«Ich liebe ihn, aber ich bin nicht seine Mutter!»
Frage von Rebecca:
Hallo!
Ich habe einen Partner, der sich selbst nicht als Macho sieht. Er sagt, er sei modern, Teamplayer. Und trotzdem fühlt sich unser Haushalt an wie mein Projekt, bei dem er „mithilft“. Er räumt auf, wenn ich es sage. Er kauft ein, wenn ich die Liste mache. Er kümmert sich, wenn ich ihn erinnere. Ich bin doch nicht seine Mutter?!
Was mich fertig macht, ist nicht die Arbeit, sondern dass mein Kopf immer an ist: Termine, Geschenke, Vorräte, Putzplan, wer ruft die Versicherung an. Wenn ich es anspreche, wirkt er verletzt und sagt, ich sei nie zufrieden. Und dann fühle ich mich wieder wie die Nörglerin.
Ich will keine Chefin sein, ich will eine Partnerin sein. Gleichzeitig will ich nicht in zehn Jahren aufwachen und merken, dass ich permanent die Verantwortung trage und er „mitläuft“. Wie erklärt man Mental Load so, dass es nicht wie Kritik klingt, sondern wie eine reale, unsichtbare Last? Wenn ich das Wort bei ihm nur schon benutzen würde, würde er nicht mehr weitersprechen, weil ich das sicher einfach wieder 'von Instagram' oder so habe ...
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