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Beziehungen zur EU 

Bundesrat will EU-Asylinstitution EASO unterstützen



epa02672289 A boat carrying migrants arrives at the harbour on the Italian island of Lampedusa, 06 April 2011. Scores of migrants were feared dead on 06 April after a boat thought to be carrying about 200 people from North Africa capsized off the Italian island of Lampedusa, officials said. Only 48 people were rescued so far, Italian coast guard officer Pietro Carosia said. The 48 survivors, who were picked up by a coast guard patrol some 39 nautical miles from Lampedusa, had arrived on the island by mid-morning.  EPA/ETTORE FERRARI

Gerettete Flüchtlinge auf Lampedusa: Italien forderte schon mehrmals mehr Unterstützung im Asylbereich.    Bild: EPA/ANSA

Die Schweiz soll sich an den Aktivitäten der EU-Asylinstitution EASO beteiligen. Der Bundesrat hat am Mittwoch der Unterzeichnung der EASO-Vereinbarung zugestimmt und das Vernehmlassungsverfahren dazu eröffnet.

EASO (European Asylum Support Office) unterstützt Mitgliedstaaten des Dublin-Systems, die im Asylbereich einem besonderen Druck ausgesetzt sind. In Griechenland und Bulgarien etwa helfen Unterstützungsteams beim Aufbau des dortigen Asylwesens. EASO organisiert auch Ausbildungen von Fachpersonen im Asylbereich und koordiniert den Austausch von Informationen über die Herkunftsländer.

Tritt die Vereinbarung mit der Schweiz in Kraft, wird die Schweiz die Asylinstitution unter anderem mit Fachkräften unterstützen. Auch die Schweiz könnte ihrerseits Unterstützung erhalten. Die Schweiz wird sich voraussichtlich mit einem Betrag von unter einer Million Franken pro Jahr an der Organisation beteiligen. Die Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EU wurden bereits Mitte 2013 abgeschlossen. In der Schweiz muss das Abkommen noch vom Parlament gebilligt werden. (sda)

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