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Führerloser Jet

US-Geisterflugzeug stürzt vor Jamaika ins Meer



Ein kleines US-Privatflugzeug aus dem Staat New York ist nach stundenlangem Irrflug vor der Karibikinsel Jamaika ins Meer gestürzt. Es war zunächst nicht bekannt, wie viele Insassen die Maschine hatte.

Mit dem Piloten habe kein Kontakt aufgenommen werden können, teilte die US-Luftüberwachung Norad am Freitag mit. Laut der Flugsicherungsbehörde FAA fiel das Flugzeug gut 22 Kilometer von der jamaikanischen Küste entfernt ins Meer.

Das Flugzeug vom Typ Socata TBM-900 sei am Morgen in Rochester mit dem Ziel Naples in Florida gestartet. Als die Bodenkontrolle keine Reaktion mehr aus dem Cockpit erhielt, liess Norad es von zwei F-15-Kampfjets begleiten.

Erst als es am Nachmittag in den kubanischen Luftraum eindrang, drehten die Militärflieger ab. Die beiden Länder haben keine diplomatischen Beziehungen. Auch die kubanische Bodenkontrolle erhielt nach Medienberichten keine Rückmeldung des Piloten.

Die einmotorige Maschine flog weiter in Richtung Jamaika. Dann muss ihr nach ersten Erkenntnissen der Treibstoff ausgegangen sein.

Das Flugzeug hat nach Herstellerangaben eine Reichweite von gut 2800 Kilometern. Zwischen dem Abflugort und der Absturzstelle liegen nach einer Berechnung mit Google Maps knapp 2800 Kilometer. Experten vermuteten, dass der Pilot und mögliche Insassen des Flugzeugs aufgrund von Sauerstoffmangel bewusstlos geworden sein könnten. (sda/dpa)

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