DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kaffee-Clan-Chef lässt sich in Espressokocher bestatten



Eigentlich sind Beerdigungen ja nicht gerade komisch – doch wer ein Bild der Beisetzung von Renato Bialetti sieht, darf schon auch mal schmunzeln: Der Italiener, dessen Vater Alfonso 1933 die Kaffeekanne La Moka erfunden hat, hat sich einäschern lassen – und statt einer Urne einen überdimensionierten Espressokocher gewählt.

In this photo made available Wednesday, Feb. 17, 2016, father Pietro Segato, the parish priest of Casale Corte Cerro, asperses incensus in front of a Moka pot containing the ashes of Renato Bialetti, during his burial service in the church of Casale Corte Cerro, Northern Italy, Tuesday, Feb. 16, 2016. Renato Bialetti had expressed his wish to be cremated and then buried in the Moka his father Alfonso invented in 1933. Although he was not the inventor, Renato was responsible for the extensive marketing campaign that made the Moka an icon of Italian design, exposed in museums such as the Museum of Modern Art in New York and many others all over the world. (AP Photo/Danilo Donadio)

Pater Pietro Segato segnet am 16. Februar in Casale Corte Cerro Renato Bialetti.
Bild: Danilo Donadio/AP/KEYSTONE

Renato Bialetti wurde neben seinem Vater in Casale Corte Cerro in Norditalien bestattet – gestorben ist er übrigens in Ascona im Tessin. Seine «Urne» sorgte über die Grenzen des Landes hinaus für Aufsehen. «Ist das eine Kochplatte auf der die Kanne dasteht?», fragte ein Facebook-User unter einem Bericht der Süddeutschen Zeitung. Die deutsche Zeitung antwortete: «Wenn es dampft, weiss der Kirchenorganist, dass er anfangen muss zu spielen ...»

(phi)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

«Blackout Challenge»: Zehnjährige stirbt in Palermo bei Tiktok-Mutprobe

Der Tod einer Zehnjährigen vermutlich als Internet-Mutprobe bei Tiktok sorgt in Italien für Trauer und aufgewühlte Debatten.

Die kleine Antonella hatte sich nach Medienberichten in Palermo auf Sizilien zu Hause mit einem Gürtel bewusstlos gewürgt. Nachdem eine Schwester das Mädchen entdeckte, brachte die Familie es am Mittwochabend ins Krankenhaus. Dort kämpften die Ärzte, mussten aber dann den Hirntod feststellen, wie eine Sprecherin des Hospitals «Di Cristina» am Freitag bestätigte.

Justiz und …

Artikel lesen
Link zum Artikel