Panorama
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Vom Flughafenpost bis zum Spendenselfie

8 Facebookposts, die Sie vermeiden sollten, wenn Sie kein selbstverliebter Affe sein wollen



1. Der «War hier: Flughafen Sowieso»-Post

Was man damit sagen möchte:

Ich bin ein riesen Player und auf der ganzen Welt im Einsatz. Und cool. Und wichtig. Vor allem aber cool. Sorryjetztofftotokyoschüsslibyebye.

Was man aber eigentlich damit sagt:

Gleich sitze ich mit ganz vielen fremden Menschen in einer Stahlröhre, atme Furzluft und ruiniere meine CO2-Bilanz.

2. Der «Ich so mit dem Promi total locker»-Post

Was man damit sagen möchte:

Schau auf diesem Bild: ICH und Kanye. Den Nachnahmen sag ich nicht, weil ICH und Kanye schon seit Jahren voll die Bros sind. Riesenbuddies. BFFs. Und nicht ich habe um dieses Foto gebettelt, sondern er. Deshalb schaut er auch so grimmig.

Was man aber eigentlich damit sagt:

Ich habe einen total unsouveränen Umgang mit Prominenten und benehme mich in deren Anwesenheit wie eine 12-Jährige am «One Direction»-Konzert.

3. Sämtliche «Ich habe es doch schon immer gesagt»-Posts mit einem Link auf die New York Times (oder ein anderes renommiertes Onlineportal)

Was man damit sagen möchte:

Wenn die von der New York Times mal nicht mehr weiter wissen, dann gehen sie nicht auf Wikipedia sondern rufen MICH an. Wieso ich den Artikel nicht selber geschrieben habe? Ich bin doch nicht sellout! Und ausserdem: ICH lese die New York Times, Du Flappy Bird, Du.

Was man aber eigentlich damit sagt:

Mimimimi *stämpfel* mimimi

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4. Food-Posts mit Rezept und der Einleitung: «Man nehme ... blablabla ... Fleur de Sel»

Was man damit sagen möchte:

Ich koche den heissesten Scheiss. Immer. Und mir verreckt nie etwas, weil ich kann es halt einfach. Ausserdem bin ich ein Geniesser. Slow down, you know. No stress – voll den Überblick auf alles, und morgen ziehe ich mit Anthony um die Häuser.

Was man aber eigentlich damit sagt:

Mein Sexleben ist schlechter als RTL II.

5. Charity-Scheck-Fotos

Was man damit sagen möchte:

Ich bin so verdammt grosszügig, Mutter Theresa quasi, einfach mit Sexhaben. Weil Grosszügigkeit ist sexy. Wenn ich Sex habe, dann ist das auch eine Form meiner Grosszügigkeit. Lass uns doch einfach ficken.

Was man aber eigentlich damit sagt:

Ich habe soeben, in meinem Mercedes sitzend, das Smartphone bedienend, herausgefunden, dass ich nicht die ärmste Sau der Welt bin. Mit 27 Jahren. Jetzt spende ich. Und die ganze Welt soll es wissen, weil die ganze Welt mich genauso lieben sollte, wie ich mich selber.  

6. Underground-Musik-Posts

Was man damit sagen möchte:

Mein Musikgeschmack ist derart fein, dass bei mir der Fastfood aus den Charts gleich Brechreiz auslöst. Und überhaupt: Ich kannte Daft Punk bereits, als sie noch Punk machten. Damals waren sie echt noch gut.

Was man aber eigentlich damit sagt:

Ich bin immer noch wie ein 14-Jähriger Gymi-Schüler, der sich über seinen exquisiten, aber leider verkopften Musikgeschmack profilieren muss. Ich habe aber zu wenig Rückgrat, um zu Scooter abzugehen.

7. Motivations-Sprüche-Posts

Was man damit sagen möchte:

Ich bin disziplinierter als ein südkoreanischer Kunstturner und lebe ein Leben voller Leiden, aber auch Leidenschaft.

Was man aber eigentlich damit sagt:

Ich lasse mich von plumpen Aldi-Philosophien beeinflussen. Und um die gute alte Gretchen-Frage zu beantworten: Ja, es könnte ein klitzeklein wenig sein, dass ich ein guter Nazi geworden wäre.

8. Intelligenztests-Resultate 

Was man damit sagen möchte:

Ich bin so vertammi clever.

Was man aber eigentlich damit sagt:

Hallo Freunde, ich bin es, euer Marketingopfer! Weder meine Eitelkeit, noch meine Naivität haben mich vor diesem Post gewarnt. Huch! Schau, Schuhe, dreifürzwei!

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