Wegen diesen 3 Fehlern versagst du am Grill
Am falschen Ort sparen
Du willst mit Grillkünsten beeindrucken? Dann bist nicht du der Hauptakteur, sondern das Stück auf dem Grill. Deshalb: Spare bei der Grillzange, beim Reiniger, deiner Kochschürze, was du willst. Aber nicht bei Fleisch.
In der Metzgerei kannst du dich nämlich am besten zum Stück beraten lassen: Zum Beispiel wird ein Fettrand in der Metzgerei bewusst nicht entfernt. Er schützt das Fleisch beim Grillieren vor dem Austrocknen und gibt dabei auch noch reichlich Geschmack ab. Auch wer es eher fettarm mag, sollte Fleischstücke deshalb unbedingt mitsamt dem Fettrand zubereiten und diesen erst vor dem Essen wegschneiden.
Das falsche Stück zum Grillen verwenden
Du kannst dich nicht in einer Metzgerei beraten lassen? Dann achte beim Einkauf auf folgendes:
Durchzogenes Fleisch: Mit Fett durchzogene, saftigere Fleischstücke eignen sich gut zum Grillieren. Das Geflecht aus feinen weissen Fettäderchen, das sich durch das Fleisch zieht, ist ein wichtiger Geschmacksträger und wird Marmorierung genannt. Der höhere Fettanteil verzeiht Fehler, während ein Filetstück fast auf die Sekunde genau gegart werden muss, wenn man ein perfektes Resultat erreichen möchte. Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht das Stück wäre, zu dem du greifen würdest. Du wirst es uns danken!
Dicke: Dickere Fleischstücke sind einfacher zu grillieren, da sie beim Garpunkt mehr Spielraum lassen. Auf der sicheren Seite bist du, wenn du mindestens 2,5 bis 3 cm dicke Stücke einkaufst. Faustregel: Kauf im Zweifel lieber dickere Fleischstücke ein und zerteile diese erst nach dem Grillieren.
Einfach «draufloskaufen»
Der Preis ist nicht ausschlaggebend, sondern die Herkunft: Achte nicht nur auf die Art des Stücks, sondern auch, woher es kommt. Wenn Fleisch, dann Schweizer Fleisch: Denn der Genuss auf dem Teller ist grösser, wenn deine Gäste wissen, dass das Fleisch aus der Region stammt – dadurch unterstützt du nicht nur kürzere Transportwege für die Tiere, sondern auch das regionale Gewerbe. Und du kannst uns glauben: Man schmeckt den Unterschied! Einfach mal selber testen und du wirst sehen, dass das keine leere Floskel ist.
