Panorama
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04026823 A train leans precariously at the edge of the railway track alongside a rocky stretch between the towns of Andora and Cervo, near Imperia on the north west coast of Italy 17 January 2014 after being derailed following a landslide. The rail line connects Italy to France. At least one car and the engine were derailed by the 200 passengers on board the train were uninjured.  EPA/ROBERTO RUSCELLO

Der Intercity 660 – die Costa Concordia der Schienen Bild: EPA/ANSA

Hartnäckige Blockade

Dieser Intercity in Italien ist die Costa Concordia auf Schienen



Wir schreiben den 13. Februar 2014. Seit fast einem Monat blockiert der entgleiste Intercity 660 in Andora die Bahnstrecke. Verletzte gab es keine – aber die «Costa Concordia auf Schienen» sorgt für rauchende Köpfe.

Der Unfallort des Intercity 660. Die orangen Linien markieren das Schienennetz – Umleitungen sind schlicht unmöglich. Karte: Google Maps

Das Unglück ereignete sich am 17. Januar. Wegen pausenlosem Regen kommt es zu einem Erdrutsch, der den vorbeifahrenden Zug erwischt. Seither versperrt die Komposition die einzige Bahnlinie zwischen Italien und Frankreich in Ligurien. 

Betroffen ist damit die direkte Linie zwischen Genua und Nizza. Wer von der einen Hafenstadt zur anderen will, müsste mit dem Zug nun einen Umweg über Turin und Lyon fahren. Das macht niemand. Umgestiegen wird aufs Auto.

Wie Die Welt berichtet, sind die Strassen an der ligurischen Küste verstopft und die Busse überfüllt.

Die unzugängliche Stelle, zwei kleinere Erdbeben und weiterer Regen sollen eine schnelle Bergung verhindert haben. Tatsächlich aber fühlte sich zu Beginn keine Stelle zuständig, die schwierige Operation durchzuführen.

Der italienische Transportminister hat nun aber versprochen, das Problem in fünf Wochen aus dem Weg zu schaffen. Eine Firma, welche spezialisiert ist auf grosse Kräne, soll es richten – auf dem Seeweg. Wir sind gespannt.

(tog)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

«Darf's für dich noch was sein?» – «Nein danke, ich wollte dir nur noch mal auf die Brüste schauen!»

Das Oktoberfest ist eine deutsche Erfindung, daran gibt es nichts zu rütteln. Und obwohl die Schweizer den «grossen Bruder» gerne eher kritisch betrachten, scheinen sie diesen Brauch zu mögen. Ich habe getestet, ob ein Schweizer Oktoberfest mit dem Original mithalten kann.

Unsere Redaktorin war 2014 beim Oktoberfest in Zofingen – und hat dort am Ausschank mitgearbeitet. Was sie dabei so erlebte? Das verrät sie in der Reportage.

Als ich die Mehrzweckhalle betrete, hat die Party gerade ihren Höhepunkt erreicht: Ein Grossteil der 1000 Gäste ist auf die Bänke geklettert, um wild zu tanzen und laut mitzusingen. Die Band gibt «Atemlos» von Helene Fischer zum Besten, die Menge ist kaum zu halten – dabei ist es gerade mal 19.30 Uhr und die Oktoberfestbesucher haben …

Artikel lesen
Link zum Artikel