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epa07055948 A handout photo made available by the Indonesian National Board for Disaster Management (BNPB) shows an aerial image of Mutiara Sis Al Jufri Airport in Palu, central Sulawesi, Indonesia, 29 September 2018 after a 7.7 magnitude earthquake and tsunami hit Palu, central Sulawesi, Indonesia, 28 September 2018. According to BNPB the death toll from the Sulawesi earthquake and tsunami has jumped to 384 as the number might be keep rising.  EPA/BNPB / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Luftbild aus Sulawesi: Zerstörter Tower am Flughafen in Palu. Bild: EPA/BNPB

21-jähriger Fluglotse opfert sich, um Passagiere zu retten



In Indonesien ist ein beim Erdbeben ums Leben gekommener Fluglotse wegen seines heldenhaften Einsatzes auf der Insel Sulawesi geehrt worden. Anthonius Gunawan Agung leistete Dienst im Kontrollturm auf dem Flughafen Mutiara SIS Al-Jufrie in Palu, als die Erdstösse Sulawesi erschütterten.

Der 21-Jährige habe sich jedoch geweigert, seinen Posten zu verlassen, bevor nicht eine Maschine von Batik Air sicher gestartet sei, sagte ein Sprecher der Luftsicherheitsbehörde AirNav Indonesia.

Agung kam ums Leben. Sein Arbeitgeber ehrte ihn mit einer posthumen Beförderung um zwei Dienstgrade. «Als sich das Erdbeben ereignete, hat er der Batik Air die Startfreigabe erteilt und gewartet, bis die Maschine sicher abhob, bevor er die Fluglotsenkabine im Tower verlassen hat», sagte der Sprecher.

Nach dem Start des Flugzeugs wurden die Erdstösse immer stärker – bis zu einer maximalen Stärke von 7,5. Agung sei mutmasslich vom vier Stockwerke hohen Tower gesprungen, um sich zu retten. Dabei soll er schwere innere Verletzungen und einen Beinbruch erlitten haben. Der Rettungshelikopter kam zu spät für ihn. (sda/afp)

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