Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Refugee Food Festival – wenn Flüchtlinge für Einheimische auftischen



Bild

Refugee Food Festival: Während zwei Wochen stehen Flüchtlinge in Restaurants auf der ganzen Welt am Herd. Bild: facebook/refugeefoodfestival

Nicht nur Liebe geht durch den Magen, auch kulturelle Unterschiede können mit Essen überbrückt werden. Davon sind zumindest die Gründer des Refugee Food Festivals überzeugt. 

Die Idee hinter dem Event ist simpel: Während zwei Wochen stehen Flüchtlinge, die in ihrer Heimat als Köche gearbeitet haben, in Restaurants von Paris bis Athen am Herd. Von der Kantine bis zu der mit Michelin-Stern prämierten Gourmetküche beteiligen sich über 100 Restaurants am Projekt. Neben Paris und Athen findet das Festival auch in Lyon, Bordeaux, Lille, Marseille, Strasbourg, Madrid, Amsterdam, Brüssel und Bologna statt. Zudem expandierte der Anlass zum ersten Mal auch nach Übersee: New York, San Francisco und Kapstadt stehen neu auf dem Programm.

Ins Leben gerufen wurde die Idee von der UNO-Flüchtlingsbehörde UNHCR und von der Organisation Food Sweet Food vor zwei Jahren in Paris. 

Die Teilnehmenden früherer Ausgaben loben die entspannte Atmosphäre und die wertvollen Erfahrungen, die sie sammeln konnten: «Das letztjährige Refugee Food Festival ermöglichte es mir, in der Küche zu arbeiten und meine Kultur mit anderen zu teilen», sagte etwa Pierre, ein junger Kameruner gegenüber dem UNHCR. Dieses Jahr wird Pierre erneut teilnehmen, er lebt mittlerweile in Madrid und arbeitet als professioneller Koch. 

Sousana, die im vergangenen Jahr in Paris kochte, ist überzeugt, dass das Projekt Hunderten Flüchtlingen in Europa helfe, neue Hoffnung zu finden. 

«Das Festival mobilisiert Bürger, Städte, NGOs, Restaurants und Flüchtlinge gleichermassen, um Mythen rund um Asylsuchende abzubauen», erläutert Céline Schmitt, Sprecherin des UNHCR in Frankreich, die Idee hinter dem Projekt. 

Das Festival läuft noch bis zum 30. Juni. (wst)

Gar nicht so schlecht! Flüchtlinge lernen das Alphornspielen

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

118
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

78
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

118
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

78
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

Themen
5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Flughund 22.06.2018 12:20
    Highlight Highlight Gute Sache.
  • DerSimu 22.06.2018 12:18
    Highlight Highlight Coole Sache. Wäre auch in der Schweiz ein Thema. Grosse Schanze in Bern? Statt dem Überteuerten Street Food Festival z.B.
  • Cooockie 22.06.2018 07:20
    Highlight Highlight Wow, was für eine tolle Sache! Völkerverständigung auf den Teller! Grossartig! Sollte man in der Schweiz viel öfter praktizieren! Ein Aufruf an alle Wirte da draussen, macht mit und Ihr werdet sehen das es eine Bereicherung für Euch und Eure Gäste ist!
  • lilie 22.06.2018 06:11
    Highlight Highlight Bei uns heisst das einfach Street Food Festival. Da kann man sich durch die halbe Welt futtern und sich mit Menschen aus aller Welt unterhalten.
    • lilie 22.06.2018 11:27
      Highlight Highlight @GM: Ich nehme an, du würdest auch am Refugee Food Festival gehen und einen Cervalat verlangen. ;)

      Bei uns gabs immerhin einen Stand mit Walliser Cholera. 👍

«Emmagency»! – Hier folgen die Antworten auf eure 44 dringendsten Fragen

Weil die Wartezeit auf eine Antwort von Emma aktuell mehrere Monate beträgt, haben wir hier kurzerhand Emma Emergency ins Leben gerufen. Die Antwort auf eure dringendsten Fragen findet ihr hier.

Wir haben es alle gelesen: Emma hat in ihrem «Emma Emergency»-Artikel versprochen, dass sie versuchen wird, alle Fragen, die letzte Woche mehr oder weniger notfallmässig eingetrudelt sind, binnen einer Woche zu beantworten. Und mit alle Fragen meint sie natürlich auch alle Fragen. Auch die etwas komischeren.

PS: Es waren einige «Höhöhö»-Fragen dabei (Bsp.: Warum ist die Banane krumm?). Emma konnte aus Zeitgründen leider nicht alle Spassfragen beantworten. Aber ein paar ausgewählte sind …

Artikel lesen
Link zum Artikel