Leben
Russland

Sibirien: So sieht es aus, wenn die Temperatur unter –35 Grad sinkt

Hey, du Weichei! Bevor du noch einmal über die Kälte jammerst, schau mal nach Sibirien

28.12.2020, 17:2629.12.2020, 16:32
Mehr «Leben»

Bevor du in der Schweiz noch einmal über die Kälte jammerst, wirf mal einen Blick auf Sibirien. Im Süden und Westen Sibiriens haben Meteorologen nämlich neue Kälterekorde gemessen. Im Dorf Teguldet nahe der Grossstadt Tomsk ist das Thermometer am Wochenende auf minus 49 Grad gesunken.

In Nowosibirsk wurden zwischen minus 37 und minus 41 Grad gemessen. Frühere Rekorde in Sibiriens grösster Stadt sind damit um 5 Grad getoppt worden.

Dass das Wetter äusserst frisch ist, beweisen die schwebenden Nudeln des Twitter-Users Kirill Bakanov.

Dem Reddit-User DurovCode sind nicht nur die Nudeln, sondern gleich noch die Eier das Ei eingefroren.

Cold weather in Novosibirsk, Russia.
Bild: reddit

Bei mindestens (oder höchstens, je nach Perspektive) –35 Grad Celsius kann man mit sehr heissem Wasser ein kleines Feuerwerk in die Luft jagen, wie dieser Mann in Novy Urengoy beweist:

Wimperntusche war gestern: Ein paar Mal bei extremen Minus-Temperaturen geblinzelt und schon hat man einen eisigen Wimpernkranz.

Falls du dich schon mal gefragt hast, wie sinnvoll es ist, bei diesen Temperaturen Wäsche zum Trocknen aufzuhängen – es funktioniert! –49 Grad sind dann aber doch eher kalt. Ideale Voraussetzungen herrschen bei angenehmen –30° Grad und Wind. Da trocknen die Kleider innerhalb weniger Stunden und können anschliessend als gefrorene Scheiben von der Wäscheleine genommen werden:

Jetzt stell dir vor, nicht ein Kleidungsstück, sondern du selbst trocknest draussen bei –41 Grad. Ja, es gibt tatsächlich einige abenteuerlustige Menschen, die sich einen Spass daraus machen, sich einen Eimer Wasser über den fast nackten Körper zu giessen. Ob da im Vorfeld wohl schon die ein oder andere Hirnzelle eingefroren ist?

Aber das war ja noch gar nichts – hier gönnen sich Mitglieder des Eis-Schwimm-Clubs ein erfrischendes Bad und räkeln sich gemütlich auf dem Schnee:

Mit einem stolzen Temperaturunterschied von 35 Grad könnte man bei unseren hiesigen Temperaturen um die null Grad fast noch ins Schwitzen geraten. Trotzdem liege ich in meiner Freizeit doch viel lieber auf dem Sofa als auf dem nackten Schnee (wenn es denn welchen hätte).

Und null Grad sind imfall auch mega kalt!

Corsin Manser würde es dort keine zehn Sekunden aushalten ...

Video: watson/Corsin Manser, Emily Engkent
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Sibirien: So sieht es aus, wenn die Temperatur unter -35 grad sinkt
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
23 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Miimiip! aka Roadrunn_er
28.12.2020 18:02registriert Juli 2018
Manchmal sind die Russen einfach geile cheibe😅.
Vorteil bei der Wäsche wäre, wenn du so einen Schrank hast, dass gleich die ganzen Kleider Scheiben Platz hätten😅
1506
Melden
Zum Kommentar
avatar
w'ever
28.12.2020 18:27registriert Februar 2016
das bild mit den stehenden nudeln und dem ei hatten wir doch schon letztes jahr, oder?
986
Melden
Zum Kommentar
avatar
Butschina
28.12.2020 17:53registriert August 2015
Das hat Vorteile fürs Portemonnaie. Man braucht keine Mascara zu kaufen. Die weisse gibt es gratis
857
Melden
Zum Kommentar
23
Skinny Privilege: Michèle hat 60 Kilo abgenommen und plötzlich sind alle nett zu ihr
Michèle konnte durch eine Magenbypass-OP ihr Gewicht von 120 Kilo auf 60 Kilo reduzieren. Seither wird sie viel netter behandelt. Das Skinny Privilege sei absolut real, erklärt die TikTokerin bei einem Treffen in Luzern.

«Ich realisiere erst jetzt, wie beschissen ich behandelt wurde, nur weil ich übergewichtig war», sagt Michèle G. im Gespräch mit watson. Am Ufer des Luzerner Rotsees erzählt die 24-jährige TikTokerin, wie nett Menschen zu ihr sind, seit sie durch eine Magenbypass-Operation 60 Kilo verloren hat.

Zur Story