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Katholische Kirche

Skandalbischof Tebartz-van Elst wird Vatikan-Beamter

Wie geht es mit Deutschlands extravagantesten Katholiken weiter? Die Kirche lüftete jetzt das Geheimnis: Franz-Peter Tebartz-van Elst geht in die Vatikan-Verwaltung.



FILE - In this Aug. 29, 2013 file photo the Bishop of Limburg Franz-Peter Tebartz-van Elst blesses a new Kindergarten in Frankfurt, Germany. Pope Francis on Wednesday, March 26, 2014 permanently removed a German bishop from his Limburg diocese after his 31 million-euro ($43-million) new residence complex caused an uproar among the faithful. Francis had temporarily expelled Monsignor Franz-Peter Tebartz-van Elst from Limburg in October pending a church inquiry into the affair. The Vatican said Wednesday that the inquiry found that Tebartz-van Elst could no longer exercise his ministry and that Francis had accepted his resignation, which was originally offered Oct. 20. A replacement, Monsignor Manfred Grothe, currently an auxiliary bishop in Paderborn, will take over, the Vatican said, citing a statement from the diocese. It said Tebartz-van Elst would get a new job “at the opportune time. (AP Photo/Michael Probst, Files)

Franz-Peter Tebartz-van Elst. Bild: Michael Probst/AP/KEYSTONE

Neun Monate nach seiner Abberufung als Limburger Bischof hat Franz-Peter Tebartz-van Elst ein Amt im Vatikan übernommen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurde der 55-Jährige bereits im Dezember zum Delegaten (im Range eines Sekretärs) im Päpstlichen Rat für der Neuevangelisierung ernannt.

Tebartz hatte nach einem Skandal um die Kostenexplosion seines neuen Amtssitzes in Limburg im März sein Amt verloren. Eine bischöfliche Prüfungskommission kam in ihrem Abschlussbericht zu dem Ergebnis, dass er kirchliche Vorschriften umgangen und Baukosten in die Höhe getrieben hatte. Ein strafrechtlich verfolgbares Verhalten sah die Staatsanwaltschaft Limburg jedoch nicht.

Der Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung ist eine Behörde der römischen Kurie, also der Verwaltung des Vatikans. Aufgabe ist die Verkündung des Evangeliums im Hinblick auf aktuelle gesellschaftliche Veränderungen. Geleitet wird die 2010 gegründete Behörde vom italienischen Kurien-Erzbischof Rino Fisichella. (viw/sda/dpa)

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