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Panorama

Tierschützer wollen Papst Franziskus die Friedenstauben verbieten

An der Sonntagsmesse im Vatikan haben zwei Kinder Friedenstauben fliegen lassen. Diese wurden gleich nach dem Start von einer Möwe und einer Krähe angegriffen und getötet.
An der Sonntagsmesse im Vatikan haben zwei Kinder Friedenstauben fliegen lassen. Diese wurden gleich nach dem Start von einer Möwe und einer Krähe angegriffen und getötet.Bild: AP
zu tode gehackt

Tierschützer wollen Papst Franziskus die Friedenstauben verbieten

Nachdem zwei Friedenstauben von einer Möwe und einer Krähe angegriffen und getötet worden sind, fordern jetzt die Tierschützer die Aufhebung dieser Tradition.
28.01.2014, 17:20

An der Sonntagsmesse im Vatikan haben zwei Kinder zwei Friedenstauben fliegen lassen. «Nach unten», rief Papst Franziskus dem Mädchen und dem Jungen noch zu, bevor sie die Vögel als Friedens-Symbol für die Ukraine in die Freiheit entliessen.

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Wenige Sekunden später wurden die Tauben vor den Augen der Gläubigen von einer Möwe und einer Krähe angegriffen und zu Tode gehackt.

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Die Bilder der Attacke auf die Papst-Tauben haben seither zahlreiche italienische und internationale Medien veröffentlicht. «Gezüchtete Tauben, die plötzlich freigelassen werden, können sich nicht wehren und sind zum Tode verurteilt. Wir wissen, dass der Heilige Vater für die Themen des Umwelt- und Tierschutzes sensibel ist. Daher sollte man darauf verzichten, Tiere bei religiösen Zeremonien einzusetzen», hiess es im Schreiben des ENPA-Verbands. Die Organisation startete eine Unterschriftensammlung zur Unterstützung ihrer Forderung.

Papst Johannes Paul II. hatte den Brauch eingeführt, Friedenstauben freizulassen. Es ist nicht das erste Mal, dass es zu Angriffen auf die Tiere kam und auch bei Johannes Paul II. gab es Probleme: Beim letzten Versuch wenige Monate vor seinem Tod flog eine Taube zurück in das Zimmer des Papstes.

(sda apa)

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