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Stärke 6,8

Schweres Seebeben in der Ägäis löst Panik bei Inselbewohnern aus



Ein schweres Seebeben hat am Samstagvormittag die gesamte Ägäis erschüttert. Der Erdstoss war auch in Athen und Istanbul sowie in Bulgarien zu spüren. Im Nordwesten der Türkei wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes 266 Menschen verletzt, die meisten von ihnen bei Fluchtversuchen. 

Das Beben wurde vom Institut für Geodynamik in Athen mit einer Stärke von 6,5 registriert. Tausende Menschen rannten nach Augenzeugenberichten vor allem auf den Inseln Limnos, Samothraki und Thassos auf die Strassen. Dem ersten Stoss folgten mehrere Nachbeben.

Das Zentrum des Bebens lag unter dem Meeresboden zwischen den griechischen Inseln Limnos und Samothraki im Ägäischen Meer. Etliche Fensterscheiben seien auf den Eilanden zerborsten, Menschen in Panik aus ihren Häusern gerannt, berichteten Medien. 

Menschen rennen in Panik auf die Strassen

An der türkischen Ägäisküste war das Beben auch deutlich zu spüren, unter anderem in den Städten Çanakkale, Kesan und Soma. Videoaufnahmen zeigten schreiend auf offene Plätze zurennende Menschen.

Tausende Menschen rannten nach Augenzeugenberichten vor allem auf den Inseln Limnos, Samothraki und Thassos auf die Strassen. Dem ersten Stoss folgten mehrere Nachbeben.

Etliche Fensterscheiben seien auf den Eilanden zerborsten, Menschen in Panik aus ihren Häusern gerannt, berichteten Medien. Auf Limnos seien zwei alte, unbewohnte Häuser eingestürzt, an weiteren gebe es leichte Risse. Einsturzgefahr bestehe aber nicht, sagte der Bürgermeister von Limnos, Antonis Chatzidiamantis, im staatlichen griechischen Fernsehen.

«Andere schlimmere Schäden haben wir nicht», sagte er. «Die ganze Insel schien hoch und runter zu gehen. Wir sind in Panik geraten», sagte der auf Limnos lebende Kardiologe Giorgos Kalogiannis der Nachrichtenagentur dpa.

Eine Frau sei leicht verletzt ins Spital gekommen. Wie griechische Medien berichteten, stammt die Frau aus England und wurde im Flughafen der Insel Limnos von herabfallenden Deckenteilen getroffen.

Kostas Papazachos vom Seismologischen Institut der Universität der Hafenstadt Thessaloniki sagte im griechischen Fernsehen, dass es in der Region schon mehrfach Seebeben dieser Stärke gegeben habe. In das Gebiet hinein erstreckt sich die sogenannte Nordanatolische Verwerfung zwischen der Anatolischen Kontinentalplatte und der Eurasischen Platte. (sda/dpa)

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