Panorama
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Feb. 3, 2014 file photo provided by the Marshall Islands Foreign Affairs Department, a man identifying himself as Jose Salvador Alvarenga sits on a couch in Majuro in the Marshall Islands, after he was rescued from being washed ashore on the tiny atoll of Ebon in the Pacific Ocean. The Salvadoran man who says he spent more than a year drifting across the Pacific Ocean before making landfall in the Marshall Islands is still too weak to travel and will remain in the island nation for a while longer, an official said Saturday, Feb. 8, 2014. (AP Photo/Foreign Affairs Department The Marshall Islands, Gee Bing, File)

José Salvador Alvarenga kurz nach seiner Rettung. Bild: AP/Foreign Affairs Department The Marshall Islands

Nach der Rettung

Die Geschichte des Schiffbrüchigen aus El Salvador ist eben doch wahr

13 Monate trieb Josè Salvador Alvarenga auf dem Pazifik - und überlebte. Eine US-Studie bestätigt nun die abenteuerliche Geschichte des 37-jährigen Fischers.



Der 37-jährige Fischer aus El Salvador war am 30. Januar auf den Marshallinseln gestrandet. Nach eigenen Angaben war er Ende 2012 mit einem Begleiter aus dem 12'500 Kilometer entfernten Mexiko zur Haifisch-Jagd aufgebrochen. 

José Salvador Alvarenga trieb 13 Monate lang im Pazifik.

Jose Salvador Alvarenga, who lies on a stretcher in an ambulance is interviewed by reporters as he arrives at the hospital in Santa Tecla, El Salvador, Tuesday, Feb. 11, 2014. The 37-year-old, who says he survived more than a year on a small boat drifting from Mexico across the Pacific Ocean to the Marshall Islands, arrived in his native El Salvador late Tuesday. Alvarenga was reportedly arrived at the hospital for medical evaluation before returning to his home village of Garita Palmera. (AP Photo/La Prensa Grafica) EL SALVADOR OUT - NO PUBLICAR EN EL SALVADOR

Die Ärzte wollen Alvarenga für weitere Untersuchungen noch mindestens bis Montag im Spital behalten.  Bild: La Prensa Grafica

Nach einer Panne seines sieben Meter langen Glasfaserboots trieb er jedoch hilflos auf dem Pazifik. Sein Begleiter starb laut Alvarenga unterwegs, weil er die Notnahrung aus rohem Vogelfleisch und Fisch, Schildkrötenblut und eigenem Urin nicht vertrug. 

Weitere Untersuchungen

Seine Geschichte weckte zunächst Zweifel, denn für eine derart lange Irrfahrt wirkte er auf den ersten Blick erstaunlich robust. Doch Fachleute halten Alvarengas Angaben zu seiner Überlebensstrategie für glaubhaft.

Alvarenga über seine Rettung. Quelle: Youtube/The Telegraph

Auch seine Fischerkollegen im mexikanischen Dorf Chocohuital, wo er jahrelang lebte, stützten seine Darstellung. Seit Dienstag ist Alvarenga wieder in seiner Heimat El Salvador. Offenbar aber hat ihn die Reise stärker zugesetzt als zunächst angenommen: Die Ärzte wollen ihn für weitere Untersuchungen noch mindestens bis Montag im Spital behalten. (sza/sda) 

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Das darf doch nicht wahr sein!

«Unbekannter reisst Zweige von Strauch ab». Über diese und weitere Perlen des Lokaljournalismus haben wir heute gelacht

Wir geben es offen zu: Auch wir vermelden hin und wieder Unnötiges. Wir bemühen uns aber rechtschaffen, dieses Unnötige möglichst unterhaltsam zu verpacken – obwohl die Nüchternheit, mit der über die gestohlenen Zweige berichtet wird, fast nicht überboten werden kann.

Und dann gestehen wir gleich noch etwas: Die folgenden Zeitungsschnipsel sind nicht verifiziert und die Quellen unbekannt. Sprich: Die eine oder andere Meldung könnte ihren Ursprung auch in der Satire haben.

Artikel lesen
Link zum Artikel