Italien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Illegal immigrants from Ethiopia attempting to cross into Yemen are seen outside their makeshift shelter in Bosasso, northern Somalia's breakaway Puntland region, April 14, 2015. More than 1,200 people fleeing conflict in Yemen have reached the Horn of Africa by boat in the past two weeks, using a route taken in the past by African refugees headed in the opposite direction, the U.N. refugee agency (UNHCR) said on Tuesday. REUTERS/Feisal Omar

Momentan versuchen Tausende, vor allem aus Afrika, per Boot nach Europa zu gelangen.  Bild: FEISAL OMAR/REUTERS

Im Mittelmeer könnte sich eine der grössten Flüchtlingskatastrophen ereignet haben – 400 Tote werden befürchtet



Bei einem Schiffsunglück vor der libyschen Küste sind nach Angaben der Hilfsorganisation Save the Children vermutlich 400 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken. Die Organisation beruft sich auf Schilderungen von Überlebenden, die in Süditalien angekommen sind.

Die italienische Küstenwache hatte am Montag 144 Flüchtlinge von einem Boot gerettet, das vor der Küste Libyens gekentert war. Neun Leichen wurden geborgen. Eine grosse Rettungsaktion wurde eingeleitet. 

Weitere Überlebende seien aber nicht gefunden worden, meldete die Nachrichtenagentur Ansa am Dienstagabend unter Berufung auf die Küstenwache.

Seit Freitag 8500 Flüchtlinge gerettet 

Es wäre eine der schlimmsten Flüchtlingskatastrophen auf dem Mittelmeer, seit im Oktober 2013 mehr als 360 Menschen vor der italienischen Insel Lampedusa umgekommen waren. Das Unglück hatte eine grosse Diskussion um die Flüchtlingspolitik Europas ausgelöst.

Derzeit kommen Tausende Migranten vor allem aus Ländern Afrikas südlich der Sahara und aus Syrien in Italien an. Viele Boote starten in Libyen, das vom Bürgerkrieg zerrissen ist. Seit Freitag rettete die Küstenwache etwa 8500 Menschen. 

Viele Auffanglager in Italien sind vollkommen überfüllt. Auf Lampedusa sollen 1400 Menschen in einem Lager sein, das für etwa 250 ausgelegt ist.

Das italienische Rettungsprogramm für Flüchtlinge «Mare Nostrum» war vergangenes Jahr ausgelaufen. Es wurde durch die EU-Grenzschutzmission «Triton» abgelöst. Menschenrechtler und Hilfsorganisationen sehen darin aber mehr eine Abschreckungsmassnahme als ein Rettungsprogramm für Menschen in Not. 

Rom pocht seit langem auf mehr Hilfe aus Europa, um die Flüchtlingskrise in den Griff zu bekommen. (feb/sda/dpa)

Private Seenotretter im Mittelmeer

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

117
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

78
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

129
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

117
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

78
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

129
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

Themen
2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 15.04.2015 08:31
    Highlight Highlight Man hilft den weltweit ca. 50 Millionen Flüchtlingen nicht dadurch, dass Europa jährlich 800.000 aufnimmt und 49,2 Mllionen weiter ums Überleben kämpfen lässt.
    Das Flüchtlingsproblem lässt sich nur durch politisches und militärisches Eingreifen lösen. Zum Beispiel mit UN-Sicherheitszonen in Kriegsgebieten.
    Dort könnte man effektiv allen Flüchtlingen helfen, ein menschenwürdiges Leben ermöglichen und nach Ende der Kriegshandlungen wäre eine schnelle Rückkehr in ihre Heimat möglich.

    • Androider 15.04.2015 11:35
      Highlight Highlight Stimme dir da zu. Das jetzige System gleicht einem Fass ohne Boden.

5 tote Wale in einer Woche bei Sizilien entdeckt

Innerhalb von einer Woche sind fünf tote Wale in der Meeresregion um Sizilien entdeckt worden. Ein ungefähr sechs Meter langer Pottwal sei wenige Meilen vor der Insel Stromboli gefunden worden, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Samstag.

Die Umweltorganisation Greenpeace hatte am Freitag von vier toten Pottwalen berichtet und mitgeteilt, dass die Todesursache noch ermittelt werden müsse.

Ein toter Wal war Greenpeace zufolge am Mittwoch unweit der Küste der Insel Favignana vor der …

Artikel lesen
Link zum Artikel