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epa05623373 A handout picture made available by the Empire State Realty Trust shows a view of the Empire State Building lit with real-time election results and campaign photos during the US Election Day in New York, New York, USA, 08 November 2016. Americans vote on Election Day to choose the 45th President of the United States of America to serve from 2017 through 2020.  EPA/CNN  / HANDOUT via EMPIRE STATE REALTY TRUST  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

We had a dream ... Bild: EPA/EMPIRE STATE REALTY TRUST

Kommentar

Liebe Frauen, es ist scheisse. Packen wir's an!



Hillarys Sieg wäre schön gewesen. Auf eine abstrakte Art schön. Er hätte wenig mit Charisma zu tun gehabt, aber viel mit einem kompetent durchgeführten Struktur- und Kulturwandel, der vor acht Jahren durch Barack Obama eröffnet wurde. Der Weg weg vom weissen Mann.

Doch genau dies hat sie nun den Sieg gekostet. Sie verlor nicht, weil sie eine Frau ist. Sondern weil Obama ein Schwarzer ist. Weil vielen weissen Männern acht Jahre unter einem «symbolisch» bedeutsamen Präsidenten genügten, wie es der Vorsitzende der National Rifle Association einmal zusammenfasste. Es war an der Zeit, die alte Ordnung wieder herzustellen.

Immerhin hat eine überragende Mehrheit der Millennials Hillary Clinton gewählt. Das ist grossartig, das zeigt eine Unvoreingenommenheit und Furchtlosigkeit des jungen Amerikas. Aber nur des jungen.

Menschen über 45 haben Trump gewählt. Verheiratete haben Trump gewählt. 63 Prozent der weissen Männer, aber auch 53 Prozent der weissen Frauen waren für Trump. Die Einkommensschwächsten wählten Clinton. Die frustrierte, verschuldete, sich von der Wall Street verarscht fühlende Mittelklasse und die Reichen wählten Trump. Weisse Frauen mit Hochschul-Abschluss wählten Clinton. Weisse Männer wählten durch alle Bildungsschichten hindurch eher Trump. 

Hillary Clinton blieb ein Traum von ein paar idealistischen, elitären, tendenziell alleinstehenden jungen Frauen und allen anderen Minderheiten.

Die weisse Mittelklasse, die je nach Definition bis zu 66 Prozent der Hauhalte in den USA umfasst, auf jeden Fall also die Mehrheit, die wählte Trump. Denn die Mehrheit fühlte sich minderwertig. Samt ihren Frauen. Diese betrachteten Trumps Pussygrabschertum als vernachlässigbares Übel angesichts seiner Versprechen von wirtschaftlichem Aufschwung und einer Rückeroberung des amerikanischen Traums. 

epa05623607 Women look dejected as Italians watch the US election at the Road House Grill at Testaccio district in Rome, Italy, 08 November 2016. Democratic candidate Hillary Clinton is running against Republican candidate Donald Trump in the election to choose the US president to serve from 2016 through 2020.  EPA/GIUSEPPE LAMI

Traurige Millenials. Bild: EPA/ANSA

Ist das erstaunlich? Nein. Klasse gewinnt über Geschlecht und Rasse. Die Klasse ist der gemeinsame Nenner, auf den sich eine Bevölkerung einigen kann. Und die Klasse der Verlierer hat diese Wahl gewonnen. Das ist, auf eine abstrakte Art, sogar fair.

Eine Gesellschaft sollte weniger Verlierer produzieren, um ein demographisches und demokratisches Gleichgewicht halten zu können.

Und jetzt? Sollen wir Frauen, die wir auf Hillary setzten, uns stundenlang weinend auf dem Boden wälzen und unser Facebookprofil einschwärzen? Sollen Amerikas Frauen, Homosexuelle, Schwarze, Muslime, Kranke und Behinderte «sich aneinander festhalten», wie der «Guardian» vorschlägt, und sich in einer tränenseligen Nestwärme vor der Apokalypse in Schutz bringen? Okay, vielleicht für eine Viertelstunde.

Dann muss die Sprachlosigkeit ein Ende haben. Dann gilt es zu arbeiten. Gilt, die eigene, privilegierte Blase zum Platzen zu bringen. Dialoge zu suchen. Grenzen zu sprengen. Seine Wohlfühlzone zu verlassen. To face the facts. Gut möglich, dass dies noch mehr schmerzt als Hillary Clintons Niederlage. Und ja, Rebellion macht müde. Todmüde. Alles scheisse.

«Die Verwundbaren unter uns werden jetzt noch verwundbarer sein.»

Roxane Gay in der «New York Times»

Trotzdem wird die Welt jetzt nicht untergehen. Der Feminismus ist nicht tot und wird auch nicht abgeschafft, auch wenn er sich aktuell in einer Schockstarre befindet. Von Donald Trump kann er nur lernen: die Dreistigkeit, die Rhetorik der Schlichtheit, die irgendwann eine Realität schafft, die Schamlosigkeit, die Arroganz, die Strassentauglichkeit. 

Republican presidential nominee Donald Trump and his daughter Ivanka Trump attend a campaign rally in Manchester, New Hampshire, U.S. November 7,  2016.   REUTERS/Carlo Allegri

Zwei, die sich innig lieben: Donald und Ivanka Trump. Bild: CARLO ALLEGRI/REUTERS

Erschwerend ist allerdings, dass der amerikanische Traum, den Trump so polternd vor sich herträgt, ein Traum aus lauter Männermythen ist. Aus Eroberern und Siedlern. Cowboys, Easy Riders, Rangers, Base- und Basketball-Stars. Aus Soldaten, Astronauten, Ölmagnaten und Präsidenten. Für die Frauen gibt es was? Den übersexten Cheerleader und seine turbokapitalistische Schwester Ivanka Trump?

Vielleicht lässt sich Ivanka ja irgendwann noch irgendwas abgewinnen. Bis jetzt ist sie bloss das neue Lieblingsgesicht, das sich die Amerikanerinnen – auch Demokratinnen – beim Schönheitschirurgen bestellen.

Hillary Clinton – ihr Leben in Bildern

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    Alle Leser-Kommentare
  • J.Sieber 10.11.2016 07:56
    Highlight Highlight Dividierender könnte eine Wahlanalyse nicht sein. Ganz im Stil des Zeitgeists. Nur zwei Facts, die gänzlich fehlen: 1. Auf einen demokratischen Präsidenten folgte in den letzten mindestens 150 Jahren immer ein Republikaner. Es sei denn, es war ein Weltkrieg oder ersterer wurde erschossen. 2. 42% der Frauen in den USA wählten Donald Trump.
    • Der Rückbauer 10.11.2016 13:05
      Highlight Highlight 2.42%: Wo steht das? Quelle?
    • J.Sieber 10.11.2016 21:18
      Highlight Highlight 2 ist der zweite Punkt. 42 der Prozentsatz der Frauen, die einen populistischen Pussy-Grabber zu ihrem Präsidenten gewählt haben.
    • Der Rückbauer 11.11.2016 00:25
      Highlight Highlight J. Sieber: Danke. 42%, ja, das kann gut zutreffen. Da kann Mann nur den Kopf schütteln. Wäre ein Thema für Simone oder Kafi. Aber bei einer solchen Uebermacht an Idiotinnen werden die wohl passen.
  • Angelo C. 09.11.2016 22:36
    Highlight Highlight Eine mehrheitlich gute Analyse von Simone Meier 🤔!

    Ex-Bundesrätin Elisabeth Kopp äusserte sich heute in 10vor10 übrigens dahingehend, dass Trump - ungeachtet seiner Äusserungen über den Umgang mit Frauen - dennoch von vielen weiblichen Wählerinnen der Stimme erhalten habe, auch wenn sie das nicht öffentlich zugegeben hätten.

    Interessante Aussage....
    • balabala 10.11.2016 00:04
      Highlight Highlight Als böser, weisser Mann finde ich es ja noch lustig, dass Trump tatsächlich gewählt wurde.
      Wie man als Frau allerdings für Trump stimmen kann, was ja offensichtlich sehr viele getan haben, ist mir ein Rätsel...
    • papipapo 10.11.2016 08:02
      Highlight Highlight ... Klar ist nur, dass die Frauen nicht selbst schuld sind, sondern Opfer patriarchalischer Strukturen ...
  • Nick Name 09.11.2016 21:44
    Highlight Highlight Man(n) muss ja nicht mit Simone Meier einverstanden sein - trotzdem staune ich immer wieder, wie bei Gender-Themen mit für watson-Verhältnisse enorm vielen bescheuerten Kommentaren zurückgehauen wird, wenn ein Artikel ein klein wenig (oft noch berechtigt :-) ) zuungunsten der Mannschaft ausfällt. Und dann selbst harmlose und einsichtige Kommentarantworten von Frau Meier einfach abgeblitzt werden.
    Mannen, solch ein Verhalten ist einfach nur jämmerlich.

    Und jetzt: Los, blitzen. Und weiterjammern, wie doch die Frauen immer jammern, so dass mann dann schon auch jammern darf.

    Ach herr je... :-)
    • geronimo4ever 10.11.2016 05:16
      Highlight Highlight Es ist vor allem schade um watson. Sie zieht ihr Ding durch!
    • SuicidalSheep 10.11.2016 20:10
      Highlight Highlight Und da kommt auch schon die Zensur der Feministen. Meinen Beitrag löschen obwohl es eine einfache Aussage war. Traurig.
    • wonderwhy 11.11.2016 12:19
      Highlight Highlight Ich glaube nicht dass es irgendeiner Sache dient, wenn Menschen aufgrund Ihrer Hautfarbe und Geschlechts beurteilt werden. Ich verstehe nicht wohin das führen soll, das ist doch durch und durch kontraproduktiv. Geht es denn nicht mehr um Gleichberechtigung? Wie will man gleiches Recht für alle schaffen, wen sich der Kampf gegen weisse Hautfarbe und männliches Geschlecht richtet? Das ist mir wirklich schleierhaft und wäre sehr dankbar um ein paar Antworten.
  • exeswiss 09.11.2016 19:52
    Highlight Highlight ach in 4 jahren wir michelle obama, trump aus dem weissen haus kicken.
    • Maett 09.11.2016 21:08
      Highlight Highlight @exeswiss: was qualifiziert M. Obama denn dazu, die Hautfarbe? Das Geschlecht? Ihr Image?

      Sollte Trump in den nächsten vier Jahren sehr viel Chaos anrichten, werden die Demokraten wohl einen sehr unauffälligen Mr. Perfect zur Wahl aufstellen, sollte Trump seine Präsidentschaft hingegen unauffällig bis hin zu farblos gestalten, wohl eher einer wie Sanders (der bis dahin aber zu alt sein dürfte).

      Sollte M. Obama tatsächlich jemals Thema werden, dann wohl frühestens in acht Jahren.
  • SuicidalSheep 09.11.2016 19:08
    Highlight Highlight Daraus eine Rassen- oder Geschlechterfrage zu machen find ich arg unnötig.

    Klar bin ich auch enttäuscht das Trump das Rennen machte. Aber nur Hillary zu wählen weil sie eine Vagina hat, ist an Dummheit kaum zu überbieten.
    • Negan 10.11.2016 14:44
      Highlight Highlight Bester Kommentar, den ich zu diesem Thema (egal wo) gelesen habe! Danke!!
    • SuicidalSheep 10.11.2016 20:05
      Highlight Highlight Gerngeschehen <3
    • Rolida 10.12.2016 21:16
      Highlight Highlight Armes Haserl
  • stadtzuercher 09.11.2016 18:46
    Highlight Highlight liebe frauen, wenn ihr mehrheiten wollt, müsst ihr möglicherweise aufhören, feministisch gegen männer zu hetzen. männer sind nicht blöd.
    • Gähn on the rocks änd röll 09.11.2016 19:33
      Highlight Highlight aber pussy-grapscher. hä?!
      (verallgemeinerungen, auch von stadtzürchern, sind nicht neutral und strunzblöd.)
    • geronimo4ever 09.11.2016 19:34
      Highlight Highlight Ha!
    • Maett 09.11.2016 21:12
      Highlight Highlight @Frau Dr. Gähn: nicht jede Männer-Konversation ist eine Sternstunde der menschlichen Geschichte, ich und viele meiner Bekannten haben auch schon niveauloses von mir/sich gegeben, so dass das kaum ein Indikator sein dürfte, ob Trump nun ein guter oder schlechter Präsident sein wird.

      Dieses Unverständnis Männern (oder der männlichen Sexualität) gegenüber, verbunden mit dem penetranten und auch medienwirksamen Bashing, nervt auch mich unendlich.

      Insofern ist die Argumentation von stadtzuercher wohl kaum aus der Luft gegriffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • balabala 09.11.2016 18:36
    Highlight Highlight Ist es etwa so, dass Stimmen von Frauen weniger zählen?
    Sobald die Mehrheit (ja, in diesem Fall auch die der weissen Frauen in den USA) nicht auf Ihrer Seite ist, geht das Gedöns der Sirenen wieder los...
  • Statler 09.11.2016 17:22
    Highlight Highlight Susan Sarandon: «I don't vote with my vagina»
    Play Icon
  • Yes. 09.11.2016 17:04
    Highlight Highlight Wunderbar, die einzigen 2 Eigenschaften, die einen Präsidenten auszeichnen sind also Geschlecht und Hautfarbe.
  • lengdengjhensen 09.11.2016 17:01
    Highlight Highlight Trump ist doch kein weisser, er ist orange. Sieht doch jeder ;)
  • Monti_Gh 09.11.2016 16:17
    Highlight Highlight Hey Simone
    auch wir Männer wollen die Scheisse anpacken.
    • Simone M. 09.11.2016 16:20
      Highlight Highlight Word! <3
    • Monti_Gh 09.11.2016 16:39
      Highlight Highlight Schlagezeile anpassen :-D
  • pamayer 09.11.2016 16:15
    Highlight Highlight Schon lustig auf Watson:
    Wenn Artikel über die rechten Rechten erscheinen, sehen es die meisten, mit Ausnahme der Nazi Trolle, ähnlich.
    Wenn es um Gender Fragen geht, wird's in den Kommentaren oft gehässig. Gender Fragen sind nach wie vor ein brisantes Thema.
    Solange Frauen bei gleichem Lohn und gleichem Arbeitspensum immer noch weniger verdienen - einfach das belegbarste Beispiel - braucht es Artikel, die die Gender Thematik aufgreifen.
    Es gibt auch in der Schweiz da noch viel zu tun.
    • koks 09.11.2016 16:34
      Highlight Highlight Solange Männer Zwangsmilitärdienst leisten müssen, kein gemeinsames Sorgerecht erhalten und ein höheres Rentenalter haben, brauchts die Genderdebatte.
      Und solange man ungeniert gegen männliche Menschen mit weisser Hautfarbe feministische Hetzartikel schreiben darf, brauchts die Debatte erst recht.
  • Stefanie16 09.11.2016 16:02
    Highlight Highlight PS: Sorry, ich meint Frau Meier, nicht Frau Wild😫
  • Stefanie16 09.11.2016 16:01
    Highlight Highlight "Der Weg weg vom weissen Mann über 45." Es ist abstrus, was Frau Wild da schreibt.

    Rechnen Sie selber:

    + 77% der US-Bevölkerung sind weiss, wovon demnach etwa 38,5% männlichen Geschlechts sind - vom Baby bis zum Greis.

    + Die Hälfte davon dürfte über 45 sein. Da waren es also noch zirka 19%.

    + Wenn zirka die Hälfte dieser weissen Männer über 45 erfolgreich und gut gebildet ist, dann beläuft sich die Zahl der "weissen, erfolglosen, ungebildeten Männer über 45" also auf 9,5.

    9,5 Prozent (!), Frau Wild. Trump hat die Wahl aber mit eta 60% der US-Bevölkerung gewonnen!
    • Stefanie16 09.11.2016 16:53
      Highlight Highlight @Rendel: Es gingen wahrscheinlich auch nicht alle "wütenden, erfolglosen, weissen Männer über 45" an die Urne, obwohl diese zweifelsohne in absoluten Zahlen überproportional vertreten gewesen sein dürften.

      Es schleckt aber keine Geiss weg, dass das Monster "des wütenden, erfolglosen weissen Mannes über 45" keine zehn Prozent der amerikanischen Gesellschaft ausmacht.

      Frage an Sie, Rendel: Ist es das Problem dieser "wütenden, weissen, erfolglosen Männer über 45", dass sich alle andern den Urnen fernhielten und damit sowohl in relativen als auch in absoluten Zahlen "untervertreten" sind?
    • Stefanie16 09.11.2016 18:17
      Highlight Highlight Ich habe nicht beabsichtigt, einer Journalistin den Strick zu drehen. Ich habe lediglich bemerkt, dass dieses Phänom des "weissen wütenden erfolglosen Mannes über 45" - das ja auch bei uns in der Schweiz so gerne für alles Übel herhalten darf - eine verschwindende Menge von zirka zehn Prozent (10%) bildet.
    • Matthias Studer 10.11.2016 15:46
      Highlight Highlight Die Journalisten drehen einem weissen ungebildeten Mann den Strick. Nicht umgekehrt.
      Aber das war ein Tag nach der Wahl. Nach zwei Tagen kamen etwas erleuchtete Artikel, die das Gesamtbild anschauen. Von daher habe ich mit der Berichterstattung der ersten zwei Tagen nicht gerade einverstanden. In einer Woche ist das aber vergessen und die Politik geht weiter wie bisher. Nach der nächsten Schlappe suchen die Journalisten wieder den neuen Sündenbock. Meist weiss, männlich, relativ ungebildet und wütend.
  • Wilhelm Dingo 09.11.2016 15:47
    Highlight Highlight Die krassen Unterschiede im Wählerverhalten der Jungen und farbigen sind fast schon beängstigend. Wie ist das in der Schweiz? Wie ist das in der Schweiz?
    • koks 09.11.2016 16:31
      Highlight Highlight Die Jungen und Farbigen hätten Bernie Sanders gewählt. Hätte ihn Frau Clinton nicht abgesägt.
    • Maett 09.11.2016 21:18
      Highlight Highlight @Wilhelm Dingo: ich denke dass die Jungen vor allem dem Weltbild folgen, dass auf dem obligatorischen Bildungsweg mitgegeben wird. Das ist ja nicht neu, sondern seit Jahrzehnten so, ebenso die Tatsache, dass sich die politische Ausrichtung mit den Lebensjahren mehrheitlich verändert - das kann durch Frustration, Erkenntnissen, Lebenserfahrungen und aus vermutlich einer Vielzahl weiterer Gründe geschehen, sicher ist, dass die politische Ausrichtung zwischen den Jahrgängen erheblich abweicht, je weiter man zurückgeht.
  • Bene86 09.11.2016 15:30
    Highlight Highlight Was für ein idiotischer Beitrag, du meine Güte! Trump wurde aus einem ganz einfachen Grund gewählt: Die US-Bürger haben die Schnauze voll vom dort gängigen Wirtschafts"-"System", die haben dort eine ganz andere Form der Armut als hier in Europe. Und mit Hillary hätte sich NICHTS geändert, weil sie die Schiene von Obama einfach weitergeführt hätte, DESHALB hat sich das amerikanische Volk für ein Extrem a la Trump entschieden! Das hat nichts damit zu tun, dass Hillary eine Frau ist und das hat auch nichts damit zu tun, dass Obama schwarz ist. Wie trotzende Kinder verhalten sich einige von euch.
    • Swarup 09.11.2016 16:19
      Highlight Highlight Wahre Worte
    • Nick Name 09.11.2016 16:30
      Highlight Highlight Und zu behaupten, ein (einziger!) ganz einfacher Grund habe zur Wahl von Trump geführt, ist – sagen wir: qualifiziert und intelligent? Oder – what else? ...
    • exeswiss 09.11.2016 19:45
      Highlight Highlight lustigerweise gehts mit obama mit der arbeitsplatz-schaffung bergauf wie seit 16 jahren nicht mehr. also kanns mit trump eigentlich nur schlechter werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wonderwhy 09.11.2016 15:27
    Highlight Highlight Liebe Frau Meier! Trump ist nicht aufgrund seiner Hautfarbe und seines Geschlechts schlecht. Hillary nicht einfach weil sie eine Frau ist besser. Obama war kein guter Präsident weil er schwarz ist. Sie setzen sich nicht für das Gute ein, wenn Sie nach Geschlecht der und Rasse Menschen beurteilen!
    • Negan 10.11.2016 14:55
      Highlight Highlight Perfekt!
  • whatthepuck 09.11.2016 15:20
    Highlight Highlight Get over it.

    Soviel Kopfschütteln über die oben aufgeführten Argumente. Demokratieverständnis hört bei den "Aufgeschlossenen" jeweils auf, wenn einem das Resultat nicht passt.

    Auch der eine Tweet: "white folks. sincerely. you have work to do." Echt jetzt? Who the fuck are you, Wilfred Chan? Diese Karten werden jetzt traurigerweise dazu missbraucht, gewisse Wählerschichten in eine Ecke zu stellen. Ich glaube nicht, dass sie dafür erstellt wurden. Vielleicht kann man ja auch noch darstellen, wofür die WC-Reiniger mehrheitlich gestimmt haben.
  • Sherlock.H 09.11.2016 14:57
    Highlight Highlight Nun, wenn die entscheidende Eigenschaft von Clinton ihr Geschlecht sein soll, dann ist vielleicht wirklich besser, wenn jemand anders Präsident wird.
  • oliopetrolio 09.11.2016 14:30
    Highlight Highlight 11/9 formerly known as 9/11
    • pamayer 09.11.2016 15:48
      Highlight Highlight Fuck... Ja!
  • Allblacks 09.11.2016 14:08
    Highlight Highlight Welcome to hell 🇺🇸
  • Madmessie 09.11.2016 14:07
    Highlight Highlight Ich bin ein weisser Mann. Was habe ich falsch gemacht, Simone Meier?
    • Simone M. 09.11.2016 14:24
      Highlight Highlight Jöh ;-) Auch unter den Weissen gibts Weise.
  • D(r)ummer 09.11.2016 14:07
    Highlight Highlight
    Play Icon


    • D(r)ummer 09.11.2016 14:15
      Highlight Highlight Ab 22:00 wird's treffend :)

  • Matthias Studer 09.11.2016 14:05
    Highlight Highlight Clinton hat gegen sich selber verloren. Ihr Rucksack war zu groß. Auch wenn ein grosser Teil nicht stimmte, etwas bleibt immer hängen. Trump hat nur gewonnen, weil er vorher nie in der Politik war.
    Das hat nichts mit männlich, schwarz, oder Arm zu tun.
    Ein sehr grosser Anteil der globalen Bevölkerung hat aufgehört zu glauben was die Politik (durch die Medien) erzählt. Leider wählen viele mit der Wut im Bauch anstatt mit Hirn im Kopf. Aber ganz ehrlich? Mit Hirn wählen bringt zur Zeit auch herzlich wenig.
    • Matthias Studer 09.11.2016 14:52
      Highlight Highlight Ganz einfach, eine Mehrheit. Zusammengesetzt aus Männer, Frauen, Schwarz, Weiss ect. Was wahrscheinlich alle gemeinsam haben, eine riesen Wut im Bauch. Und das ist der Nenner. Dieser Zustand taucht in keiner Statistik auf. Der wird in keiner Weise erfasst, obwohl wir täglich davon mitbekommen. Sei es in den Medien Pegida. Oder in der Preisentwicklung der Krankenkasse.
      Die Ohnmacht, egal was man wählt, es wird genau gleich weiter gehen. Egal wen man wählt, die Personen sind schon gekauft. Dieser Ohnmacht muss man sich annehmen, wenn man erfolgreich in Zukunft politisieren will.
  • Prof. Dr. Dr. D. Trump 09.11.2016 14:05
    Highlight Highlight Ausreden, nichts als Ausreden!
    Der bessere Mann hat gewonnen, basta!
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 09.11.2016 17:31
      Highlight Highlight @Hoppla: Absicht.
  • koks 09.11.2016 14:04
    Highlight Highlight Ich kann Trump nichts abgewinnen.
    Einzig, nach dem lesen dieses artikels: er hat "den Weg weg vom weissen Mann" verhindert.
    Was für eine rassistische sexistische Haltung, diese Ausgrenzung von Menschen die als Mann und mit weisser Hautfarbe geboren sind.
  • MaskedGaijin 09.11.2016 13:48
    Highlight Highlight ich bin weiss, männlich, heterosexuell und dazu noch protestantisch. muss ich mich irgendwo entschuldigen?
    • koks 09.11.2016 14:04
      Highlight Highlight Nö. Wählen reicht.
    • Patrick59 09.11.2016 14:30
      Highlight Highlight .... ich seh das genauso. Es war nicht eine Wahl für Trump, es war eine Wahl GEGEN Clinton. Mit Sanders als Kandidst wäre es anders herausgekommen.
    • Dä Brändon 09.11.2016 14:31
      Highlight Highlight ...ich geh halt mit der Zeit.

      Bruce Darnell mein Name.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sheshe 09.11.2016 13:47
    Highlight Highlight Naja, eine Frau hat schlussendlich entschieden, eine weitere (in meinen Augen nicht-wählbare) Frau für die Kandidatur zu unterstützen. Wenn sie bei Sanders geblieben wären, wäre der Ausgang vielleicht ein ganz anderer gewesen... Hätte, hätte, Fahrradkette
  • Firefly 09.11.2016 13:45
    Highlight Highlight Es wird Zeit, dass Europa (wieder) auf eigenen Füssen steht, um ein Leuchtturm der Freiheit in der Welt zu sein. Es bleibt sonst offensichtlich niehmand mehr.

    Dafür braucht es etwas mehr Mum und weniger Bürokratie. Leider aber sind die nationalistischen Populisten auch hier auf dem Vormarsch. Aber wir müssen Amerika ja nicht immer alles nachmachen.
    • Maett 09.11.2016 14:02
      Highlight Highlight @Firefly: die nationalistischen Populisten sind nicht grundlos auf dem Vormarsch... eine EU, die nur die Wirtschaft, und nicht die eigenen Bürger, die mit diesem Kurs zu Verlierern werden, im Blick hat, wird sich in Bälde durch inhaltlich tlw. schwache Protestregierungen abgelöst sehen.

      Dass die Medien auch in Europa stur ihren kritiklosen politischen Glaubenskurs fahren, statt die Politik in ihrer Funktion als 4. Gewalt verantwortungsvoll und bürgernah mitzugestalten, hilft auch nicht gerade.
    • Firefly 09.11.2016 14:56
      Highlight Highlight @Maett Wut und Beschuldigungen bringen die Welt nicht weiter.
    • Maett 09.11.2016 20:09
      Highlight Highlight @Firefly: was erzählen Sie mir das, ich analysiere nur die Lage.

      Meines Erachtens hat dieses "Welt weiterbringen"-Dogma zu dieser Wut und den Beschuldigungen geführt, die nebenbei bemerkt nicht mal aus der Luft gegriffen sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MySo83 09.11.2016 13:39
    Highlight Highlight Das was heute in den USA geschehen ist, ist Quadrat Jacke und wird auch uns treffen leider.
    Nur würde ich es mir wünschen, das alles, was so politisch in unserem Land abgeht in den Medien genau so viel Beachtung bekommen würde, wie die Us-Wahlen
  • Der Zahnarzt 09.11.2016 13:36
    Highlight Highlight Kein Mitleid mit den Frauen, wenn sie aus feministischen Gründen für in Ordnung halten, wenn der bessere Kandidat Bernie Sanders zu Gunsten einer Frau, die für obszön hohe Honorare bei Goldman Sachs Vorträge hält, abserviert wird.
    • koks 09.11.2016 14:06
      Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht, danke.
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 09.11.2016 14:08
      Highlight Highlight Schlussfolgerung: Quotenfrauen bringen's nicht.
    • Freitag 09.11.2016 15:37
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Auch hat es ihr nicht gereicht, dass ihr Mann 'mal Präsident war. Machtbesessen hat auch sie nicht genug bekommen. Wer zu hoch hinaus will, fällt tief.
  • Luca Brasi 09.11.2016 13:27
    Highlight Highlight Ich bin weiß, ich bin männlich. Ein Problem damit?
    Wieder typisch und vereinfachend uns für alles Schlechte auf diesem Planeten die Schuld in die Schuhe zu schieben. Die Frauen haben sich ebenso für Trump entschieden. Vielleicht hätten die priviligierten Feministinnen mal ihren Lehnstuhl in San Francisco oder New York verlaßen sollen und sich die Probleme im Rust Belt anschauen können? Aber nein, dort sind ja die bösen weißen Männer. Die Generation, die heute gewählt hat, war einmal die Hippie-Generation. Ich würde nicht zu sehr darauf hoffen, daß die Millenials gleich wählen in 30 Jahren.
    • Simone M. 09.11.2016 13:34
      Highlight Highlight Genau.
  • Kastigator 09.11.2016 13:17
    Highlight Highlight Das ist auch nicht wirklich Deutsch: [die] sich von der Wall Street verarschte Mittelklasse.
    Gebt euch bizli Mühe bitte.
    • Simone M. 09.11.2016 13:31
      Highlight Highlight done! danke! (lange nacht und so)
  • Kastigator 09.11.2016 13:16
    Highlight Highlight Hinweis in aller Güte: Der Titel funktioniert nicht. Bei "Es ist scheisse" ist "scheisse" ein indekliniertes Adjektiv und wird kleingeschrieben. Man kann drum nachher auch nicht schreiben: Packen wir sie an. Ein Adjektiv kann nicht plötzlich ein Personalpronomen erhalten.
    Ging das tatsächlich so durchs Korrektorat?
    • Simone M. 09.11.2016 13:31
      Highlight Highlight stimmt auch, erledigt.
    • UHauser 09.11.2016 13:49
      Highlight Highlight Mann Kastrigator! Sonst noch was anderes e(oder E)rhellendes anzumerken?
  • ElendesPack 09.11.2016 13:12
    Highlight Highlight Habe den Artikel genau bis zu den bösen weissen Männern gelesen und dann gemerkt, dass genau dieses Schlagwort mir nur noch abstellt.
    Da ich ein weisser Mann bin, frage ich mich gelegentlich, woher dieser bornierte Glaube, dass wir irgendwie moralisch verkrüppelte Wesen sind, eigentlich kommt.
    Einfach mal als kleiner Hinweis: Die Gesellschaften, in denen Frauen sich emanzipieren konnten, sind genau diejenigen, die von diesen weissen Ungeheuern aufgebaut wurden.
    • SemperFi 09.11.2016 14:14
      Highlight Highlight Nur getroffene Hunde bellen...
    • Nausicaä 09.11.2016 15:53
      Highlight Highlight Wo geht es denn hier gegen weisse Männer generell? Und dann heisst es immer, die Frauen seien empfindlich...Es gibt sie klar immer noch, die weissen patriarchalisch denkenden Männer. Es gibt aber auch ganz viele, die nicht mehr so eingestellt sind.
      Und: Natürlich befasst man sich mit den Männern, von denen man am meisten um sich hat.
      Und: Die Emanzipation war ja wohl nicht möglich, weil sie die weissen Männer nett erlaubt haben. Sie wurde gegen den Willen der meisten durchgekämpft. Und nicht, dass es jetzt wieder heisst, weisse Männer seien böse. Wer Macht hat, lässt sie ungern los.
    • ElendesPack 09.11.2016 16:49
      Highlight Highlight Es ist das Narrativ von den weissen Männern, die Trump gewählt haben sollen, das störend und implizit verächtlich ist. Ausserdem würde der Ausdruck, in einem ähnlichen Zusammenhang, bei jeder anderen Ethnie einen Sturm der Entrüstung hervorrufen. Hier finden es aber alle den Plausch.
      Irrer Masochismus, wenn es dann noch von ebenfalls weissen Männern kommt.
      Und die Emanzipation konnte sich in unseren Gesellschaften nur durchboxen, weil die weissen Männer fanden, dass man Frauen nicht gleich steinigen sollte wegen solchen Dingen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 09.11.2016 13:07
    Highlight Highlight "Eine Gesellschaft sollte weniger Verlierer produzieren, um ein demographisches und demokratisches Gleichgewicht halten zu können."

    Sehr tolle Aussage. Die Problematik der heutigen Gesellschaft quasi als Quintessenz eingefangen und als Parole wiedergegeben. Sehr guter Artikel Frau Meier!
    • Simone M. 09.11.2016 13:32
      Highlight Highlight merci!
  • Str ant (Darkling) 09.11.2016 13:04
    Highlight Highlight Ehm Amerikanische Frauen haben für Trump gestimmt das ist schon klar oder ?
  • Kookaburra 09.11.2016 12:55
    Highlight Highlight Millennials hat zwei nn. Meine und deine Schreibweise ist falsch. :)
    • Simone M. 09.11.2016 13:35
      Highlight Highlight Ja genau. Danke.
  • steven.seagull 09.11.2016 12:54
    Highlight Highlight Ja die weissen Männer wieder. Die Wurzel allen Übels...
    • phreko 09.11.2016 13:10
      Highlight Highlight Well, in den letzten paar hundert Jahren immer wieder...
  • Nausicaä 09.11.2016 12:53
    Highlight Highlight Sehr treffende Analyse. Schön sind Sie da, Frau Meier.
    • Simone M. 09.11.2016 13:32
      Highlight Highlight Gerne

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