DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Drama um «Blue Sky M»

Italiener verhinderten eine Riesen-Katastrophe: 900 Flüchtlinge waren an Bord des herumtreibenden Frachters 

31.12.2014, 12:0631.12.2014, 12:37

Drama um Frachter im Mittelmeer

1 / 13
Drama um Frachter «Blue Sky M» im Mittelmeer
quelle: epa/ansa / biagio claudio longo
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

An Bord des in der Adria treibenden Frachters mit Flüchtlingen an Bord waren deutlich mehr schutzsuchende Menschen als bislang bekannt. An Bord der «Blue Sky M» seien rund 900 Flüchtlinge gewesen, teilte die italienische Küstenwache am Mittwoch mit.

Sie stammten überwiegend aus Syrien. Unter ihnen war auch eine schwangere Frau kurz vor der Niederkunft.

Nach Angaben der Küstenwache konnten die Menschen an Bord nur knapp vor einer Katastrophe bewahrt werden. In einer Nachricht über den Kurznachrichtendienst Twitter teilte die Küstenwache mit, dass die Maschinen des Schiffs so eingestellt gewesen seien, dass es auf Kollisionskurs mit der felsigen Südküste Italiens stand.

Demnach wäre der Frachter ohne das Eingreifen der italienischen Behörden auf die Küste in der Region Apulien geprallt.

Video: YouTube/WorldNews

Die griechische Küstenwache hatte am Dienstagnachmittag einen Notruf von einem Insassen des Schiffes erhalten, der berichtete, der Frachter werde von schwer bewaffneten Männern gesteuert. Offenbar nahmen die griechischen Behörden jedoch nur eine oberflächliche Überprüfung des Schiffes vor der Insel Korfu vor und genehmigten die Weiterfahrt nach Italien.

No Components found for watson.rectangle.

Am Mittwochmorgen traf die «Blue Sky M» im süditalienischen Hafen Gallipoli ein, nachdem italienische Soldaten auf dem Schiff eintrafen und dieses auf Kurs brachten. (aeg/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Badeverbot an 22 Adria-Stränden wegen Fäkal-Bakterien

Weil vermehrt Fäkal-Bakterien im Meer schwimmen, ist an einigen Strandabschnitten in der norditalienischen Adria-Region Emilia Romagna ein vorübergehendes Badeverbot verhängt worden.

Zur Story