Islamischer Staat (IS)
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FILE - In this undated file image posted on Monday, June 30, 2014, by the Raqqa Media Center of the Islamic State group, a Syrian opposition group, which has been verified and is consistent with other AP reporting, fighters from the Islamic State group parade in Raqqa, north Syria. The Islamic State group may be sprouting tentacles across the region but it is struggling in Syria, part of its heartland, where it has stalled or even lost ground in fighting with multiple enemies on multiple fronts. There are signs of tensions and powers struggles emerging among its ranks of foreign jihadis. (AP Photo/Raqqa Media Center of the Islamic State group, File)

IS-Parade in Rakka: Die Stadt wird von der Terrormiliz als Hauptstadt inszeniert. Bild: AP/Raqqa Media Center

Kampf gegen den «Islamischen Staat»

Anti-IS-Koalition rückt nach Rakka und Mossul vor

Die US-geführte Koalition gegen den «Islamischen Staat» drängt die Terrormiliz weiter zurück: Kurden und Rebellen sollen sich nun Rakka nähern, der inoffiziellen Hauptstadt der Dschihadisten in Syrien. Die USA kündigen eine Grossoffensive im Irak an. Bis Juni soll Mossul zurückerobert sein. 



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die syrische Stadt Rakka wird von den Dschihadisten der Terrormiliz «Islamischer Staat» gern als Hauptstadt ihres Schreckensregimes präsentiert. Nun rücken dort offenbar syrische Kurden und Rebellen vor.

Unterstützt von Luftangriffen der US-geführten internationalen Koalition hätten die kurdischen Kämpfer und die Rebellen 19 Ortschaften in der Provinz Rakka eingenommen, berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Im Januar hatten kurdische Truppen nach vier Monaten erbitterter Kämpfe die Dschihadisten aus der syrischen Grenzstadt Kobane zurückgedrängt. Seither haben Kurden und Alliierte grosse Teile des Gebiets nördlich der Stadt Aleppo eingenommen und rücken weiter Richtung Osten vor. Laut dem Bericht der Beobachtungsstelle, deren Angaben von unabhängiger Seite nicht überprüft werden können, haben die Aktivisten in Syrien rund 240 Ortschaften zurückerobert.

Unterdessen kündigte das US-Militär an, dass irakische und kurdische Einheiten im April oder Mai eine Offensive auf die Stadt Mossul planen. Die zweitgrösste Stadt des Iraks wird seit Monaten von der Terrormiliz beherrscht und ist wegen ihrer Ölraffinerien von strategischer Bedeutung.

An der Offensive sollten bis zu 25'000 Soldaten teilnehmen, sagte ein Sprecher des Oberkommandos Centcom in Florida. Die Kämpfer würden teilweise von US-Militärs trainiert und ausgebildet. Bei ihrem Einsatz sollen sie aus der Luft von US-Soldaten unterstützt werden.

Bis zum Beginn des Fastenmonats Ramadan am 18. Juni soll die Millionenstadt zurückerobert sein.

vet/dpa/AFP/AP/Reuters

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