Raumfahrt
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People on the Canaveral National Seashore watch a United Launch Alliance Atlas V rocket lift off from Cape Canaveral Air Force Station in Cape Canaveral, Fla. on Wednesday, May 20, 2015. The rocket is carrying the X-37B space plane for the U.S. Air Force as well as 10 CubeSats and the Planetary Society's LightSail Mission. (Craig Rubadoux/Florida Today via AP)

Start geglückt: Was genau macht X37-B im All? Bild: AP/Florida Today

Das Geheimnis umbwobene US-Raumflugzeug X-37B befindet sich im All



Die US-Luftwaffe hat Raumflugzeug X-37B zum vierten Mal ins All geschickt. Der unbemannte Mini-Shuttle hob am Mittwoch vom Weltraumbahnhof der US Air Force in Cape Canaveral (Florida)ab. mit Hilfe einer Atlas-Rakete in den Weltraum ab.

An Bord waren nach Militärangaben mehrere sogenannte Nanosatelliten, also Kleinstsatelliten, die umgehend ausgesetzt worden seien. Ziel des Einsatzes sei unter anderem der Test eines 32 Quadratmeter grossen Solarsegels.

Das von Boeing federführend entwickelte Roboter-Gefährt erinnert optisch an die ausgemusterte bemannte Raumfähre («Space Shuttle»), ist mit nicht einmal neun Metern Länge aber viel kleiner. Sein vorheriger Einsatz endete im Oktober 2014 erst nach einem fast zweijährigen geheimen Erprobungseinsatz im All.

Werden damit feindliche Satellite «eingesammelt»?

Die amerikanische Luftwaffe bezeichnet die Drohne als Experimentalgleiter zur Erprobung von Leit-, Navigations- und Kontrollsystemen, Avionik, automatischer Landung und Systemen zum Rückholen von Weltraumexperimenten auf die Erde.

Experten spekulierten, die X-37B könne auch zum «Einsammeln» feindlicher wie eigener Satelliten eingesetzt werden oder habe Spähgeräte an Bord gehabt. Andere sehen in ihr nur ein Gerät zum Entwickeln automatisch gesteuerter Raumfähren. (feb/sda/dpa)

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