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Übergriff in deutschem Zug

Vater bittet um Ruhe –Trio verprügelt Familie



Ein brutaler Übergriff auf eine Familie schockiert Deutschland: Drei Jugendliche haben am 14. September in Brandenburg einen Familienvater, dessen Frau und auch ihren sechsjährigen Sohn attackiert, nachdem der 29-Jährige um Ruhe gebeten hat.

Bundespolizisten gehen am Sonntag (21.11.10) in Muenchen am Hauptbahnhof an einem wartenden Zug der Deutschen Bahn entlang. Zur Verhinderung von Anschlaegen in Deutschland haben die Behoerden ihre Sicherheitsmassnahmen an den Grenzen verschaerft. Nach Informationen der Zeitung

Die deutsche Bundespolizei sucht in Brandenburg nach drei jugendlichen Schlägern (Symbolbild). Bild: AP dapd

Die Familie war in einem Regionalzug auf dem Weg von Münchhofe in Brandenburg ins heimatliche Berlin. Drei Jugendliche um die 20 unterhielten sich auf der Fahrt laut, berichtet die Welt. Der Vater bat demnach das Trio gegen 21 Uhr, leiser zu sein, woraufhin die Männer ihn vor den Augen seiner Frau und seines Kindes ins Gesicht schlugen.

Eine Überwachungskamera im Abteil filmte, wie alle drei auf den Berliner einprügelten. Als seine 32-jährige Frau dazwischen gehen wollte, wurde auch sie traktiert. Selbst der kleine Junge wurde im Handgemenge getroffen: «Noch wissen wir nicht, ob der Sechsjährige gezielt attackiert wurde», sagte eine Sprecherin der Bundespolizei dem Tagesspiegel.

Platzwunden im Hospital behandelt

Ein Kondukteur alarmierte die Polizei, die im Ort Strausberg zu den Opfern stiess. Die Täter hatten den Zug nach dem Halt verlassen und türmten über die Bahngleise. Eine Fahndung blieb ergebnislos. Die Familie fuhr 20 Minuten weiter nach Berlin, wo sie einen Rettungswagen riefen: Im Hospital musste der Vater seine Platzwunden versorgen lassen. Die Frau und das Kind kamen mit Hämatomen davon.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und wird die Videoaufnahmen möglicherweise publik machen. «Sind die Täter eindeutig zu erkennen, werden wir eine Öffentlichkeitsfahndung bei der Staatsanwaltschaft Berlin beantragen», so die Sprecherin.

(phI)

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