindeuten, dass ein atomarer Angriff nicht gänzlich ausgeschlossen werden konnte.
Zur Story