«Ich bin verliebt in die Frau meines besten Freundes»
Frage von Noname:
Ich bin verliebt in die Frau meines besten Freundes. Seit fünfzehn Jahren. Fünfzehn. Und ich habe es immer weggeschoben, verdrängt, begraben, zugelabert, totgeschwiegen. Ich dachte, das geht vorbei. Dass es nur eine Phase ist, eine Projektion, irgendein emotionales Rauschen in meinem Kopf. Aber jetzt, wo die beiden geheiratet haben, ist es schlimmer geworden. Viel schlimmer.
Ich stand da auf ihrer Hochzeit, hab gelächelt, gratuliert, angestossen ... und innerlich ist in mir alles zerbrochen.
Ich weiss, wie verrückt das klingt. Es ist tabu, es ist falsch, es ist unmoralisch. Und trotzdem fühlt es sich an, als wäre sie die Frau meines Lebens. Nicht seine.
Ich weiss, ich darf das nicht denken. Ich darf das erst recht nicht fühlen. Aber Gefühle halten sich nicht an Regeln, Loyalität, Freundschaft oder Moral. Sie sind einfach da, manchmal brutal ehrlich.
Was macht man mit so etwas? Wie lernt man, jemanden loszulassen, den man eigentlich nie haben durfte? Und wie lebt man damit weiter, wenn das Herz nach etwas ruft, das unmöglich ist?
Ich habe es ihr nie gesagt. Ich weiss nicht, ob ich eine Rückweisung verkraften könnte. Ich weiss nicht, ob ich das jemals laut aussprechen kann. Ich liebe sie so sehr, es würde mich zerreissen, wenn ich sie nie wieder sehen würde. Aber ich kann sie nur sehen, wenn ich nichts sage ...
Was würdest du in dieser Situation tun?
Hast du Tipps oder kannst aus eigener Erfahrung berichten? Die Kommentarspalte steht dir offen!
Hast du selbst eine Frage, die du gerne mit der Community besprechen möchtest?
Hier kannst du sie stellen!
Du darfst gerne ausführlich schreiben, was dich beschäftigt – es stehen dir 2500 Zeichen zur Verfügung.
Die Fragen werden in der Reihenfolge publiziert, in der sie gestellt wurden. Das kann teilweise ein bisschen dauern, hab also bitte ein bisschen Geduld! Vielen Dank!
