Panorama
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This combination photo shows an aerial view of Otsuchi, Iwate prefecture on April 10, 2011, left, and Monday, March 4, 2013. A sightseeing boat sitting atop a building by the March 11, 2011 tsunami was demolished and taken away while a shipyard which was totally destroyed by the tsunami has resumed its operation. Japan next week observes two years from the March 11, 2011 earthquake and tsunami which devastated the northeastern Pacific coast of the country. (AP Photo/Kyodo News) JAPAN OUT, MANDATORY CREDIT, NO LICENSING IN CHINA, FRANCE, HONG KONG, JAPAN AND SOUTH KOREA

Das linke Bild zeigt Otsuchi nach dem Tsunami und das rechte ist auf den 4. März 2014 datiert. Bild: AP Kyodo News

Anhaltende Folgen

Wiederaufbau nach der Katastrophe in Japan kommt nur schleppend voran

Drei Jahre nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami leben immer noch über 100'000 Menschen in Behelfsunterkünften.



Während die Hauptstadt Tokio, wo die Wähler kürzlich bei der Wahl zum Gouverneur ein klares Plädoyer für den Wiedereinstieg in die Atomenergie abgegeben haben, müssen in den Tsunamigebieten noch immer rund 140'000 Personen in containerähnlichen Behelfsunterkünften hausen.

epa04103716 (FILE) A file picture dated 26 April 2011 shows a Greenpeace activist wearing a radioactivity mask as he holds lanterns commemorating the Chernobyl and the Fukushima disasters during a protest rally in Taguig city, south of Manila, Philippines, on 26 April 2011. The third anniversary of the earthquake and tsunami which killed and left missing about 20,000 people in northern Japan is marked on 11 March 2014. A 9.0 magnitude earthqueake on 11 March 2011 struck off the coast of Japan followed by a tsunami that triggered the nation's worst nuclear accident at Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant in nearby Fukushima. The Fukushima disaster was the biggest nuclear catastrophe 25 years after Chernobyl in 1986.  EPA/FRANCIS R. MALASIG

Der Aufschrei gegen Atomenergie nach der Katastrophe in Fukushima hat nicht lange gewährt. Die Wähler von Tokio wollen zurück zur Atomenergie. Bild: EPA/EPA FILE

Einer Erhebung des Gesundheitsministeriums zufolge leiden mehr als 30 Prozent der Kinder in den vom Erdbeben und Tsunami betroffenen Gebieten unter posttraumatischen Belastungsstörungen (PTSD). Auch viele der meist älteren Bewohner leiden unter Depressionen.

epa04103720 (FILE) A file picture dated 11 March 2011 shows houses swept up by a tsunami in the Miyagi Prefecture city of Natori, Japan, after an earthquake hit Japan 11 March 2011. The third anniversary of the earthquake and tsunami which killed and left missing about 20,000 people in northern Japan is marked on 11 March 2014. A 9.0 magnitude earthqueake on 11 March 2011 struck off the coast of Japan followed by a tsunami that triggered the nation's worst nuclear accident at Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant in nearby Fukushima. The Fukushima disaster was the biggest nuclear catastrophe 25 years after Chernobyl in 1986. JAPAN OUT  EPA/AFLO/Mainichi Newspaper JAPAN OUT  EDITORIAL USE ONLY/NO SALES *** Local Caption *** 02634890

Eine Aufnahme vom 11. März 2011 zeigt, wie die Tsunami-Flutwelle unzählige Häuser mit sich reisst. Bild: EPA/AFLO / EPA FILE

Erschwert wird die Lage dadurch, dass der Wiederaufbau nur schleppend vorankommt. Immerhin, die Trümmer des Tsunamis sind fast überall beseitigt.

Die Regierung hat zugesagt, den Wiederaufbau zu beschleunigen. Mehr als 100'000 Häuser wurden zerstört. In den vom Tsunami überschwemmten Regionen müssen ganze Orte umgesiedelt werden.

Schwieriger Landkauf

Das gestaltet sich jedoch schwierig. «Der Kauf von Land läuft nur sehr schleppend, daher können wir nicht anfangen zu bauen», schildert Toshihiro Ozumi, Vize-Bürgermeister der Stadt Otsuchi, in einer Zeitung eines der Probleme.

The replica of a lone pine tree that survived the 2011 earthquake and tsunami disaster, now labelled the

Eine Kopie des Baumes, der das Erdbeben von 2011 überstanden hat und zum Symbol der Hoffnung wurde, steht einsam in der japanischen Stadt Rikuzentakata. Bild: Keystone

Oft sind die Besitzer der für den Wiederaufbau vorgesehenen Flächen nur schwer auffindbar. In anderen Fällen muss langwierig die Einwilligung von teils mehreren Grundstückserben eingeholt werden.

Ein weiterer Grund ist der Mangel an Bauarbeitern. Ein Problem, das sich durch die Olympia-Vergabe an Tokio noch verschärfen könnte. Viele Opfer in den Katastrophengebieten befürchten bereits, dass ihr eigenes Schicksal wegen der Spiele noch mehr in Vergessenheit gerät. (pru/sda)

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