Irak
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Security forces defend their headquarters against attacks by Islamic State extremists during sand storm in the eastern part of Ramadi, the capital of Anbar province, 115 kilometers (70 miles) west of Baghdad, Iraq, Thursday, May 14, 2015. Islamic State extremists tend to take advantage of bad weather when they attack Iraqi security forces positions, an Iraqi officer said. (AP Photo)

Spezialeinheiten verteidigen sich gegen IS-Angriffe.  Bild: Uncredited/AP/KEYSTONE

«Schlacht um Anbar»: Vor der Stadt Ramadi kommt es zum Showdown zwischen der irakischen Armee und dem IS



Im Irak bereiten sich Regierungstruppen und die verfeindete Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf eine neue Schlacht um die strategisch wichtige Stadt Ramadi vor. Die Armee brachte am Dienstag Panzer und Artillerie-Geschütze in der Provinz Anbar in Stellung.

Die Islamisten legten nach Angaben von Augenzeugen Minenfelder an und errichteten Verteidigungsanlagen. Ein Vertreter der örtlichen Regierung rief die Bevölkerung auf, sich während der Kämpfe gegen den IS zu erheben. Aufseiten der Armee stehen auch Tausende schiitische Milizionäre bereit, die Stadt zurückzuerobern. Sie sprachen von einer bevorstehenden «Schlacht um Anbar».

epa04756158 A photograph made from a video released by the jihadist affiliated group Aamaq Media on 18 May 2015 purportedly to show an alleged Islamic State (IS) fighter placing the group's flag on a road sign in the city of Ramadi, 110 kilometres west of Baghdad, Iraq. Reports on 16 May said Islamic State militants have assumed control of most of Ramadi, the capital city of west Iraq's Anbar province, marking a major advance for the extremist militia. Islamic State's advance into Ramadi deals a major setback to Iraqi government efforts to drive the radical group out of the country.  EPA/AAMAQ MEDIA / HANDOUT ATTENTION EDITORS : EPA IS USING AN IMAGE FROM AN ALTERNATIVE SOURCE AND CANNOT PROVIDE CONFIRMATION OF CONTENT, AUTHENTICITY, PLACE, DATE AND SOURCE. HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Ein IS-Mitglied markiert mit einer Fahne, dass Ramadi erobert ist. Bild: EPA/AAMAQ MEDIA

Der IS hatte am Sonntag Ramadi eingenommen und damit der irakischen Regierung und ihren US-geführten Verbündeten eine deutliche Niederlage zugefügt. Insbesondere in den USA ist der Einsatz der schiitischen Milizen gegen den sunnitischen IS umstritten, da sie vom Iran unterstützt werden.

Zudem wird befürchtet, dass aus dem Kampf gegen den IS ein offener Konflikt zwischen den beiden islamischen Glaubensrichtungen werden könnte. Allerdings ist die irakische Armee nicht stark genug, um allein gegen die Islamisten bestehen zu können.

Displaced Sunni people, who fled the violence in the city of Ramadi, arrive on the outskirts of Baghdad, Iraq May 19, 2015. Iraqi security forces on Tuesday deployed tanks and artillery around Ramadi to confront Islamic State fighters who have captured the city in a major defeat for the Baghdad government and its Western backers. REUTERS/Stringer

Tausende flüchten vor dem IS aus der Stadt Ramadi. Bild: STRINGER/IRAQ/REUTERS

Ein Sprecher der US-Regierung betonte am Dienstag, die schiitischen Kämpfer stünden unter dem Kommando der irakischen Regierung. Die USA unterstützten in dieser Konstellation ihren Einsatz. Nach dem Fall von Ramadi war aus US-Regierungskreisen verlautet, der Irak habe keine wirkliche Alternative dazu. «Man muss mit der Armee kämpfen, die man hat», sagte ein Insider. «Und das ist die Armee, die sie haben.» (feb/sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Illuminati 20.05.2015 08:03
    Highlight Highlight Der Irakische Armee hat ein Militärbudget von 6 Milliarden Franken und 230'000 Mann (Wiki)...Und trotzdem brauchen sie die Hilfe von tausenden schiitischen Milizen?!? Das macht einem ja wirklich Angst...
    • Der Tom 20.05.2015 09:02
      Highlight Highlight Geld und Personal nützt wenig wenn Ausbildung, Organisation, Struktur und Einigkeit fehlt.

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Offenbar wächst bei einigen Flüchtlingen und Migranten in Deutschland der Wunsch nach einer Rückkehr in die Heimat: Die irakische Botschaft in Berlin hat jedenfalls nach Angaben des Auswärtigen Amtes bisher 1400 Pässe für Rückkehrer ausgestellt. Ende Oktober waren dies erst 150.

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