MH370
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Verschollenes Flugzeug

Royal Navy schickt U-Boot zur Suche nach MH370



epa04150339 (FILE) The British submarine HMS Tireless docks in the British enclave of Gibraltar on Spain's southernmost tip, 09 July 2004. The British nuclear submarine is set to join the search in the Indian Ocean for the missing Malaysian flight MH370. The submarine HMS Tireless is in the southern Indian Ocean and will join up with the British navy survey vessel HMS Echo. Both ships carry advanced underwater search capabilities and will hunt for the electronic ping emitted by the plane’s black box.  EPA/A.Carrasco Ragel

Bild: EPA/EFE

Die Untersuchung zum Falle des Fluges MH370 der Malaysia Airline ist ab sofort eine «strafrechtliche Untersuchung». Dies berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf den malaysischen Polizeichef.

Die Behörden hätten bereits 170 Aussagen aufgenommen und werden weitere Personen befragen, so Polizeichef Khalid Abu Bakar. Doch auch nach der Untersuchung könnte unklar bleiben, was mit dem Flug geschehen ist.

Auch die Untersuchung des Flugsimulators im Haus des Piloten förderte noch keine Erkenntnisse zutage. Man warte noch auf den Bericht eines Experten.

«HMS Tireless» sucht nach Trümmern

Die britische Royal Navy beteiligt sich mit einem U-Boot an der Suche nach dem verschwundenen Flugzeug der Malaysia Airlines. Die «HMS Tireless» ist im Suchgebiet im Indischen Ozean eingetroffen.

Grossbritannien hat mit der «HMS Echo» ausserdem ein Vermessungsschiff in das Suchgebiet geschickt, um U-Boote und Schiffe bei der Suche nach dem Flugschreiber und Wrackteilen von MH370 zu unterstützen, wie das Verteidigungsministerium am Dienstag in London mitteilte. 

An der Suche sind auf Schiffen mehr als 1000 Menschen und in Flugzeugen rund 100 Menschen beteiligt. Die beiden britischen Schiffe verfügen über Elektronik, die Signale des Flugschreibers aufspüren kann. Am Freitag soll zudem ein australisches Schiff diese Aktion verstärken.

Suchaktion verlegt

epa04150394 A handout image released by the Australian Maritime Safety Authority (AMSA) in Canberra, Australia, 02 April 2014, shows the search area in the Indian Ocean, West of Australia, where ten planes and nine ships are searching again for the missing Malaysian Airlines flight MH370 on 02 April 2014. A British nuclear submarine is set to join the search in the Indian Ocean for the missing Malaysian flight MH370. The submarine HMS Tireless is in the southern Indian Ocean and will join up with the British navy survey vessel HMS Echo. Both ships carry advanced underwater search capabilities and will hunt for the electronic ping emitted by the plane’s black box.  EPA/AMSA  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/AMSA

Die internationale Suchaktion wurde derweil 500 Kilometer nach Osten verlegt. Wie die koordinierende australische Seesicherheitsbehörde (Amsa) am Mittwoch mitteilte, liegt das Suchgebiet nun 1500 Kilometer nordwestlich der australischen Stadt Perth.

Für Rätselraten sorgten neue Angaben der malaysischen Luftbehörde zum letzten Funkspruch der Crew der Boeing 777. Bislang hiess es, diese habe sich mit den etwas ungewöhnlichen Worten «Alright, good night» (etwa: Alles klar, gute Nacht) abgemeldet. 

Am Dienstag korrigierte die Luftbehörde ihre Angaben. Nun hiess es, die Crew habe zuletzt die Worte «good night Malaysian 370» (gute Nacht, Malaysian 370) durchgegeben. Dies wäre den Angaben zufolge eine ganz normaler Funkspruch. 

Die malaysischen Behörden wollen nach Angaben vom Dienstag mit umfangreichen «forensischen Untersuchungen» klären, ob der letzte Funkspruch vom Kapitän des verunglückten Langstreckenjets oder von seinem Copiloten abgegeben wurde. (rey/sda/dpa)

Alles zum verschollenen Flug MH370

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