Leben
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Kommentar

Warum ich vegan lebe – und trotzdem von Veganern genervt bin

Jessica Ruhstorfer / watson.de



Vegane Ernährung Kind Burger Gemüse Pflanzlich

Bild: Shutterstock.com

Mich nerven Veganer unheimlich. So. Jetzt ist es raus!

Ich hatte in meinen 23 Jahren auf diesem Planeten zahlreiche, irritierende Erlebnisse mit dieser Spezies, die mich von den Pflanzenfressern abgeschreckt haben.

Wir kochten beispielsweise einmal ein Abendessen für mehrere Freunde, unter denen auch eine Veganerin war. Es sollte Burritos geben, zwar mit Fleisch und Käse, aber jeder Menge Gemüse und veganen Sossen, die sich jeder nach Belieben zusammenstellen konnte.

Allerdings erntete ich von der Veganerin viel Kritik und hasserfüllte Blicke, da sie offenbar nicht verstehen wollte, dass wir aus Rücksicht auf sie nicht das ganze Abendessen vegan gestaltet hatten. Aus Protest ass sie an dem Abend dann nur ein trockenes Fladenbrot mit etwas Avocado – und schenkte jedem von uns tadelnde Blicke, der es wagte Milchprodukte und Fleisch zu verzehren.

Danach hielt sie mir noch einen Vortrag darüber, dass sie nie wieder tierische Produkte essen werde und warum wir alle ziemlich scheisse seien, weil wir es tun. So macht man sich einfach Freunde!

salat essen vegetarisch vegan gemüse food

Bild: shutterstock

Ich bin kein Fan von Menschen, die anderen ihren Lebensstil aufdrücken möchten

Sie war wahrscheinlich nur eine extrem unsympathische Person, die sich zufällig auch vegan ernährt, aber trotzdem war sie prägend für mein Bild über Veganer. Ich habe noch nie viel von extremen Lebensstilen jeder Art gehalten und noch weniger halte ich von Menschen, die dann auch noch krampfhaft versuchen, anderen diesen Lebensstil aufzudrücken.

Für jeden ihrer tadelnden und angenervten Blicke an diesem Abend hätte ich sie am liebsten mit Käse beworfen.

Bis heute verbinde ich Veganer oftmals unterbewusst mit heuchlerischen, pedantisch disziplinierten Unsympathen, die auf jeden verurteilend herabblicken, der es wagt, einen anderen Lebensstil als sie selbst zu führen.

Das trifft ganz sicher nicht auf alle Veganer zu, wahrscheinlich sogar nur auf einen sehr kleinen Teil, aber es liegt nun mal in der Natur des Menschen in Schubladen zu denken.

Es stand zumindest ganz unten auf meiner Liste so ein Mensch zu werden.

Dementsprechend war im Freundes- und Familienkreis die Überraschung gross, als ich vor wenigen Monaten verkündet habe: «Leute, ich lebe jetzt vegan!»

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Bild: giphy

Irgendwann hat es bei mir Klick gemacht ...

Überraschenderweise reagierte aber jeder, dem ich meinen Sinneswandel erklärt habe, mit Verständnis und Interesse – Dinge, die ich zugegebenermassen Veganern bisher kaum entgegengebracht habe.

Meine Einstellungsänderung hat wenig mit einer überzeugenden, passionierten Rede eines Veganers zu tun, der mir erzählt hat, dass «Fleisch essen Mord ist!!!!!» Das weiss auch ich schon lange. Ich war nur ziemlich gut darin, die Grausamkeit hinter der Produktion tierischer Produkte lange Zeit zu ignorieren.

Um reflektiert zu leben, habe ich beschlossen, vegan zu leben

Wenn ich eine reflektierte junge Frau sein möchte, die für sich und die Umwelt das Beste tut, was ihr möglich ist, dann ist eine vegane Ernährung ein guter, machbarer Schritt mit grosser Wirkung.

Nahezu jeden Tag hören wir schreckliche Nachrichten über die fortschreitende Zerstörung unseres Planeten. Das Klima erwärmt sich, die Polkappen schmelzen und wenn ich noch einem einzigen Eisbären auf «Unser Planet» beim Sterben zusehen muss, dann schwöre ich euch, dass ich in einem emotionalen Zusammenbruch ende!

Am Ende des Tages stand ich also vor der Frage:

Was kann ich kleines Individuum machen, damit wir nicht ganz so schnell alle den Bach runtergehen?

Ich habe versucht auf Plastik zu verzichten – und bin gescheitert.

Ich habe versucht komplett auf Fast Fashion zu verzichten – und bin gescheitert.

Ich setze mich immer noch teils lieber ins Flugzeug als in die Bahn, wenn ich damit Geld sparen kann.

Kurz: Mein Fussabdruck ist weit nicht so grün, wie ich ihn gerne hätte.

Vegan zu leben ist für das Individuum die effektivste Art CO2 zu reduzieren

Da ich ein grosser Fan von schnellen, einfachen Mitteln mit möglichst grossem Effekt bin, erschien vegan zu leben wie die perfekte Lösung. Denn eine Studie der Oxford-Universität besagt, dass es keinen effektiveren Weg gibt seine CO2-Bilanz zu reduzieren als die pflanzliche Ernährung. Eine vegane Ernährung kann die Emission, die durch die Produktion unserer Nahrung entsteht, sogar bis zu 73 Prozent reduzieren. Das ist doch recht beachtlich!

Für mich ist der vegane Lebensstil also auch eine Art von Selbsttest. Wie lange komme ich ohne tierische Produkte aus und kann so den grössten positiven Effekt auf die Umwelt erzielen?

Es ist ein Ausgleich zu meinem sonst zugegebenermassen semi-grünen Lebensstil und somit auch ein Weg mein schlechtes Gewissen zu beruhigen, das gebe ich auch ehrlich zu. Natürlich spielen die Aspekte Gesundheit und Tierwohl da aber genauso eine Rolle.

Wenn es aber mal nicht klappt und ich aus Versehen vergesse, dass ein Butter-(!)-Croissant nicht vegan ist (wie konnte ich das denn auch ahnen?) oder ich einfach nicht dem Eis widerstehen kann, das ein Kollege für alle mitgenommen hat (sorry, aber wenn es da schon so provokant liegt ...), dann ist das für mich auch völlig okay. Ich mache noch Fehler, lerne daraus und mache es beim nächsten Mal einfach anders.

Die Vorteile einer pflanzlichen Ernährung für die Umwelt

Vegan zu leben hat wissenschaftlich bewiesen zahlreiche Vorteile. Die Ernährungsweise ist allerdings nicht nur gut für den Körper und die Tierwelt, sondern hat auch grossen Einfluss auf die Umwelt. Laut Peta kann vegane Ernährung beispielsweise positiv Klimaschäden entgegenwirken. Die landwirtschaftliche Tierhaltung ist in hohem Masse für den Klimawandel verantwortlich. Laut verschiedener Studien soll der Anteil an weltweit ausgestossenen Treibhausgasen der Landwirtschaft rund 30 Prozent betragen. Durch den global steigenden Fleisch- und Milchkonsum wird der Gesamtanteil der Landwirtschaft an den Treibhausgasen bis 2050 auf schätzungsweise 50 bis 80 Prozent ansteigen. Die Umstellung auf eine vegane Lebensweise ist daher ein konsequenter Schritt, um das Klima zu schützen.

Ich verstehe Veganer genauso wie die, die in ihrer Ignoranz leben wollen

Und deswegen haben sich meine Gefühle zu verurteilenden und belehrenden Veganern trotzdem nicht geändert. Ich kann ihre Beweggründe natürlich besser verstehen, da ich mich mit diesen intensiver auseinandergesetzt habe.

Aber trotz veganer Ernährung verstehe ich auch die Menschen, die bewusst weiter in ihrer Ignoranz leben wollen. Es gibt genug Dinge in unser aller Leben, über die wir uns schlecht oder gar schuldig fühlen. Unsere Ernährung ist da allen voran.

Es bringt nichts, wenn wir uns oder unsere Mitmenschen dafür verurteilen, wenn das Erdbeereis aus Sahne statt aus Soja gemacht worden ist. Schliesslich hätten wir ja auch genug Gründe uns für die Kalorien darin zu hassen, dafür dass die Erdbeerbauern für die Erdbeeren im Eis nicht genug Geld verdienen und der Zucker darin sicher auch nicht Fair Trade ist.

Letztlich brauchen wir alle ein grösseres Bewusstsein dafür, was wir konsumieren. Das fängt bei der Ernährung an, aber hört da noch lange nicht auf.

Wer sich nicht vegan ernähren möchte, sollte sich Gedanken machen, wie er stattdessen aktiv werden kann. Vielleicht schafft ihr es ja, anders als ich, auf Plastik oder Fast Fashion zu verzichten. Egal was es ist, irgendwas sollten wir alle tun. Denn dass wir aktiv werden müssen, sollte uns mittlerweile allen bewusst sein.

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  • dmark 14.05.2019 18:41
    Highlight Highlight Butter-(!)-Croissant... Alleine deshalb kann ich unmöglich Veganer werden.
    Und Nein - es gibt keinen Ersatz dafür. Versucht es also nicht mal, mir etwas anderes als Butterersatz aufdrücken zu wollen.
    • Tier Wohl 14.05.2019 21:38
      Highlight Highlight Butter ist das Umweltschädlichste Lebensmittel. Ein Veganes Gipfeli schmeckt klasse.
    • dmark 15.05.2019 10:38
      Highlight Highlight @Tier Wohl:
      Umweltschädlich... Du sollst die Butter ja auch fürs Croissant nehmen und nicht sonst irgendwo hin schmieren.
  • Nony 14.05.2019 10:48
    Highlight Highlight Im Zusammenhang mit dem Begriff "vegan" wird immer nur über das Essen gesprochen und mit dem Zeigefinger auf das Tierwohl und den Umweltschutz hingewiesen. Dass Ernährung und Umweltschutz nicht ganz so einfach funktionieren, zeigt ja schon das (wirklich gute!) Video weiter unten. Aber wie sieht es dann mit dem Vergleich Baumwolle zu Wolle aus? Leder zu irgendwelchen Kunststoffen? Gülle zu Chemiedünger? Die Rechnung wird also seitens der Veganer nur halb gemacht, weil die Zahlen sonst nicht mehr so schön beeindruckend sind. Und wenn wir alle Veganer wären, wäre der CO2 Ausstoss übrigens höher.
    • Nony 14.05.2019 21:18
      Highlight Highlight Was denn. 10 Blitze und Null Argumente?
  • speedy_86 14.05.2019 10:19
    Highlight Highlight In Ignoranz leben...ich weiss wie ein geköpftes Huhn herumrennt und dann gerupft wird, konnte auch schon zusehen wie einem Hasen das Genick gebrochen und das Fell abgezogen wurde und habe noch vage Erinnerungen an das Metzgen eines Schweins bei meinen Verwandten. Das alles ändert nichts daran, dass jeweils das Huhn im Eintopf, der gebratene Hase oder die Wurst vom Schwein köstlich waren. Wenn ein fleischessender, erwachsener Mensch das zu essende Tier aus Mitleid nicht selbst erlegen würde, dann sollte der das auch nicht essen. Wer damit leben kann soll Fleisch essen, wer nicht halt nicht...<3
  • Ron Collins 14.05.2019 10:14
    Highlight Highlight Dachte das wäre ein guter und lustiger Artikel. Ist aber nur wieder ein Artikel von einem "erleuchteten" Veganer, der uns erklärt, sie/er wäre ein besserer und coolener Veganer als die sonst so nervigen Veganer! Ja dankeschön... Berichte die die Welt nicht braucht.

    Benutzer Bild
    • Tier Wohl 14.05.2019 21:42
      Highlight Highlight Es ist doch ganz einfach. Wer sich informiert und empathisch ist kann gar nicht anders als vegan leben. Es gibt in der heutigen Zeit schlichtweg keinen Grund tierische Produkte zu konsumieren.
  • Hoodoo 14.05.2019 10:08
    Highlight Highlight Offenbar haben es meine Fragen nicht durch den Blasphemie-/Häresiefilter geschafft... zu böse? Zu verunsichernd?
  • Janis Joplin 14.05.2019 07:27
    Highlight Highlight Soll sie machen was sie will und wie sie will - aber der Anbiederungsversuch hat nicht geklappt. Und spätestens beim Satz bezüglich der Ignoranz wars dem Wolf im Schafspelz zu warm.
  • Hoodoo 14.05.2019 07:03
    Highlight Highlight Vegan = gesund?
    Das ist ignorant, Wunschdenken!

    Wieso sonst sind vegan ernährte Kleinkinder gefährdet durch Mangelernährung und Entwicklungsstörungen? Wieso setzt bei manchen Veganerinnen die Menstrustion aus, genau wie bei Anorektikerinnen? Weshalb sehen viele Veganer käsig bleich, ja fast grau aus? Weil Veganismus so gesund ist?
    • Tier Wohl 14.05.2019 21:47
      Highlight Highlight Man kann sich auch Vegan ungesund ernähren. Wer sich aber etwas informiert, der hat überhaupt kein Problem sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Mir ist kein Fall bekannt wo sich jemand informiert hat und gesundheitliche Probleme durch die pflanzliche Ernährung bekommen hat. Diese Personen haben Probleme durch extreme Ernährungsgewohnheiten oder totaler Unkenntnis einer ausgewogenen Ernährung.
  • Alannah 14.05.2019 06:06
    Highlight Highlight Ich esse sehr wenig Fleisch. Und bin in meinen 33 Jahren nie in einem Flugzeug gesessen. Ich hab auch keinen Fahrerausweis. Pendle jeden Tag mit dem Zug. Ich bin weder vegetarierin noch veganer, lebe aber immernoch grüner als viele Pseudos, die beim essen ein geschrei machen, dafür aber umsverrecken fünfmal jährlich auf Mallorca oder Thailand müssen...

    Ausserdem sind diese Luxus Schiffsreisen absolutes Gift für die Umwelt. Finger weg von diesen grossen Yachten und Dampfern!!
    • Bananenfresser 14.05.2019 17:20
      Highlight Highlight Die tote Kuh sagt dir danke, dass du noch nie geflogen bist....
  • PeteZahad 13.05.2019 22:36
    Highlight Highlight Ich schreibe keinen ellenlangen Text in dem ich be- oder ergründe warum ich kein Veganer bin. Dieser Mitteilungstrieb von Veganern nervt einfach nur.
    • Tier Wohl 14.05.2019 21:49
      Highlight Highlight Danke für deinen wertvollen Beitrag..
  • Michael Kienzler 13.05.2019 22:16
    Highlight Highlight Jetzt mal ganz ehrlich, die meisten Veganer nerven einfach.

    Ich ernähre mich jetzt schon über 4 Jahre pflinzlich und trotzdem hänge ich es nicht an die grosse Glocke. Die ganzen Predigten was man soll und was nicht bringen nichts. Zu jeder Studie gibt es eine Gegenstudie. Was auch immer der ausschlaggebende Grund war, vegan zu leben. Umwelt, Gesundheit oder um das Leid der Tiere zu verringern. Ich bezweifle, dass wir alle aus diesen noblen Gründen pflanzlich leben. Fakt ist es schmeckt einfach feil und es ist so fantasiereich. Ich werde nicht die Freundschaft zu nicht Veganern kündigen.
  • Citation Needed 13.05.2019 21:48
    Highlight Highlight Mich ärgert sich-an-sich-selbst-aufgeilender Mist wie z.B. der Name eines Zürcher Vegan-Restaurants: THE SACRED. Uhuuuu, heilig. Eine Ersatzreligion, wo es um Ernährung, Tierwohl, Nachhaltigkeit oder Umwelt gehen müsste. Klar lechzen wir alle nach Zugehörigkeit und Sinn, aber als pragmatische Seele widert mich solches Getue an. Und das obschon ich vegane Ernährung an und für sich konsequent und mutig finde. Die Schreiberin dieses Artikels scheint die Sache pragmatischer zu sehen als viele andere, not bad.
  • keinHeidi 13.05.2019 21:19
    Highlight Highlight Ich finde das sowas von scheinheilig, oder glauben Veganer, ihre Avocado laufen zu Fuss in die Schweiz. Auch die heimische soja Produktion ist sehr überschaubar. Ich bin für gesunde Kreisläufe, esse Fleisch von Rinder, die unsere Alpen pflegen und Wiesen abfressen und zur Artenvielfalt beitragen. Würden diese Fläche brach liege, herrschte das Gesetz des stärkeren Kraut.. Verbuschung wie im Tessin etc.. Vegane Ernährung ist gut und recht, aber halt nur eine Sichtweise und nicht DAS Patentrezepte.
    • Bort? 14.05.2019 09:35
      Highlight Highlight Die Avocado ist fuer mich das Sinnbild der Zweischneidigkeit dieses Themas.

      1. Ist der Anbau ressourcenintensiv
      2. Schwimmen oder fliegen die auch nicht von selbst um die Halbe Welt.

      Da ist netto der oekologische Fussabdruck eines CH-Rinderfilets mit CH-Kartoffeln wohl geringer...(Achtung: reine Vermutung, wer es be- oder widerlegen kann, ich lerne gern dazu)
  • Nony 13.05.2019 20:25
    Highlight Highlight Als Ignoranter Fleischfresser, dem es egal ist, ob sich jemand vegan, vegetarisch oder sonstwie ernährt, möchte ich trotzdem mal einige ketzerischen Fragen in den Raum stellen. Wie z.B. werden all die Obst und Gemüsesorten der Veganer befruchtet? Mit dem Pinsel oder von Bienen, die industriell gehalten werden? Womit werden die Soja- und sonstigen Felder gedüngt? Mit der Gülle aus der Massentierhaltung etwa? Hmmh. Und was wäre, wenn es die nicht mehr gäbe? Noch mehr Chemie im Essen? Und so kurz denkend hält man sich trotzdem für die Krone der Schöpfung? Nur weil man sich selbst betrügt?
    • Lami23 13.05.2019 21:46
      Highlight Highlight Gemüse wächst auch ohne Gülle. Und warum sollen Veganer was gegen Bienen haben?
    • Sama 13.05.2019 21:57
      Highlight Highlight Es gibt vegane Landwirtschaft, die mit Kompost arbeitet.
    • Nony 14.05.2019 06:57
      Highlight Highlight @ Lami23 und Sama. Natürlich wächst Gemüse auch ohne Dünger und Gülle. Aber auch in den Mengen, die gebraucht werden, damit wir a. alle satt werden und b. der Bauer etwas verdient und c. nicht sämtliche Wälder dafür abgeholzt werden müssen? Bei den Bienen handelt es sich nicht um glückliche freifliegende Bienen, sondern "Industriebienen", deren Stöcke auf LKW durch die Lande fahren, um Obst- und sonstige Plantagen zu bestäuben. Und damit die Bienen nicht völlig entnervt ob dieser miesen Lebensbedingungen abhauen, werden den Königinnen die Flügel gestutzt. Das also sollten Sie dagegen haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Altruide 13.05.2019 20:08
    Highlight Highlight Bin auch dafür, weniger Fleisch zu essen, aber... Ich denke, die Art und Weise bzw. der Ton macht die Musik!

    Übrigens ist Soja und Mandeln als Ersatzstoffe wie bei veganer Milch nicht sehr umweltfreundlicher (Soja je nach Herkunft und Mandeln sowieso nicht).
    https://www.stern.de/genuss/trinken/pflanzenmilch--wirklich-eine-alternative-zu-kuhmilch--8518536.html
    • Renolus 13.05.2019 22:03
      Highlight Highlight Ich lasse dies mal so hier, einfach weil ich es eine sehr spannende Grafik finde :-) Bezüglich Soja: Nur ca 5% des angebauten Soja fliesst bekanntlich in die „Direktproduktion“ (und ist meistens EU-produziert) Die restlichen 95% enden als Futter für die Masttiere.
      Benutzer Bild
    • Fruchtzwerg 14.05.2019 09:42
      Highlight Highlight @Altruide: Was mir als pragmatischem Veganer (ich informiere andere i.d.R. nicht über meine Essgewohnheiten) übrigens genauso so sauer aufstösst, wie der Missionierungsdrang des durchschnittlichen Veganers ist die Tatsache, dass "uns" dauernd vorgeworfen wird, was wir falsch machen. Das heisst Fleischesser, zeigen mit dem Finger auf uns, wenn wir mal eine Avocado aus Mexiko kaufen oder mit dem Flugzeug in die Ferien fliegen.
      Lasst uns doch einfach friedlich zusammenleben ohne dieses dauernde mit dem Finger auf den anderen zeigen.
      Es ist für beide Seiten nur nervig...
    • Altruide 14.05.2019 18:27
      Highlight Highlight @Fruchtzwerg: War kein Finger Pointing - hatte nicht geschrieben, was Veganer falsch machen. Da ich selbst ab und zu Lust auf alternative Produkte habe, war dies nur eine Bemerkung. Leider werden viele gerade bei der Mandelmilch „betrogen“ was die ökologischen Auswirkungen angeht.
      @Renolus:
      Weiss nicht, worauf die Grafik basiert. Habe aber explizit auf die Herkunft bei Soja verwiesen. Aber die Hafermilch ist eine echte Alternative, da stimme ich zu 👍
  • AnoukS 13.05.2019 19:53
    Highlight Highlight Ich verstehe, wenn „...genauso wie die, die in ihrer Ignoranz leben wollen.“ auf Missmut trifft. Ich finde den Satz nicht richtig. Vielleicht isst diese Person Fleisch, geht aber kaum shoppen, kauft immer saisonal ein oder ist noch nie geflogen.
    Andererseits bin ich froh, einmal diese Stimme einer Veganerin zu hören. Ich selbst bin (noch?) keine Veganerin, aber seit Anfang Jahr Vegetarierin. Seither koche ich öfters vegan, auch ohne dies gezielt zu planen. Wenn ich andere dazu INSPIRIEREN kann auch einmal auf Fleisch zu verzichten ist das toll! Doch agressive Vorwürfe bringen nicht viel..
  • Burdleferin 13.05.2019 18:58
    Highlight Highlight Und wo wolltest Du die anderen nicht überzeugen?
  • TodosSomosSecondos 13.05.2019 18:53
    Highlight Highlight Ich bin weder Vegetarier noch Veganer aber die Autorin hat absolut recht mit der Aussage, dass wir alle, die wir uns bewusst für den Fleischkonsum entscheiden, obwohl wir wissen, wie schädlich er für die Umwelt ist, in gewollter Ignoranz leben. Das lässt sich einfach nicht wegdiskutieren mit "ich kaufe Bio" oder "ich fliege nur alle 100 Jahre mal" .. einfach nicht.

    Ich bin Fleischesser und das Fleisch essen ist mir wichtiger als unsere Umwelt, unser Planet und unsere Kinder und Kindeskinder, denn sonst wär ich nämlich auch Veganer. Steht endlich dazu, dass ihr Ar*****cher seid, so wie ich.
    • Nony 14.05.2019 07:03
      Highlight Highlight Mag ja sein, dass Sie sich als "A..." empfinden, und sich auch gerne so bezeichnen lassen. Tue ich nicht und werde mich trotzdem weiter unter Einbezug von tierischen Lebensmitteln ernähren. Dies vor allem deswegen, weil die ganzen CO2 Berechnungen der Veganer nur einen Teil der Aspekte berücksichtigen. Bezieht man alle relevanten Aspekte mit ein, bringt Veganismus vielleicht ein bisschen für den Tierschutz, aber praktisch nichts fürs Klima. Stichwort "Acker statt Wald", "Chemiedünger statt Gülle" ...
  • Waldtyp 13.05.2019 18:48
    Highlight Highlight Cooler Artikel!
  • Electric Elefant 13.05.2019 18:42
    Highlight Highlight Stimmt. Vegan leben ist eines der besten Mittel um seinen CO2-Austoss zu minimieren. Es ist aber nicht wirksamer als nicht fliegen.
    So ist der CO2-Ausstoss von einem Trip nach NY etwa gleich gross, wie wenn man über ein Jahr lang 2kg Fleisch/Woche isst (Quelle: https://interaktiv.tagesanzeiger.ch/2016/co2ausstoss/). Wenn man bedenkt, dass diese 2kg dem 2fachen durchschn. CH-Fleischkonsums entspricht, ist also ein New York-Flug mit etwa 2 Jahren Fleisch essen vergleichbar. Zu fest würde ich mir da nicht auf die Schultern klopfen, wenn man immer noch Flugzeug statt Bahn nimmt um Geld zu sparen!
  • Feuerwanze 13.05.2019 18:41
    Highlight Highlight Alle Veganer, die ich kannte, sind nun auch wieder Fleischesser. Meine Devise: Wenig Fleisch essen, dafür länger durchhalten 😊
    • Garp 13.05.2019 18:51
      Highlight Highlight Du meinst alle Veganer die Du kanntest essen nun sehr viel Fleisch?
    • Garp 13.05.2019 22:38
      Highlight Highlight Wer ein paar Jahre ohne tierische Produkte lebt, und dann später wieder wenig Fleisch isst, steht doch immer noch besser da, als einer der immer wenig Fleisch gegessen hat.
  • mako 13.05.2019 18:38
    Highlight Highlight Ha,ha; zuerst einschmeicheln, dann Ignoranz vorwerfen. Ganz billige Masche!
  • grünergutmensch 13.05.2019 18:08
    Highlight Highlight Fleisch essen ist mord, steht dazu!
    Tierprodukte konsumieren IST ausbeutung der tiere, steht auch dazu, dies sind fakten. Es sei denn ihr stellt euch als das säugetier homo sapiens über andere säugetierartenauf, dann seit ihr zudem noch rassistische omnivoren
    • Garp 13.05.2019 21:36
      Highlight Highlight Ok, ich steh dazu und nun? Warum eigentlich nur Säugetiere? Siehst du das bei Mehlwürmern, Schlangen, Heuschrecken du Hühnern anders?
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 13.05.2019 22:03
      Highlight Highlight Ja. Ich bin ein Hominide und ich fresse Aas, wenn ich's kriege. Mein Verdauungssystem ist das eines Allesfressers und irgendwie hat mich die Evolution an die Spitze der Nahrungskette gespült, was so eigentlich nicht vorgesehen war. Liegt wahrscheinlich an meiner Fähigkeit, meinen Lebensraum so zu verändern, dass ich am besten überlebe, und an meiner Aggressivität. Apropos Aggressivität - was sagen Sie denn als Experte dazu?
    • Rabbi Jussuf 13.05.2019 23:06
      Highlight Highlight Dann bin ich gerne ein rassistischer Omnivore.

      Aber grüne homobono lass ich aus. Die sind mir noch nicht reif genug.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HugiHans 13.05.2019 17:58
    Highlight Highlight Manchmal bin ich einfach für weniger Schubladendenken und mehr Vernunft. Die Welt ist nicht s/w, oft ist sie sogar bunt ... und das ist gut so 😊
  • Lizzy_La 13.05.2019 17:38
    Highlight Highlight Veganes Grillen, oder auch: „wie zünde ich einen Salat an“ 🤔🙄
    • Garp 13.05.2019 18:36
      Highlight Highlight Gegrillte Salatherzen schmecken lecker mit der passende Vinaigrette.

      Man kann sogar Kuchen auf dem Grill machen. Aber wer nicht wirklich grillen kann und wem die Phantasie fehlt, der meint es gehört nur Fleisch auf den Grill. 😎
    • Pümpernüssler 13.05.2019 18:50
      Highlight Highlight 🤣🤣🤣🤣🤣
    • Baba 14.05.2019 09:33
      Highlight Highlight Lizzy, zünden Sie Ihr Steak auch an? Nicht? Wieso wollen Sie Ihren Salat dann abfackeln?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ale Ice 13.05.2019 17:36
    Highlight Highlight Die Menschheit hat beides: Grossartiges erreicht und verheerend zerstört. Der Treibstoff, der die Menschheit an die Orte gebracht hat, an denen sie heute steht, besteht aus fixen Überzeugungen.
    Die hilfreichsten und die destruktivsten Ideen haben sich aus einer gewissen "Besessenheit" entwickelt.
    Ich verstehe manchmal die Verzweiflung, die hinter radikalen Ansichten steckt und kann nachvollziehen, wenn Veganer wütend für ihre Überzeugungen einstehen.
    Weder Hass noch Hohn auf diese Menschen, die alles versuchen, um mit ihrem Lebensstil möglichst wenig Schaden anzurichten, sind angebracht.
  • Nilda84 13.05.2019 17:34
    Highlight Highlight Ich finde feine Einstellung super - auch wenn für mich der veganen Lebensstil so gar nichts ist (hatte kurzzeitig eine Beziehung mit einem Veganer, also hatte ich meine Berührungspunkte...)

    Aber ein kleiner Hinweis muss jetzt sein (die Besserwisserin in mir muss es loswerden 🙈🤪):
    Soja mag zwar gesund und trendy sein, aber deinen ökologischen Fussabdruck verkleinert es ganz und gar nicht, wenn man bedenkt wie viel Urwald für diese Monokultur weichen muss, wie viele Menschen unter unwürdigstem Bedingungen auf den Feldern arbeiten, wie viele Kinder zur Arbeit „gezwungen“ werden und und und...
    • frau_kanone 13.05.2019 18:04
      Highlight Highlight Hergott nochmal, hat es sich den noch nicht genug herumgesprochen wo dieses Soja vorsätzlich landet? Diese Unwissenheit und Vorwurfshaltung Tofu gegenüber machtmi hässig. Nicht in den Mägen von Veggies / Veganern und anderen Tofuliebhabern sondern als Mastfutter für Kühe endet 90% der Sojaerzeugnisse. Den meisten Tofu den man im CH Detailhandel kauft wird mit europäischem Soja hergestellt.

      Bei der Palmölproduktion bin ich eher bei dir, da gibt es noch ungenügend wenige faire Alternativen bzw. Produktionen.
    • Babatane 13.05.2019 18:11
      Highlight Highlight Das meiste soya wird für die tiernahrung produziert& exportiert. Nicht für die vegiwurst. Das weiss man doch mittlerweile?!
    • nst 13.05.2019 18:17
      Highlight Highlight Wenn du gegen Urwald-Soja bist, solltest du erst recht kein Fleisch mehr essen☺️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr.President 13.05.2019 17:33
    Highlight Highlight Sehr gute Rede! Applaus!
    Dann bin ich wohl auch ein Veganer.
    Ich esse nur vegan, aber manchmal, echt nur manchmal, so 1x pro woche, wenn gutes Fleisch in Restaurant auf der Arbeit hat, dann esse ich es auch! Es ist ja schön gemacht, wenn ich es nicht esse, isst es ein anderer, oder es wird weggeschmiessen !
    Da ich aber gegen Food waste bin, win win situation!
    Nice, oder? 👏👏👏
  • The Count 13.05.2019 17:24
    Highlight Highlight Man könnte einfach aufhören sich selber in eine Schublade zu stecken. Statt zu sagen: "ich bin Veganer" reicht es den Namen zu nennen. Im Gegenzug wäre es toll wenn vegan lebende Menschen nicht ständig darauf angesprochen werden, es nevt genau so. Seid lieb zueinander.
    • Bätzi 13.05.2019 23:02
      Highlight Highlight Man muss einen/eine Veganer /in nicht darauf ansprechen das er Vegan Isst, er / sie sagt s dir bevor du auch nur ans essen denken kannst.
      Ich kenne sehr Veganer und keiner ist von diesem Vorurteil befreit.
    • The Count 14.05.2019 14:30
      Highlight Highlight Ich kenne ebenfalls einige, und aus oben genannten Gründen kenne ich wohl noch mehr von denen ich gar nicht weiss dass sie vegan leben. Und das ist genau gut so 😉
  • Sapien 13.05.2019 17:18
    Highlight Highlight Toller Bericht, genau so ist es. Und Leute die sich an dem Satz „in ihrer Ignoranz“ aufregen, machen auch wieder Mal einfach cherry picken. Es ist die effektivste Art den Fussabdruck zu reduzieren, auch die Konsumation von regional bio-fleisch hilft nicht. Bio ist sogar noch umweltschädigender bei Fleisch. Wer das nicht wahrhaben möchte oder damit angibt, dass regionales bio Fleisch, besser ist, der ist ignorant. Als positiver Nebeneffekt der veganen Ernährung leiden auch keine Tiere.
    Nicht immer alles persönlich nehmen, sondern Fakten studieren.
    Könnt euch gerne auch bei der ETH informieren.
    • Garp 13.05.2019 17:41
      Highlight Highlight Relevant find ich den Fussabdruck den jemand hat. Wie er zu einem möglichst tiefen Fussabdruck kommt, sei doch jedem selber überlassen.
    • ursus3000 13.05.2019 19:43
      Highlight Highlight also ich habe ein 43 und finde es OK
    • Garp 13.05.2019 22:04
      Highlight Highlight Wenn man nichts zu sagen hat, macht man halt ein billiges Scherzchen, gell Ursus.
  • Cédric Wermutstropfen 13.05.2019 17:13
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • grünergutmensch 13.05.2019 18:02
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • p4trick 13.05.2019 17:08
    Highlight Highlight Ich habe mich bewusst entschieden auf Gemüse komplett zu verzichten und esse nur noch was vom Tier stammt! Das mache ich aus purer Selbstlosigkeit weil ich Tiere liebe! Wenn wir mehr Tierprodukte essen, haben auch mehr Tiere ein schönes Leben. Würden sich alle nur noch egoistisch von Gemüse ernähren hätten 95% aller Schweine, Rinder, Pferde etc. Gar kein Leben weil sie dann nicht geboren werden würden, da sie ja nicht gebraucht werden.
    Ich verabscheue diese Ignoranz aller Gemüse Fresser! So das musste auch Mal gesagt werden!
    • grünergutmensch 13.05.2019 18:02
      Highlight Highlight So witzig
    • frau_kanone 13.05.2019 18:06
      Highlight Highlight Iss lieber mehr Chabis, das passt besser zu dir 😂
    • nst 13.05.2019 18:20
      Highlight Highlight Ich befürchte, das Schwein wäre zufriedener, wenn es gar nicht erst geboren worden wäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zero Cool 13.05.2019 16:35
    Highlight Highlight Allen die glauben Veganismus sei die ultimative Lösung für unser Klimaproblem empfehle ich das folgende Video zu schauen.
    Ganz ohne Tierhalteung lässt sich demnach die Weltbevölkerung nicht ernähren.
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    • Coffeetime 13.05.2019 18:26
      Highlight Highlight Cooles Video. Mai hat wieder mal das Thema von verschiedenen Seiten beleuchtet, welche oft nie erwähnt werden.... sehr intrressant 👍🏻

      Zum Thema CO2 Ausstoss, was ja hier nicht das Hauptthema ist, wären auch noch die Suchmaschinen, Servers und die elektronische Kommunikation erwähnenswert. Stromverbrauch dieser Mittel wird immer höher, z.T. weil immer mehr Users aber auch Spam/Schrott, Newsletters etc. Und woher kommt der Strom? 🤔
    • Onkel Jenny 13.05.2019 21:39
      Highlight Highlight So gut wie ich Mai mag, bei diesem Video sind ihr dann doch ein paar kleine Fehler unterlaufen.
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  • Iseeus 13.05.2019 16:35
    Highlight Highlight Wtf??
    Kiwi, Avocado, Banane und Soja aus Übersee freundlicherweise von Bio Max Havelaar per Containerschiff oder Flugzeug hierher geflogen. Kurztrip nach London zum shoppen und dort mi Freunden vegan essen. Nicht dass Fleisch essen oder Tierprodukte das besser machen, aber..
    Meine Ansicht sind wir denn alten Römern in Dekadenz um Meilen voraus.
    • Lami23 13.05.2019 21:49
      Highlight Highlight Der, dass alle Veganer Avocado etc en Masse essen und fliegen wie die wilden ist echt nicht zu killen.
  • jimknopf 13.05.2019 16:16
    Highlight Highlight Was mich wunder nehmen würde, nützt (ich nenn's mal so) der Vegetarier/Vegan-Hype etwas? Sinkt die Nachfrage im Coop/Migros merklich? Oder werden die Fleischwaren einfach mit einem 20%-Kleber markiert und durch das mehr gekauft von Fleischessern?
  • Garp 13.05.2019 16:00
    Highlight Highlight Veganismus an und für sich ist keine Religion. Es wird erst zur Religion, wenn diesem Lebensstil alle zu folgen haben und es als einzig richtige Art zu leben deklariert wird.

    Es gibt viele Veganer, die Veganismus einfach für sich leben ohne zu missionieren.

    Ob sie sich dabei besser fühlen als andere Menschen ist ihre persönliche Sache. Wer teilt nicht selber manchmal in Gruppen ein und findet andere ignorant? Wer ist immer in allem konsequent?

    Schwierig wird es meist, wenn man sich mit einem Thema überidentifizert und einziger Lebensinhalt wird.





  • beaetel 13.05.2019 15:51
    Highlight Highlight Der vegane Rahmersatz „Aha“ der Migros besteht u.a aus Palmöl. Welcher am Tierwohl Interessierte will denn, dass für ihn Regenwald abgeholzt und Orang Utans ausgerottet werden?
    • Nummelin 13.05.2019 16:36
      Highlight Highlight Das ist eine gute Frage! Aber ein konsequenter Veganer frisst eben nicht irgendwelchen Schrott, sondern informiert sich woher die Lebensmittel stammen. Es gibt übrigens auch Palmöl aus zertifiziertem Anbau (also ohne Abholzung). Wie das vor Ort wirklich aussieht und ob es regelmässig überprüft wird, kann ich natürlich nicht beurteilen.
    • Bätzi 13.05.2019 23:11
      Highlight Highlight 😂
    • Nony 14.05.2019 10:33
      Highlight Highlight @ Nummelin. Blöd nur, dass auch für zertifiziert angebautes Palmöl Wälder gerodet werden müssen, die dann kein CO2 mehr abbauen. Darüber hinaus kann ein konsequenter Veganer eigentlich nichts essen (ich versuche mich Ihrer Aussage vom fressen zu enthalten), was er nicht selber angebaut hat, weil gerade beim Obst und Gemüse auch vom Konsumenten unbemerkt, Lebewesen für die Gewinnung "missbraucht" werden. Angefangen bei der industriellen Haltung von Bienen bis zu menschenverachtenden Bedingungen von Saisonarbeitern
  • Dr no 13.05.2019 15:48
    Highlight Highlight Der Artikel kam sympathisch daher bis zu: ""Aber trotz veganer Ernährung verstehe ich auch die Menschen, die bewusst weiter in ihrer Ignoranz leben wollen."

    Warum nur dieser völlig unnötige Seitenhieb ?
    und nur so nebenbei von wegen CO2 Bilanz? Wie kommt eigentlich all das exotische Gemüse und Fruchtzeugs (z.B. Avocado ?) zu uns ?
    und nein, Verzicht auf Fleisch berechtigt einen dann nicht 5 mal im Jahr in der Weltgeschichte herumzufliegen....

    • Caturix 13.05.2019 18:36
      Highlight Highlight Avocado ist sehr schlecht für die Umwelt. Da haben sie in einigen Regionen enorme Wasserprobleme.
    • Onkel Jenny 13.05.2019 21:42
      Highlight Highlight Also die Avocados, die ich esse kommen aus Spanien, wie ein grosser Teil Obst und Gemüse, das wir essen, obwohl es momentan gar nicht Saison hat...
    • Onkel Jenny 14.05.2019 01:51
      Highlight Highlight @E7#9: Danke für die Info. Wusste ich bisher nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • M. mit P. 13.05.2019 15:27
    Highlight Highlight Ich ernähre mich zu 95% vegan und mich nerven auch die meisten Veganer. Nein, ich habe keinen Drang zu missionieren und ich halte mich auch für keinen besseren Menschen.
    Und bitte nicht entmutigen lassen. Man muss doch nicht zu 100% auf Fast Fashion und Plastik verzichten. Deswegen zu sagen, man sei gescheitert, ist doch nicht Sinn der Sache. Ich nenne es gerne „Less Waste“ anstatt „Zero Waste“, weil das nicht so einen Druck macht. Einfach dranbleiben und sich nicht entmutigen lassen! ☺️
    • Nummelin 13.05.2019 16:40
      Highlight Highlight Du bist auch keine Veganerin, wenn Du dich nur zu 95% Vegan ernährst. Vegan leben bedeutet eben - ausser man macht es aus gesundheitlichen Gründen - dass man es zu 100% durchzieht (dem Tierwohl zuliebe) und halt auch keine Lederjacke trägt, Lederschuhe kauft oder ein Auto mit Ledersitzen fährt. Ich bin kein Veganer, verstehe aber jeden, der sich entscheidet so zu leben. Ich habe grössten Respekt dafür. Noch grösseren Respekt habe ich vor jenen, die NICHT dafür Missionieren.
    • M. mit P. 13.05.2019 17:07
      Highlight Highlight Und du bist nur ein Fleischesser, wenn du täglich Fleisch isst und eine Lederjacke trägst? Für Veganer scheinen andere Maßstäbe zu gelten als für andere Menschen. Da müssen es immer 100% sein. Ich halte mir die 5% offen, da ich genug Veganer kennen, die es als Weltuntergang empfinden, wenn sie etwas tierisches konsumiert haben, ob absichtlich oder unabsichtlich. Diesem Druck setze ich mich bewusst nicht aus. Ich kann nur leisten, was ich leisten kann.
    • The Count 13.05.2019 17:28
      Highlight Highlight Märzespriggeli, ich bin irgendwie ein bisschen auf dich eingeschossen. Magst du Briefe? Ich möchte dir schreiben
    Weitere Antworten anzeigen
  • brudi 13.05.2019 15:13
    Highlight Highlight Du machst es dir aber einfach. Fliegst lieber als mit der Bahn zu reisen, gönnst dir Avocados( schreckliche co2bilanz, und verantwortlich für Wassermangel in der betreffenden Region) und Baumwolle für deine fast Fashion ... Fang ich gar nicht erst an.

    Und damit ich auch noch moralisch werden kann: ich esse seit 17 Jahren kein fleisch, behalte dies aber für mich. Liebe Veganer , einfach machen und nicht missionieren
  • EndrisM 13.05.2019 15:11
    Highlight Highlight Ich ernähre mich seit über 13 Jahren vegan und so macht es auch ein Grossteil meines erweiterten Bekanntenkreises. Weder ich noch meine Freunde hatten in all diesen Jahren das Bedürfnis, mit Fleischessern ständig über Ernährung zu sprechen oder sonst wie zu missionieren. Das ist ermüdend und trägt wenig zu einem gemütlichen Abendessen bei. Und nun rennen überall "Neo-Veganer" wie diese Jessica rum, die sich als so viel offener als die "alte Schule" darstellt, Fleischesser als ignorant bezeichnet und hauptsächlich vegan is(s)t nicht dem Tier zuliebe, sondern dem Klima zuliebe. Wtf!?
  • Walter Sahli 13.05.2019 15:06
    Highlight Highlight Wer glaubt, Veganer seien radikal, soll mal einen Lunch für 500 Personen ohne Fleisch bestellen.
    • Cédric Wermutstropfen 13.05.2019 17:18
      Highlight Highlight Seien wir mal ehrlich, nur ein Unmensch würde so etwas tun.
    • Binnennomade 13.05.2019 17:18
      Highlight Highlight Hahaha, made my day!! 😂
    • Ale Ice 13.05.2019 17:42
      Highlight Highlight Sahli, ein gelungener Perspektivenwechsel!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Coffeetime 13.05.2019 15:00
    Highlight Highlight Also, währenddem ich diesen Artikel lese gackern die glücklichen Hühner im Nachbarsgarten... diese Eier sind sicher vollkommen OK. Es hängt also immer von der Produktion und den Umständen ab. Alnatura Produkte, die irgendwo in Europa produziert und dann nach D gekarrt werden, um dann noch in die CH transportiert zu werden sind wahrscheinlich auch nicht die Besten. Aber das Bio-Gemüse vom lokalen Alnatura Zulieferer doch wieder... Also Augen auf und mitdenken.

    Kleider/Konsum: mir hilft die Frage, ob das Produkt mich glücklicher machen wird und wie lange das Gefühl anhalten wird. 😉
    • DanielaK 13.05.2019 16:45
      Highlight Highlight Zum Thema Kleider: Das Produkt soll mich warm halten/ kleiden und mich nicht wie einen Kartoffelsack aussehen lassen. Glücklich machen müssen die nicht. Ich muss allerdings gestehen, dass das, was im allgemeinen an "grpner Mode" zu finden ist, so gar nicht meinem Geschmack entspricht. Leider habe ich nicht die Zeit, wochenlang für 2 Shirts rum zu rennen.
    • Marabamba 13.05.2019 18:32
      Highlight Highlight Allen interessierten möchte ich gerne Glore in der Luzerner Altstadt (Löwengraben 12) empfehlen. Sie verkaufen Kleider welche nachhaltig und trotzdem modern sind.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 13.05.2019 22:22
      Highlight Highlight Private Tauschzirkel (ähnliche Figur und ähnlicher Geschmack sind von Vorteil) oder Walk-in-Closet helfen, wenn man gerne neue Klamotten kombiniert, aber nichts Neues kaufen will. Selbst nähen hilft natürlich auch ...
  • leu84 13.05.2019 14:58
    Highlight Highlight Und jetzt habe ich Lust auf ein Schinkenbrötchen... Danke 😄
  • 54er 13.05.2019 14:57
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehen kann ist, warum es immer direkt Vegan sein „muss“. Also direkt ins nächste extrem. Vorallem heisst vegan für mich nicht direkt gesund.. da leider viele Produkte die vegan sind aus allen Ecken der Welt mit riesigen Schiffen in die Schweiz gebracht werden. Mal abgesehen von der Waldrodung in diesen Region für unsere ach so tollen Produkte.

    Ich will nicht aufs Fleisch verzichten, das heisst für mich ich esse halt nur noch 1 mal in der Woche Fleisch vom Bauer und sonst regionale/saisonale Produkte..

    Find ich persönlich besser als direkt vegan und Produkte von sonst wo..
    • dertypvonnebenan 13.05.2019 15:43
      Highlight Highlight "Mal abgesehen von der Waldrodung in diesen Region für unsere ach so tollen Produkte. "

      Für das Futter der Krafttiere. (..und nein ich bin kein Veganer ;-) )
    • cgk 13.05.2019 16:37
      Highlight Highlight @dertypvonnebenan, auch da gibt’s Alternativen.
    • Binnennomade 13.05.2019 17:16
      Highlight Highlight Öhm ja, für was wird denn jetzt genau gerodet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • legis 13.05.2019 14:57
    Highlight Highlight Ja der Vergleich mit Fairtrade bzgl. Ignoranz ist iwie verständlich und OK. Nur: und das tönt jetzt hart, ist aber so: Fairtrade hin oder her: Wenn wir unser Klima nicht retten leiden ALLE Menschen, nicht nur die, welche unter Nicht-Fairtrade leiden.
    Deswegen macht mich dann gewisse BLINDE und defensiv aggressive Ignoranz einiger Karnivoren unfassbar rasend, da man in solchen Kreisen als besserwisserischer Idiot abgestempelt wird, auch wenn man nur ganz neutral sagt dass man nichts will weil man Vegetarier ist (bin ich, nicht vegan).
    • NathanBiel 13.05.2019 17:32
      Highlight Highlight Nun ja, nicht ALLE Menschen leiden. Denn Isländern ist ein wärmerer Sommer sicher ganz recht...
  • Arutha 13.05.2019 14:53
    Highlight Highlight "Vegan zu leben ist für das Individuum die effektivste Art CO2 zu reduzieren"

    Dies stimmt wohl nur wenn man grundsätzlich nicht fliegt. Denn aus meiner Sicht ist der Verzicht auf das Fliegen wesentlich einfacher und effektiver als der Verzicht auf Milch- und Eiprodukte.
    Jeder soll sich so ernähren wie er/sie es für richtig hält.
    Auf Fleisch kann ich (will ich nicht) verzichten, doch nicht auf Käse- und Ei.

    Was genau ist Fast Fashion? Das scheint mir etwas was sehr leicht zu bewerkstelligen ist, jedenfalls stelle ich es mir leichter vor als die Ernährung umzustellen.

    • Supermonkey 13.05.2019 15:27
      Highlight Highlight Das Fliegen istfür 5% der menschengemachten CO2 Emissionen verantwortlich... Und die Fleischproduktion?
    • Arutha 13.05.2019 16:34
      Highlight Highlight Schau mal auf den CO2 Ausstoss eines Überseefluges und vergleiche es mit dem Verzicht von 10 Jahren auf Fleisch.
    • Supermonkey 13.05.2019 17:51
      Highlight Highlight Pro person oder pro maschine?🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • saukaibli 13.05.2019 14:45
    Highlight Highlight "Aber trotz veganer Ernährung verstehe ich auch die Menschen, die bewusst weiter in ihrer Ignoranz leben wollen." Sorry, aber das ist wieder genau so ein arroganter Satz, der Veganer so unsympatisch macht. Ich bin Fleischesser, aber ganz sicher kein Ignorant. Ich esse Fleisch und Milchprodukte, wenn immer möglich aus lokaler Produktion und Bio und in vernünftigen Massen. Ich weiss ganz genau, dass das eine gewisse Umweltbelastung ist, dafür fliege ich vielleicht alle 5 Jahre mal. Soll ich nun jeden, der mehr fliegt als ich einen Ignoranten nennen? Das wäre doch etwas überheblich, oder?
    • smarties 13.05.2019 15:10
      Highlight Highlight Falls die tierischen Produkte aus Regionen kommen, wo kein Ackerbau möglich ist ( Hügel/Berge) und die Tiere praktisch nur Heu/Gras us ebensolchen Regionen fressen, bist du praktisch CO2 neutral.
      Da gibts kein Ackerbau und das CO2 im Dung machts Methan wett.
    • 3l3m3nt4ry 13.05.2019 15:40
      Highlight Highlight Danke. Das dachte ich mir auch, als ich den Satz las. Wie war das mit leben und leben lassen? Sich wegen eines Life-Styles als etwas besseres zu fühlen geht garnicht.
      Weiterhin würde ich gern Links zu Studien sehen, die einfach so salopp zitiert werden, denn eine vegane Ernährung grundsätzlich als gesünder zu bezeichnen, als eine omnivore Ernährung, ist schon etwas ignorant...
    • Phrosch 13.05.2019 16:00
      Highlight Highlight Danke saukaibli, wollte ich auch grad sagen.
      Viele vegane Produkte haben ja auch keine berauschende Ökobilanz, weil sie mit viel Aufwand irgendwo auf der Welt produziert und dann hergebracht werden. Und oft dürfte der Transport mit dem Flugzeug geschehen. Da sind mir die Eier vom Bauern in der Nähe lieber.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 13.05.2019 14:42
    Highlight Highlight Die Welt wird eher von 100 Mio. halbveganern gerettet als von 100 Extremveganern.
  • WID 13.05.2019 14:42
    Highlight Highlight Veganismus ist eine Religion die man wie alle Religionen faschistoid und extrem intollerant auslegen kann. Man kann aber auch einer Religion angehören und es nicht immer 100% genau zu nehmen.
    • grünergutmensch 13.05.2019 14:55
      Highlight Highlight so ein schwachsinn. vegan leben ist die logische folge von auseinandersetzung mit sich und der umwelt und basiert auf fakten. religionen basieren aber eben immer auf glaube und märchen.
    • You will not be able to use your remote control. 13.05.2019 16:52
      Highlight Highlight Religionen zeichnen sich durch den Glauben an übernatürliche Mächte aus.

      Veganismus ist daher *keine* Religion.
    • WID 13.05.2019 17:03
      Highlight Highlight @grüner: so ein Schwachsinn. christliches Leben ist die logische folge von auseinandersetzung mit sich und der umwelt und basiert auf Fakten. Ernährungsdogmen basieren aber eben immer auf Glaube und Märchen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Purple Widow 13.05.2019 14:41
    Highlight Highlight Wow, in praktisch allen Punkten beschreibst Du genau meine Entwicklung der letzten Monate (fast schon beängstigend). Wie du sagst, es ist so denke ich nur ein klitzekleiner Teil, der unbestreitbar nervt. Deshalb ist es so frustrierend, wie man automatisch in diese Schublade gesteckt und oft blöd angegangen wird, obwohl ich niemanden mit meiner Lebensweise schade und nicht mal im Ansatz jemandem meinen Lebensstil aufbinden will. Leider machst du im Endeffekt trotz viel Positivem in diesem Artikel aber irgendwie genau dasselbe, und bekräftigst wohl ungewollt dieses falsche Klischee. Schade drum.
    • Reli 13.05.2019 16:40
      Highlight Highlight D
  • Bangarang 13.05.2019 14:33
    Highlight Highlight ... same same, einfach "pseudoverpackt". Auch hier wieder Kistenweise Moralin.

    Liebe Veganer: Geniesst das vegane Leben, aber bitte, behaltet es für Euch, es interessiert uns einen Scheiss. Einen würzigen, fleischigen Scheiss.

    Habe fertig
    • Purple Widow 13.05.2019 14:57
      Highlight Highlight Danke für die obligate mit Fleisch-Floskeln verpackte Beleidigung. Ich begreife einfach nicht, weshalb einige Menschen so aggressiv auf dieses Thema reagieren 🤷🏻‍♀️
    • der nubische Prinz 13.05.2019 15:00
      Highlight Highlight Darum hast du auf den Artikel geklickt und einen Kommentar geschrieben weil es dir egaler nicht sein könnte ;)
    • H. L. 13.05.2019 15:04
      Highlight Highlight Veganer sollen ihren Lifestyle nicht kommunizieren dürfen, aber vonseiten Detailhändler ist das inzwischen schon fast das ganze Jahr über grossleinwändige, penetrante Marketing (Stichwort Grillzeit) unproblematisch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 13.05.2019 14:32
    Highlight Highlight Danke für die Ehrlichkeit.
  • Steckenpferd 13.05.2019 14:31
    Highlight Highlight Ich kann dieses Veganer/Vegetarier Bashing nicht mehr hören. Ich habe noch nie von einem Veganer/Vegetarier einen Kommentar zu hören bekommen, weil ich Fleisch esse. Dafür hört man vom Fleischessern immer wieder irgendwelche schlechten Veganer Witze und dies teils ohne dass ein Veganer überhaupt in der Nähe ist. Also was ich aus diesem Text herauslese ist "Mimimimi".
    • Switch_on 13.05.2019 15:10
      Highlight Highlight Habe es leider schon zweimal erlebt, dass ich direkt angegriffen wurde weil ich Fleisch esse.

      Beim zweiten Mal wurde ich dann über meinen angeblich umweltschädlichen Lebensstil aufgeklärt und dass ich ahnungslos sei. Ich hab dann, auf wahrscheinlich auch nicht gerade sypathische Weise erklärt, dass ich als Igenieur welcher in diesem Bereich arbeitet durchaus ne Ahnung habe. Und sie mal über einige Irrtümer ihrerseits aufgeklärt.

      Kurz gesagt: Es gibt schon einige agressive Veganer.
    • Steckenpferd 13.05.2019 15:31
      Highlight Highlight Natürlich gibt es agressive Veganer. Und natürlich gibt es darunter Besserwisser, welche mit dem Finger auf Andere zeigen. Ich habe aber das Gefühl, dass es viel viel mehr Fleischesser gibt, welche sich über Veganer aufregen, als umgekehrt. Anderes Bsp: Es gibt einen Artikel über die 10 besten Veganenrezepte. Wetten 90% der Kommentare sind von empörten Fleischessern, welche sich in ihrem Leben eingeschränkt fühlen oder irgendwelche Veganerwitze reissen.
    • Steckenpferd 13.05.2019 15:41
      Highlight Highlight Zusatz: Ich möchte mit meiner Aussage nicht gegen Fleischesser schiessen oder irgendjemanden besser stellen. Ich finde es einfach langsam etwas lächerlich, wie man dauernd über "ach so" empörte & nervige Veganer motzt, aber selber schon längst 10mal empörter & nerviger ist.
  • Behemoth 13.05.2019 14:31
    Highlight Highlight Woran erkennt man einen Veganer? Gar nicht, er wird es Dir nach 2min unter die Nase reiben.
    • legis 13.05.2019 15:04
      Highlight Highlight Der wird nach dem 37891 sten Mal und nach 5 Jahren endlich lustig
  • 3,2,1... vorbei 13.05.2019 14:27
    Highlight Highlight Also ich gebe Dir recht, das sich durch Vegetarische Ernährung sich viel Co2 einsparen lässt. ABER der Unterschied zu Vegan macht dann nicht mehr so viel aus.
    Und ob ich meine Gesundheit aufgrund einer drohenden Mangelerscheinung auf s Spiel setzen möchte...
    Weiss nicht recht. Am meisten Co2 denke ich sparst Du im täglichen Pendeln.
    Wenn mehr leute Homeoffice ausführen könnten, statt ins Büro zu pendeln, würde dies viel mehr Co2 einsparen alls dein Lebenswandel.
    Wie gesagt beziehe ich dies auf Vegan.

    Ich empfehle jedem der sich Vegan ernährt sich regelmässig beim Arzt untersuchen zu lassen

    • öpfeli 13.05.2019 14:46
      Highlight Highlight Ich empfehle JEDEM sich regelmässig beim Arzt untersuchen zu lassen.
    • Mutzli 13.05.2019 14:52
      Highlight Highlight @3,2,1...vorbei

      Da meine Pause bald vorbei ist, habe ich gerade keine Zeit Artikel zusammenzusuchen, aber rein Vegane Ernährung holt (AFAIK) doch noch einiges an CO^2-Ersparnis gegenüber Vegi raus.

      Sag ich als Vegetarier und Nicht-Veganer wohlgemerkt.
      Gleich bgzl. Ernährung: Um Problemen vorzubeugen sollte der Speiseplan schon bisserl bewusst gestaltet werden, aber eigentlich trifft das ja auf alle zu.
      Seis nun übermässiger Fleisch/Zucker/Was-auch-immer-Konsum.

      Heisst nicht, dass es genug Veganer gibt, dies nicht hinkriegen, aber ein Rieseneffort scheints mir nicht.
    • EndrisM 13.05.2019 15:21
      Highlight Highlight "Ich empfehle jedem der sich Vegan ernährt sich regelmässig beim Arzt untersuchen zu lassen"

      Je nach Studie wird geschätzt, dass in der CH um die 20% der Bevölkerung an einer Mangelernährung leidet – aber bloss 2% aller Schweizer ernähren sich vegan. Es wäre also wichtig, dass ALLE sich regelmässig beim Arzt untersuchen lassen. Die tägliche Ration Fleisch schützt doch nicht vor Mangelernährung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kampfsalami 13.05.2019 14:27
    Highlight Highlight Wow! Bin zwar Fleischesser aber du sprichst mir aus dem Herzen. Nur schon der Fakt, dass du ein Croissant essen kannst, ohne dabei die Welt zu zerstören finde ich genial.
    Serviert man mir ein Steak, so esse ich es mit Freude. Serviert man mir einen Quiona Salat, so esse ich ihn mit Freude. Ein guter Freund von mir (Vegan) kommt gerne zu mir nach Hause essen, weil er dann ein Stück Fleisch essen kann. Er selber kauft sich jedoch nie tierische Produkte. Und er So:
    Geil bim Kampfsalami di Hei chani wider mal Fleisch ässä!
    Toller Typ!
    • öpfeli 13.05.2019 15:03
      Highlight Highlight Er könnte immer Fleisch essen.. verstehe seine Logik nicht
    • Nkoch 13.05.2019 15:52
      Highlight Highlight Wenn er bei dir Fleisch isst ist er streng genommen kein Veganer. Wo kommt dein Fleisch her dass der angebliche Veganer es bedenkenlos essen kann, und warum kann der das nicht auch allein? Verstehe ich nicht...
    • TheOnlyZeus 13.05.2019 15:59
      Highlight Highlight Dann ist er aber auch kein Veganer mehr. Also warum sich dann Veganer nennen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rechthaberwoman 13.05.2019 14:26
    Highlight Highlight Ich hab überhaupt nichts gegen einen veganen Lebensstil. Für mich ist es aber nichts, ich mag Fleisch zu sehr. Was ich aber hasse, ist, dass Veganer (nicht alle) mir ihren Lebensstil aufdringen wollen. Ich bin für leben und leben lassen. Wer vegan sein will, bitte. Eure persönliche Entscheidung. Ich respektiere das. Aber bitte respektiert auch, dass ich Fleisch essen möchte. Kümmert euch um euer eigenes Leben. Ich geh ja auch nicht zu den Veganern, und versuche sie von Fleisch zu überzeugen.
    • ingmarbergman 13.05.2019 14:52
      Highlight Highlight Leben und leben lassen.. das gilt nicht für die Tiere, nehme ich an?
    • Yummy 13.05.2019 21:23
      Highlight Highlight @ingmarbergman
      Gezwungenermassen ja... hab noch kein "Mensch" auf der Speisekarte gefunden
  • Supermonkey 13.05.2019 14:20
    Highlight Highlight Jaaa das Klischee der belehrenden Veganern. Subjektiv gefühlt finde ich die belehrenden Fleischesser viel schlimmer und penetranter. Das zeigt sich auch immer wieder in den Kommentarspalten... Ich denke es ist der Mensch unabhängig seiner Essenskultur. Es gibt eben symphatische und unsymphatische Menschen.
  • Räuber&Liebhaber 13.05.2019 14:19
    Highlight Highlight Mmn. ein starkes Statement.
  • deedee 13.05.2019 14:18
    Highlight Highlight Soll wirklich jeder für sich selbst entscheiden und Menschen die das nicht wollen in Ruhe lassen. Veganer legen in der Tat häufig ein sektenartiges Verhalten an den Tag, was viele noch mehr davon abschreckt sich überhaupt mit diesem
    Thema zu befassen. Mich widern Menschen die einem etwas aufzwingen wollen allgemein an, das muss nicht mit Essen oder Religion zu tun haben, das fängt schon bei „unabhängigen“ Versicherungsberatern an.
  • Binnennomade 13.05.2019 14:15
    Highlight Highlight Ein bisschen weniger Lärm und weniger Schwarz-Weiss-Denken wäre eh zielführender in der ganzen Sache.
    Ich versteh auch nicht die ganzen Leute, die zuerst jeden Tag Fleisch essen, um dann am nächsten Tag vegan zu sein (es hat eben klick gemacht). Wie soll denn das funktionieren, von einem Tag auf den anderen? Ich hoffe mal, die Autorin schaffts trotzdem, aber wenn nicht einmal der Verzicht auf Fast Fashion geklappt hat, dann bin ich nicht sehr optimistisch.
    • öpfeli 13.05.2019 14:48
      Highlight Highlight Vegan ist einfacher als fast fashion. Zumindest für mich.
      Und ja, es kann von heute auf morgen klick machen.
      Es gibt genügend Fakten, die einem das ermöglichen. Man muss diese nur nah genug an sich ranlassen und sie dann nicht wieder verdrängen, sobald man die nächste Bratwurst riecht.
    • Purple Widow 13.05.2019 14:52
      Highlight Highlight Aus eigener Erfahrung: Ich habe genau diesen Klick-Effekt gebraucht. Vorher konnte ich mir nicht vorstellen, wie ich ohne Fleisch oder v.a. Eiern leben sollte. Und obwohl ich im Prinzip vegan lebe, sage ich nicht komplett nein zu einem guten Raclette oder lokalem Fisch/Seafood. Für mich passt das so. Schlussendlich muss es jede/r für sich selbst entscheiden. Aber weniger Lärm, definitiv 👌🏼
    • Mutzli 13.05.2019 14:57
      Highlight Highlight Na ja, kann schon sein, dass es ein bisserl steiler Einstieg ist und deshalb scheitert.

      Aber erstens müsste man auch dann ja nicht quasi auf Feld 1 zurück, sondern könnte gemachte Erfahrungen brauchen um ein Mittelding zu finden und zweitens...Kanns funktionieren!

      K.A. wie wahrscheinlich oder häufig, aber ich habe z.B. vor...13? Jahren an einem Geburtstag von mir bewusst das letzte Mal Fleisch gegessen und seither nie mehr.

      War zwar nie ein riesen Fleischesser, aber habe mich da auch nicht extra herangetastet oder so. Vorher ca. 3-4 mal Fleisch in der Woche, nachher 0.
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