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Model Sara Sampaio walks the runway during the 2018 Victoria's Secret Fashion Show at Pier 94 on Thursday, Nov. 8, 2018, in New York. (Photo by Evan Agostini/Invision/AP)

Sara Sampaio wie man sie kennt - falls man sie kennt. Bild: Evan Agostini/Invision/AP/Invision

Mit diesem Video wirbt ein Supermodel für Body Positivity – nicht alle finden das passend



Victoria's-Secret-Model Sara Sampaio wollte sich mit einem Video auf Instagram und Tiktok für Body Positivity einsetzen. «Seid nett zu anderen und zu euch selbst und hört bitte damit auf, die Veränderungen der Körper anderer zu kommentieren», schrieb sie darunter.

Die 29-Jährige zeigt sich in dem Video im Bikini in verschiedenen Posen und erklärt, dass Körper ganz unterschiedlich aussehen können. Sie will zeigen, dass sie nicht makellos ist und ihr Körper nicht immer so aussieht, wie es auf den Fotos scheint. Dafür bekommt sie einerseits viele Likes und Kommentare wie «Ich liebe dich dafür! Danke, dass du dich auch aus solchen Winkeln zeigst! Du siehst wunderschön aus» – sie wird aber auch heftig kritisiert.

Die Kritik daran ist, dass das Model einen zu perfekten Körper für das Video hat. Insbesondere ein Video, das diese Kritik aufgreift, ging viral.

Raffela Mancuso, die in ihrem Instagram-Profil «Diät-Kultur-Störerin» über sich schreibt, schildert ihre Sicht der Dinge. In ihrem Video sagt sie: «Es ist toll, dass Menschen die Makel an unseren Körpern normalisieren wollen. Die Gesellschaft und die Diät-Kultur hat uns für so lange Zeit beigebracht, unsere Körper zu hassen, sodass es gut ist, wenn Leute uns dabei helfen, davon loszukommen».

Das Problem ist aus ihrer Sicht aber, dass Schlankheit bei diesem Prozess zu sehr im Zentrum steht. «Sie hat schon den 'idealen' Körpertyp. Ein Körper wie ihrer wird in der Gesellschaft schon gelobt, wir müssen aber über das generelle Problem der Fettphobie sprechen», sagt Raffela Mancuso. Und weiter: «Das Problem ist, dass nur Stimmen von dünnen Menschen gehört werden. Meiner Meinung nach müssen sie für eine Weile Platz für diejenigen machen, die wirklich gehört werden müssen».

Das Video wird vielfach geteilt und in den Kommentaren geben ihr viele Menschen recht. «Ja! Danke dir! Es ist so frustrierend, dass solche Videos im Mittelpunkt von Body Positivity stehen», schreibt eine Nutzerin.

(pas)

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