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Pariser Filminstitut schliesst Kinos für einen Monat – wegen Bettwanzen

Bettwanzen in Paris
Sind klein, aber haben eine grosse Wirkung: Bettwanzen.Bild: Shutterstock

Pariser Filminstitut schliesst Kinos für einen Monat – wegen Bettwanzen

29.11.2025, 13:0829.11.2025, 13:08

Zwei Jahre nach der Aufregung um Bettwanzen in Frankreich schrecken die Parasiten in Paris erneut die Menschen auf. Wie das altehrwürdige französische Filminstitut mitteilte, schliesst es seine Kinosäle wegen Hinweisen auf Bettwanzen für einen Monat.

Um den Krabbeltierchen den Garaus zu machen, würden sämtliche Kinositze demontiert und anschliessend mehrfach einzeln mit 180 Grad heissem Trockendampf behandelt, bevor sie systematischen Kontrollen durch Spürhunde unterzogen würden. Der Teppichboden werde mit derselben Sorgfalt behandelt, so das Filminstitut.

Zuschauer melden Wanzenbisse während Horrorfilm

Zu Hinweisen auf Bettwanzen in der Cinémathèque française kam es nach einem Bericht des Senders RTL ausgerechnet nach einer Vorführung des Science-Fiction-Horrorfilms «Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt» (1979), bei der auch die an dem Kultfilm beteiligte US-Schauspielerin Sigourney Weaver vor Ort war. Mehrere Kinobesucher teilten im Netz Fotos der mutmasslichen Wanzen und berichteten, sie seien gebissen worden. «Man sah sie über die Sitze und Kleidung laufen», sagte Kinobesucher Madani Bendjellal der Zeitung «Le Parisien».

Ausgangspunkt der Aufregung um Bettwanzen im Sommer 2023 waren ebenfalls Hinweise aus einem Pariser Kino. Anschliessend meldeten Menschen verstärkt vermeintliche oder tatsächliche Wanzen auch aus Zügen und anderen Orten – oft begleitet von entsprechenden Fotos der mutmasslichen Parasiten. Frankreich warf später Russland vor, die Bettwanzen-Hysterie in Frankreich vor den Olympischen Spielen 2024 absichtlich in den sozialen Medien angefacht zu haben.

Auch in Deutschland sind die vor Jahrzehnten noch quasi verschwundenen Wanzen wieder ein Thema, unter anderem durch das viele Reisen. Die Wanzen saugen Blut und leben in bewohnten geschlossenen Räumen. Sie verstecken sich etwa in Betten, Möbelfugen oder Ritzen. (sda/dpa)

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4 Kommentare
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«The Odyssey» ist 3 Stunden lang grossartigste Grossartigkeit
Endlich ist sie da, die Homer-Verfilmung von Christopher Nolan. Sie könnte auch 4 Stunden lang dauern.
Ist das toll! Ein Abenteuerfilm voll mit den unglaublichsten Geschichten, aber mit einem ganz ruhigen Herzschlag gemacht, fast meditativ. Äusserst geschmeidig wird man in dieses uralte Universum eingesogen, erliegt ihm, wird Teil davon. Danach wird man wieder auf die Strasse gespuckt und weiss beim besten Willen nicht, wo man jetzt ist und was diese Gegenwart soll. Möglicherweise ist «The Odyssey» einer der besten Filme von Christopher Nolan, gleichauf mit «Inception» und «Interstellar», was die Dichte seiner Vision und ihre Verführungskraft betrifft.
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