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Verhafteter russischer Korruptionsermittler springt in den Tod

Ein wegen Amtsmissbrauchs verhafteter russischer Anti-Korruptionsbeamter ist während eines Verhörs in den Tod gesprungen. Während einer Toilettenpause rannte Boris Kolesnikow plötzlich los und sprang im fünften Stock vom Balkon.

Der Mann habe zwei Polizisten niedergeschlagen, bevor er sprang, teilten die Ermittlungsbehörden am Montag mit. Der frühere stellvertretende Leiter der Anti-Korruptionsabteilung im russischen Innenministerium stand im Verdacht, gemeinsam mit Komplizen ein System zur Erpressung von Geschäftsleuten geplant zu haben.

Demnach sollten Geschäftsleute an Beamte des Inlandsgeheimdienstes FSB Schutzgeld zahlen - eine verbreitete Praxis in Russland. Kolesnikow wurde Amtsmissbrauch vorgeworfen, ihm drohten bis zu zehn Jahre Gefängnis. Den Ermittlungsbehörden zufolge hatte der Beamte während seiner Haft bereits zwei Selbstmordversuche unternommen. (lhr/sda/afp)



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Trump warnt Russen und Iraner vor «schwerwiegendem humanitärem Fehler»

US-Präsident Donald Trump hat Russland und den Iran gewarnt, im Falle einer Schlacht um die syrische Rebellenhochburg Idlib in die Kämpfe einzugreifen.

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