Naher Osten
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kritik wegen Werbeauftrirtt

Scarlett Johansson mitten im Nahost-Konflikt 



HOLLYWOOD, CA - MARCH 13:  Actress Scarlett Johansson, arrives at the premiere Of Marvel's

Bild: Getty Images North America

Wegen eines Werbevertrags war die Kooperation zwischen Scarlett Johansson und der internationalen Hilfsorganisation Oxfam beendet worden. Oxfam hatte das Engagement der Schauspielerin als Botschafterin der Organisation mit der Werbung für Sodastream im Januar für nicht vereinbar erklärt.

Sodastream betreibt eine grosse Fabrik in einer jüdischen Siedlung im besetzten Westjordanland. «Ich wusste von dieser einzelnen Fabrik bevor ich unterschrieben habe», sagte Johansson. Sie könne darin weiterhin kein Problem erkennen, zumal eine Schliessung der Fabrik viele Menschen mittellos zurücklassen würde. Nach Unternehmensangaben beschäftigt Sodastream im Gewerbegebiet Mischdor Adumim in der Siedlung Maale Adumim östlich von Jerusalem 800 Palästinenser und 500 Israelis. Sie sei plötzlich in eine Diskussion hineingeraten, die immer mehr ausgeufert sei, sagte Johansson. In der Frage gebe es kein eindeutiges Falsch oder Richtig.

(sda/sim)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Don't escalate» – wie ein Fax an die Schweizer Botschaft einen Krieg zu verhindern half

Seit 1980 vertritt die Eidgenossenschaft als Schutzmacht die Interessen der USA im Iran. Über die Schweizer Botschaft in Teheran können die beiden verfeindeten Staaten miteinander kommunizieren. Auch in der aktuellen Krise war die Schweizer Diplomatie hinter den Kulissen aktiv. Eine Rekonstruktion.

Am 4. November 1979 stürmten radikale Anhänger von Ajatollah Chomeini, dem Anführer der islamischen Revolution, die US-Botschaft in der iranischen Hauptstadt Teheran. 52 Diplomaten der Vereinigten Staaten wurden als Geiseln genommen, um die Auslieferung des wenige Monate zuvor in die USA geflohenen Schah Reza Pahlewi zu erreichen. Die Geiselnahme sollte 444 Tage andauern.

Am 4. April 1980 brachen die USA sämtliche diplomatischen Beziehungen mit der Islamischen Republik Iran ab. Im selben Jahr …

Artikel lesen
Link zum Artikel