Nordkorea
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A U.S. citizen speaks during a news conference in this undated photo released by North Korea's Korean Central News Agency (KCNA) in Pyongyang December 14, 2014. The U.S. citizen who said he illegally entered North Korea held a press conference in Pyongyang on Sunday to deliver a 4,000-word statement denouncing U.S. domestic and foreign policy, CNN said. CNN said the man identified himself as Arturo Pierre Martinez, 29, from the U.S. border town of El Paso. His mother told CNN her son was bipolar, and had previously tried to enter North Korea from the South Korean side.   REUTERS/KCNA (NORTH KOREA - Tags: POLITICS) ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. NO THIRD PARTY SALES. NOT FOR USE BY REUTERS THIRD PARTY DISTRIBUTORS. SOUTH KOREA OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN SOUTH KOREA

Martinez beim Auftritt im nordkoreanischen TV. Er leide an einer bipolaren Störung, so seine Mutter. Bild: KCNA/REUTERS

Skurriles aus Nordkorea

Illegal eingereister Amerikaner kritisiert USA im nordkoreanischen TV und ist «äusserst dankbar»



In Nordkorea ist ein offenbar illegal eingereister US-Bürger im Staatsfernsehen aufgetreten. Der Mann sei im November von China aus nach Nordkorea eingereist, erklärten die nordkoreanischen Behörden am Sonntag laut einem Bericht des US-Nachrichtensenders CNN.

Der 29-jährige Arturo Pierre Martinez räumte demnach bei seinem Auftritt ein, illegal in das kommunistische Land gelangt zu sein. Er sei «äusserst dankbar», dass die Behörden ihn begnadigt und einen «sehr grosszügigen Empfang bereitet hätten».

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Martinez im nordkoreanischen Fernsehen GlobalNewsRoom/YouTube

Der Mann aus dem US-Bundesstaat Texas war bereits einmal festgenommen worden, als er durch einen Grenzfluss nach Nordkorea schwimmen wollte. Er wurde festgenommen und ausgewiesen.

In seiner Heimat wurde er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Er habe aber seine Entlassung aus der Einrichtung erreicht und sei dann nach China gereist, sagte seine Mutter Patricia Eugenia Martinez. Ihr Sohn leide an einer bipolaren Störung.

Martinez übte bei seinem Auftritt scharfe Kritik an der Politik der US-Regierung. Washington agiere wie ein «Mafia-Unternehmen» und plündere andere Länder aus, zitierte ihn CNN. Die Demokratie in den USA sei «eine Illusion». (sda/afp)

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