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Neue Front im Irak

US-Luftwaffe fliegt Angriffe gegen den IS und verhilft Kurden zu Teilsieg



Die US-Luftwaffe hat am Sonntag Angriffe an einer neuen Front im Irak geflogen. Ziel des Einsatzes sei es gewesen, den Haditha-Staudamm in der Provinz Anbar gegen die Dschihadisten der Gruppe Islamischer Staat (IS) zu verteidigen, teilte die US-Armee mit.

Die US-Luftwaffe sei damit einer Bitte der irakischen Regierung nachgekommen. Die Angriffe dienten demnach auch der Unterstützung irakischer Sicherheitskräfte und sunnitischer Stämme, die den Staudamm verteidigten.

Der Nordirak war Anfang Juni wegen mangelnden Widerstands der irakischen Streitkräfte von IS-Kämpfern förmlich überrannt worden. Die Extremisten gehen mit äusserster Brutalität gegen die Zivilbevölkerung vor, insbesondere gegen Angehörige religiöser Minderheiten. Die irakische Armee und kurdische Kämpfer versuchen nun, die von den Extremisten eroberten Gebiete zurückzugewinnen.

Das US-Militär fliegt seit Anfang August Luftangriffe im Nordirak, um die kurdischen Peschmerga-Kämpfer und die irakischen Regierungstruppen in den Gefechten mit den Dschihadisten zu unterstützen.

Strategisch wichtiger Berg zurückerobert

Durch die Unterstützung der US-Luftwaffe ist es kurdischen Truppen bereits gelungen, einige der verlorenen Gebiete zurückzuerobern. So gelangte ein strategisch wichtiger Berg im Nordirak wieder in die Hände der kurdischen Kämpfer. Nach Angaben eines BBC-Korrespondenten vom Samstag starben bei dem Gefecht gegen die IS-Terrormiliz mehr als 30 IS-Kämpfer.

Die Kurden hätten US-Luftunterstützung gehabt. Die US-Hilfe bedeute schon einen «grossen Unterschied», erklärten die Kurden. Der Kommandant der Eliteeinheit sagte dem Sender, der Erfolg sei wichtig, weil er ein Schritt zur Rückeroberung von Mossul sei. Die Stadt hatte die Miliz vor Monaten eingenommen. (sda/afp/dpa)

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