Medien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Internet-Informationen nur noch gegen Geld

Tamedia führt bei zwei weiteren Titeln die Paywall ein



Gratis Zeitung lesen im Internet: Damit ist bald auch bei den Westschweizer Zeitungen «La Tribune de Genève» und «24 heures» Schluss. Was der Tamedia-Verlag im April bereits für den «Tages-Anzeiger» und im Oktober für den «Bund» eingeführt hat, kommt Mitte Januar für zwei weitere Titel zur Anwendung: die Bezahlschranke oder Paywall.

Schon im Frühling hatte Tamedia angekündigt, bis Ende 2015 das System für alle Tamedia-Tageszeitungen einzuführen. Bald fällt der Startschuss für «La Tribune de Genève» und «24 heures». «Das exakte Datum wird momentan noch festgelegt, es wird um den 15. Januar sein», sagte Patrick Matthey, Tamedia-Sprecher für die Westschweiz, an Heiligabend auf Anfrage.

ARCHIV - ZUR VEROEFFENTLICHUNG DES UEBERNAHMEANGEBOTES DER TAMEDIA FÜR DIE PUBLIGROUPE STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Das Logo der Tamedia, aufgenommen am Dienstag, 3. Maerz 2009, in Zuerich. Wie erwartetet bietet er 190 Franken pro Aktie - so viel, wie er zuletzt fuer die Anteile eines groesseren Aktionaers der Publigroupe bezahlt hatte. Mit dem Angebot duerfte die Tamedia allerdings kaum Erfolg haben, da die Swisscom bereits ein Gegenangebot ueber 200 Franken angekuendigt hat. Dieses wird voraussichtlich in rund zwei Wochen veroeffentlicht. Der Zuercher Medienkonzern kann sein Angebot zu einem spaeteren Zeitpunkt noch aendern - sprich den gebotenen Preis erhoehen. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Der Tamedia-Verlag setzt um, was er Anfang des Jahres angekündigt hat.  Bild: KEYSTONE

Wenn es so weit ist, werden Internetnutzer der beiden Westschweizer Tamedia-Titel einen neuen, aber immer noch eigenen Webauftritt entdecken können. Die Redaktionen arbeiten derzeit am neuen Layout, das gleichzeitig mit der Paywall aufgeschaltet wird. Die Onlineprodukte können künftig nur noch beschränkt kostenlos konsumiert werden.

Nach einer bestimmten Anzahl Artikel in einem Kalendermonat geht die «Wand» hoch. Nach wie vielen konsumierten Texten bezahlt werden muss, ist noch offen. «Dies dürfte etwa nach zwanzig Artikeln der Fall sein», sagte Matthey. Damit sollten keine Onlineleser verscheucht werden.

Die «Neue Zürcher Zeitung» kennt die Paywall bereits seit dem Jahr 2012. (feb/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

3 Gründe, warum bei watson heute keine Login-Aufforderung erscheint

Die Schweizer Verlagshäuser Ringier («Blick»), Tamedia («Tages-Anzeiger», «20 Minuten»), NZZ («Neue Zürcher Zeitung»), CH Media («Aargauer Zeitung») und die SRG (SRF) starten heute das Projekt einer «Login-Allianz».

Wer ab dem heutigen 15. Oktober 2019 diese Newsangebote online besucht, wird dazu aufgefordert, sich zu registrieren. Diese Registrierung ist zunächst freiwillig, soll aber gegen Ende nächsten Jahres zur Pflicht werden: Keine Registration, keine Nachrichten.

Bei watson erscheint die …

Artikel lesen
Link zum Artikel