DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden in Venezuela 150 Häftlinge umgebracht. 
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden in Venezuela 150 Häftlinge umgebracht. 
Bild: Fernando Llano/AP/KEYSTONE
23 Mörder, vier Geiselnehmer

Dutzende Schwerverbrecher brechen aus Gefängnis aus

27.11.2014, 01:2927.11.2014, 09:52

Aus einem Gefängnis vor der venezolanischen Hauptstadt Caracas sind am Mittwoch 41 Schwerverbrecher ausgebrochen. Die Gruppe sei um 02.00 Uhr am Morgen durch ein «Loch in der Wand» entkommen, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Die Lokalzeitung «La Region» berichtete, die Mörder, Geiselnehmer und Räuber seien durch eine Hintertür entkommen, als sie in ein anderes Gefängnis verlegt werden sollten.

Die Zeitung drucke auch eine Liste mit den Flüchtlingen, darunter 23 Mörder und vier Geiselnehmer. Das Gefängnis in Los Teques war für 40 Häftlinge ausgelegt, tatsächlich sassen dort 130 Menschen ein.

Die Gefängnisse des südamerikanischen Landes sind dramatisch überbelegt und Gewalt ist an der Tagesordnung. Nichtregierungsorganisationen zufolge wurden in der ersten Hälfte des Jahres in den Gefängnissen bereits 150 Insassen getötet. 

17 Häftlinge sterben wegen Hungerstreik

In einem anderen Gefängnis in Venezuela sind mindestens 17 Häftlinge gestorben, die zuvor in einen Hungerstreik getreten waren. Nach Polizeiangaben starben sie im Gefängnis von Uribana im westlichen Staat Lara am Mittwoch an den Folgen einer Medikamentenvergiftung.  

Seit Dienstag hatten sie die Nahrung verweigert und damit gegen die in ihren Augen unmenschliche Behandlung durch das Gefängnispersonal protestiert.

(feb/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Masturbiert während Video-Call: Brasilianischer Bischof nach Grüsel-Video zurückgetreten

Rund eine Woche nach Durchsickern eines mutmasslich anzüglichen Videos hat ein brasilianischer Bischof seinen Posten geräumt. Der Papst nahm den Rücktritt von Tomé Ferreira da Silva an, wie aus Mitteilungen des Vatikans am Mittwoch, der Brasilianischen Bischofskonferenz und der Diözese São José do Rio Preto hervorging.

Als Nachfolger ernannte Franziskus übergangsweise Erzbischof Moacir Silva, wie der Heilige Stuhl weiter mitteilte.

Tomé Ferreira da Silva soll in der vergangenen Woche in einem …

Artikel lesen
Link zum Artikel