«Nicht alle können mich mögen» – Sydney Sweeney zu ihrem Spitznamen «MAGA-Barbie»
Sydney Sweeney hat in den letzten Monaten mit umstrittenen Werbe-Gags immer wieder für Aufsehen gesorgt. Dabei wurden aber nicht die Marken, für die sie vor der Kamera stand, diskutiert, sondern die politische Einstellung der 28-Jährigen. Im Interview mit «Cosmopolitan» sprach die Schauspielerin nun erstmals darüber.
Bereits am Anfang des Interviews stellte Sweeney klar, dass nichts, was sie tut, politisch gefärbt sein soll: «Ich war noch nie hier, um über Politik zu sprechen. Ich war immer hier, um Kunst zu machen, daher ist das einfach kein Thema, mit dem ich mich beschäftigen möchte.» Weiter erklärte sie: «Ich glaube, dass die Leute mich deshalb noch weiter dazu bringen wollen und mich als ihre Schachfigur benutzen wollen. Aber das ist etwas, das mir von anderen zugeschrieben wird, und darauf habe ich keinen Einfluss.»
«Ich kann nicht alle dazu bringen, mich zu mögen»
«Cosmopolitan» hakte daraufhin nach und wollte wissen, wieso die «Euphoria»-Darstellerin die Gerüchte über sie nicht öffentlich korrigiere. So wird sie im Internet nämlich als «MAGA-Barbie» bezeichnet. Darauf antwortete Sweeney: «Ich weiss es nicht. Ich bin kein hasserfüllter Mensch. Wenn ich sage ‹Das stimmt nicht›, kommen sie mit: ‹Das sagst du nur, um besser dazustehen.› Man kann nicht gewinnen. Man kann niemals gewinnen.» Sie würde also einfach weiterhin sich selbst sein, denn sie wisse ja, wer sie sei und wofür sie stehe: «Ich kann nicht dafür sorgen, dass mich alle lieben.»
Sweeney sieht zudem auch ihre Schauspiel-Karriere als Grund, wieso sie so viel Hass im Internet abbekommt: «Alles fing mit Cassie an. Ich spiele viele Charaktere, die fragwürdige Entscheidungen treffen oder die man nur schwer mögen kann.» Cassie ist einer der Hauptcharaktere in der Serie «Euphoria». Cassie wird in der ersten Staffel als nettes Mädchen dargestellt. Nach einer Trennung und einer Abtreibung zeigt die zweite Staffel jedoch ihre dunklere, zornige Seite, als sie mit dem gewalttätigen Ex-Freund ihrer besten Freundin zusammenkommt.
Fans werfen Sydney Sweeney eugenisches Denken vor
Der Werbespot, der die Kontroverse um Sydney Sweeney erstmals auslöste, war für American-Eagle. Mit provokativen Bildern und dem Slogan «Sydney Sweeney got great Jeans» sorgte die Werbung für einen internationalen Shitstorm. Zu Deutsch bedeutet der Slogan «Sydney Sweeney hat tolle Jeans.» Dabei wird der Satz von einem Mann eingesprochen und auf das Dekolleté von Sweeney gezoomt. Der Clue dahinter: Die Wörter Gene und Jeans werden im Englischen gleich ausgesprochen, also heisst es auch: «Sydney Sweeney hat tolle Gene.» Es wird also auf die grossen Brüste der «White Lotus»-Darstellerin angespielt, die als ihr Erkennungszeichen gelten.
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Viele linke Stimmen warfen ihr daraufhin vor, eugenisches Denken zu promoten. Also eine blonde, blauäugige Frau, die als Symbol für «gute Gene» steht. Als daraufhin Donald Trump höchstpersönlich Sydney Sweeney und ihre Werbung als «fantastisch» bezeichnete, wandten sich viele ihrer demokratischen Fans von ihr ab.
