Russland
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Mindestens fünf Tote bei Gasexplosion in russischem Wohnhaus



Eine schwere Gasexplosion in einem Wohnhaus in der russischen Stadt Wolgograd hat mehrere Menschen getötet. Bis zum Sonntagabend fanden Rettungskräfte fünf Leichen in den Trümmern. Allerdings schloss der russische Zivilschutz eine noch höhere Zahl von Opfern nicht aus. 10 bis 15 Menschen könnten verschüttet worden sein. Die Millionenstadt Wolgograd liegt etwa 1000 Kilometer südöstlich von Moskau.

Durch die Explosion stürzte in einem Aufgang des achtstöckigen Plattenbaus die Fassade ein. Bilder von der Unfallstelle zeigten ein trichterförmiges Loch. Auf der Suche nach Vermissten durchkämmten Retter den Schutt mit Suchhunden. Mindestens zehn Menschen wurden mit Verletzungen im Spital behandelt.

epa05076702 A handout picture made available on the official site of the Russian Emergency Situations Ministry on 20 December 2015 showing a general view of an apartment house which was damaged by a household gas explosion in the southern city of Volgograd, Russia, 20 December 2015. The explosion caused the collapse of an exterior wall of the house section and a fire. Ten people, including three children, were taken to a hospital, 50 people were evacuated, reports say.  EPA/RUSSIAN EMERGENCY MINISTRY PRESS SERVICE / HANDOUT BEST QUALITY AVAILABLE HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Das Loch in der Fassade zeugt von der Wucht der Explosion: Die Behörden vermuten «unvorsichtigen Umgang mit Gas» als Ursache.
Bild: EPA/RUSSIAN EMERGENCY MINISTRY

epa05076701 A handout picture made available on the official site of the Russian Emergency Situations Ministry on 20 December 2015 showing fire fighters extinguishing a fire in an apartment house which was damaged by a household gas explosion in the southern city of Volgograd, Russia, 20 December 2015. The explosion caused the collapse of an exterior wall of the house section and a fire. Ten people, including three children, were taken to a hospital, 50 people were evacuated, reports say.  EPA/RUSSIAN EMERGENCY MINISTRY PRESS SERVICE / HANDOUT BEST QUALITY AVAILABLE HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Nach mehreren Stunden war der Brand gelöscht.
Bild: EPA/RUSSIAN EMERGENCY MINISTRY

Als Ursache vermuten die Behörden einen Unfall oder unvorsichtigen Umgang mit Gas. Einen Terroranschlag schlossen sie aus. Feuerwehrleute brauchten mehrere Stunden, um die Brände im Hochhaus unter Kontrolle zu bringen. (trs/sda/dpa)

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