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Heikel, heikel, heikel – das Internet wundert sich gerade über diese Bildunterschrift



Lieber Leser, dürfen wir vorstellen: Lambach. Ein kleines Dorf mit gut 3000 Einwohnern in unserem Nachbarland Österreich

Bestimmt geht es dort ganz idyllisch zu und her an der Traun, leckere Knödel gibt es sicher auch. Und das Örtchen hat einen spendablen Gemeinderat, der zugleich auch Musikprofessor ist.

Als dieser kürzlich im örtlichen «Begegnungscafé» zu Gast war, wurde er von Flüchtlingskindern angesprochen, die sich ein Klavier wünschten. Da zögerte der Musik-Freund nicht lange und überreichte den Migranten wenige Tage später ein «Pianino», welches nun in einem Kursraum steht. Die Aktion sorgte für Aufsehen, auch die lokale Presse war vor Ort. Die «BezirksRundschau» druckte am 1. September denn auch einen kleinen Bericht von der Piano-Übergabe ab. 

Bild

bild: screenshot/bezirksrundschau

Zur Bebilderung nutzten die Redakteure ein Foto, auf dem Flüchtlingskinder zu sehen sind, die auf dem Klavier bereits fleissig üben. So weit so gut. Ein ganz normales Bild. Bis man allerdings die Bildunterschrift sieht. Dort steht nämlich geschrieben: «Die Kinder im Flüchtlingsheim üben schon die ersten Anschläge.»

Ungeschickt oder bewusst?

Das Bild mit der Bildunterschrift verbreitete sich rasch im Netz. Die User fragen sich: «War das Absicht oder einfach nur sehr, sehr ungeschickt?» Und vor allem: Weshalb hat das niemand bei der «BezirksRundschau» gesehen und die Unterschrift geändert?

Wir hoffen mal, dass der Autor des Beitrags lediglich mit seinem musikalischen Know-how glänzen wollte. Der Anschlag ist nämlich die Art, wie ein Klavierspieler die Tasten spielt. Mit verschiedenen Anschlags-Techniken kann ein Pianist sein Klavierspiel verändern. (cma)

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