DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04595734 Members of Syrian Kurdish People's Defence Units (YPG) patrol Kobane, Syria, 30 January 2015. According to reports Kurdish fighters claim to have pushed militants from the group calling themselves the Islamic State (IS) out of the whole of Kobane following four months of fighting, which included airstrikes carried out by an international anti-IS coalition, though the area surrounding the town, which lies close to the Syrian-Turkish border, remains in the hands of IS.  EPA/SEDAT SUNA

Kämpferinnen der YPG patrouillieren in der Nähe der Stadt Kobane. Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Tal Abjad

Nach dem Sieg in Kobane kämpfen die Kurden um eine weitere strategisch wichtige Stadt



Nach der Rückeroberung der syrischen Grenzstadt Kobane von Dschihadisten, konzentrieren die kurdischen Kämpfer nach Angaben von Aktivisten ihre Kräfte nun auf eine weitere strategische Stadt. Das teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag mit.

Nach Kobane stehe nun der «Kampf um Tal Abjad» an. Die arabisch und kurdisch geprägte Stadt liegt rund 65 Kilometer östlich von Kobane und ebenfalls im Grenzgebiet zur Türkei. Sie steht derzeit unter der Kontrolle der Miliz Islamischer Staat (IS).

Deutscher Ex-Rapper auf Terrorliste

Die USA haben den deutschen Islamisten Denis Cuspert, auch bekannt als Rapper Deso Dogg, auf ihre Terroristenliste gesetzt. Der 39-Jährige sei ein aktives Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und werde als «globaler Terrorist» eingestuft, teilte das US-Aussenministerium am Montag in Washington mit. Der gebürtige Berliner, der sich Abu Talha al-Almani nennt, ist laut den USA auf zahlreichen IS-Videos zu sehen. In einem hält er einen abgeschnittenen Kopf in der Hand. Er sei ein «williger Werbesprecher für die IS-Gräueltaten», heisst es in der Mitteilung. (sda/dpa)

Kurdische Kämpfer und eine Revolutionsbrigade aus Raka seien am Montag bereits in der gleichnamigen Provinz eingetroffen, sagte der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman. Die Informationen der Stelle sind von unabhängiger Seite nur schwer überprüfbar.

Nach Angaben eines Aktivisten namens Nael Mustafa hat der Kampf um Dörfer rund um Tal Abjad bereits begonnen. «Der Kampf wird lange dauern, aber es ist ein Anfang.»

Die Dschihadisten hatten Mitte September einen Vorstoss auf Kobane gestartet. Nach monatelangen erbitterten Kämpfen gelang es den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) schliesslich Ende Januar, den IS aus der Stadt zu vertreiben. (trs/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Polizei hindert Schweizerin daran, sich mit ihrem kleinen Sohn dem «IS» anzuschliessen

Eine Schweizerin hat versucht, mit ihrem erst vier Jahre alten Sohn nach Raqqa in Syrien einzureisen. Die griechische Polizei stoppte die 29-Jährige, bevor sie über die Türkei in die inoffizielle Hauptstadt des «Islamischen Staates» gelangen konnte – und übergab den Buben seinem Vater, wie «20 Minuten» unter Berufung auf griechische Medien berichtet.

Die Winterthurerin ist demnach vor einigen Jahren nach Kairo gezogen, wo sie den Ägypter Mahmoud kennenlernte, von dem sie einen Sohn bekam. In der …

Artikel lesen
Link zum Artikel